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Basel II: Das Rating überstehen


Basel II: Hier können Sie online prüfen, ob Ihr Unternehmen das Rating übersteht
Die "Ratingampel" deckt die Themen eines Ratings ab und zeigt, ob ein Unternehmen Basel II-fit ist


"Ratingampel"
"Ratingampel" Ist Ihr Unternehmen auf ein Rating-Verfahren ausreichend vorbereitet?

(02.02.07) - Hinter dem Kurztitel "Basel II" verbirgt sich die europaweite Neuordnung der Kreditvergabe, die seit 2007 verbindlich ist. Banken, die Kredite an Unternehmen vergeben, beurteilen deren Kreditwürdigkeit anhand eines obligatorischen Verfahrens, das "Rating" genannt wird.

Ein Unternehmen bekommt nur noch dann einen Kredit, wenn es das Rating durchlaufen hat. Das Ergebnis beeinflusst auch die Kreditkonditionen. Je besser Ihr Unternehmen beurteilt wird, desto günstigere Konditionen können Sie verhandeln.

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen spielen eine große Rolle. Aber auch andere Faktoren wie z. B. Ihre persönliche Eignung und das Branchenumfeld gehen in das Rating ein.

Mit der "Ratingampel" der Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH (NBank) können Unternehmer prüfen, ob sie selbst und ihr Unternehmen auf ein Rating-Verfahren ausreichend vorbereitet sind.

Die Ampelphasen haben dabei folgende Bedeutung:

>>Rot<<

Anders als im Straßenverkehr heißt rot nicht "Stopp", sondern signalisiert, dass dieser Bereich gegenüber dem Kreditinstitut ausführlich erklärt werden muss oder dass etwas im Unternehmen verbessert werden sollte.

>>Gelb<<
Leuchtet die Ampel gelb, sind einzelne Punkte erklärungsbedürftig. Dabei helfen die Handlungsempfehlungen, die mit einem direkten Klick geöffnet werden können.

>>Grün<<
Bei grün scheint die aktuelle Unternehmenssituation in Ordnung. Doch auch hier lohnt es sich, zusätzliche Chancen zu nutzen. Die Zusatzinformationen der Ratingampel helfen dabei.

Die Ratingampel kann und soll ein internes Rating durch das Kreditinstitut nicht ersetzen. Da jedes Kreditinstitut das Risiko der Kreditvergabe individuell einschätzt, wählt es auch eigene Fragestellungen.

Die Ratingampel deckt die Themen eines Ratings ab, kann aber auch nicht alle eventuell möglichen Fragen stellen. Die ermittelten Ergebnisse sind jedoch wichtige Ansatzpunkte dafür, wie ein Unternehmen nach außen wirkt, und beschreiben mögliche Auswirkungen auf das Rating-Ergebnis.

Falls Sie sich als Unternehmer gerade mit Rating und Unternehmensfinanzierung beschäftigen, zeigt Ihnen die NBank Wege zur optimalen Vorbereitung.

Hier können Sie die Ratingampel starten.
(NBank: ra)

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Meldungen: EU und Europa

  • Als "Eventualverbindlichkeiten" auszuweisen

    Der Einheitliche Abwicklungsausschuss ("Ausschuss") und die Europäische Kommission sollten ihre finanziellen Risiken aufgrund von Eventualverbindlichkeiten, die sich aus Gerichtsverfahren infolge von Bankenabwicklungen ergeben, und die diesbezügliche Rechnungslegung für die Zeit ab 2018 überprüfen. Zu dieser Einschätzung gelangt der Europäische Rechnungshof in einem neuen Bericht. Die Prüfer untersuchten die möglichen Verpflichtungen des Ausschusses, der Europäischen Kommission und des Rates, die sich aufgrund von anhängigen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit von ihnen ergriffenen Maßnahmen zur Abwicklung ausfallender oder wahrscheinlich ausfallender Banken im Euro-Währungsgebiet ergeben. Sie fordern ein verbessertes Management der finanziellen Risiken, die aus diesen Rechtsstreitigkeiten resultieren, da die Zahl der Gerichtsverfahren noch weiter zunehmen könnte.

  • Nicht für genügend Transparenz gesorgt

    Die Art und Weise, wie EU-Mittel über NRO (Nichtregierungsorganisationen) für die humanitäre Hilfe und die Entwicklungshilfe, den Umweltschutz, Kultur und andere Zwecke bereitgestellt werden, muss transparenter sein. Zu dieser Einschätzung gelangte der Europäische Rechnungshof in seinem neuen Bericht. Das derzeitige System der Einstufung von Einrichtungen als NRO ist nicht verlässlich, warnen die Prüfer, und die Europäische Kommission verfügt nicht über hinlänglich detaillierte Informationen darüber, wie die Mittel verwendet werden. Eine ähnliche Unklarheit besteht dann, wenn den NRO EU-Mittel indirekt über UN-Einrichtungen gezahlt werden. NRO unterstützen die Kommission dabei, EU-Programme in vielen Politikbereichen, wie humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe, Umwelt sowie Forschung und Innovation, zu gestalten, umzusetzen und zu überwachen. Zwischen 2014 und 2017 hat die Kommission Schätzungen zufolge Unionsmittel in Höhe von 11,3 Milliarden Euro für die Ausführung durch NRO bereitgestellt.

  • Arbeitsweise des OLAF anpassen

    Die in Bezug auf das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) vorgeschlagenen Änderungen greifen zu kurz, um die Wirksamkeit der Untersuchungen des Amts entscheidend zu verbessern. Dies ist der Tenor einer heute veröffentlichten Stellungnahme des Europäischen Rechnungshofs. Die Prüfer weisen ferner darauf hin, dass der Vorschlag die Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen dem OLAF und der künftigen Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) zwar entsprechend widerspiegelt, bestimmte Problempunkte aber einer wirksamen Zusammenarbeit entgegenstehen könnten. Außerdem wird eine Stellungnahme zum Betrugsbekämpfungsprogramm der EU für den Zeitraum 2021-2017 veröffentlicht.

  • Europäische Rechnungshof

    Vorgeschlagenes System zum Schutz von Personen, die Verstöße gegen das Unionsrecht melden - sogenannte Hinweisgeber oder Whistleblower -, könnte deren gesetzlich verbriefte Rechte in allen Mitgliedstaaten stärken und den Bürgern eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der Anwendung der EU-Vorschriften im eigenen Arbeitsumfeld zuweisen. Dies ist der Tenor einer neuen Stellungnahme des Europäischen Rechnungshofs. Die EU-Prüfer halten den Vorschlag für äußerst begrüßenswert, merken jedoch an, dass er in einigen Fällen wegen zu starker Komplexität an Wirkung einbüßen könnte. Im April 2018 schlug die Europäische Kommission nach einer Reihe von Aufsehen erregenden Fällen eine Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern vor, die derzeit vom Europäischen Parlament und vom Rat geprüft wird.

  • Luftqualitätsnormen der EU

    Wie aus einem neuen Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervorgeht, haben die Maßnahmen der EU zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor Luftverschmutzung nicht die erwartete Wirkung gezeigt. Jährlich verursacht die Luftverschmutzung rund 400 000 vorzeitige Todesfälle in der EU, und die gesundheitsbezogenen externen Kosten belaufen sich auf mehrere Hundert Milliarden Euro. Diese erheblichen menschlichen und wirtschaftlichen Kosten haben sich jedoch noch nicht in geeigneten EU-weiten Maßnahmen niedergeschlagen, warnt der Europäische Rechnungshof. Der Hof führt weiter aus, dass Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon diejenigen Luftschadstoffe sind, die die meisten frühen Todesfälle verursachen, und dass Menschen in städtischen Gebieten besonders gefährdet sind.