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Linke will Managergehälter begrenzen


Die Linken sagen: Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Arbeitnehmer existiert bei Konzernmanagern ein extremes Missverhältnis zwischen Leistung und Bezügen
Ebenso kritisiert wird, dass Vorstände bereits nach kurzer Zeit hohe Abfindungsansprüche für den Fall vorzeitiger Vertragskündigung erwerben

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Die Linksfraktion hat die Deutsche Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, "der die Gehälter der Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften inklusive der Sonderleistungen und der Abfindungen wirksam begrenzt". In einem Antrag (18/11168) heißt es, im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Arbeitnehmer existiere bei Konzernmanagern "ein extremes Missverhältnis zwischen Leistung und Bezügen, nicht zuletzt weil die hoch bezahlte Tätigkeit selbst bei organisiertem Rechtsbruch des Konzerns weitgehend ohne persönliche Verantwortung und Haftung erfolgt".

Wenn Unternehmen aufgrund der Verfehlungen des Managements in Schieflage geraten würden, würden die Millionengehälter als "zutiefst ungerecht" empfunden. Kritisiert werden in dem Antrag auch Abfindungen in zweistelliger Millionenhöhe nach nur kurzer Vorstandstätigkeit.

Die Linken sagen u.a.:
"Seit Jahren immer wieder umstritten ist die Vergütung von Vorständen großer Konzerne. Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer existiert bei Konzernmanagern ein extremes Missverhältnis zwischen Leistung und Bezügen, nicht zuletzt weil die hoch bezahlte Tätigkeit selbst bei organisiertem Rechtsbruch des Konzerns weitgehend ohne persönliche Verantwortung und Haftung erfolgt. Insbesondere wenn Unternehmen aufgrund solcher Verfehlungen des Managements in Schieflage geraten, werden die Millionengehälter von Führungskräften als zutiefst ungerecht empfunden. Ebenso kritisiert wird, dass Vorstände bereits nach kurzer Zeit hohe Abfindungsansprüche für den Fall vorzeitiger Vertragskündigung erwerben."
(Deutscher Bundestag: ra)

eingetragen: 04.03.17
Home & Newsletterlauf: 31.03.17

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