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Fünf Jahre Markttransparenzstelle für Kraftstoffe


Die MTS-K hat die Transparenz für die Verbraucher erheblich erhöht
Gerade in Zeiten hoher Preise lohnt es sich, die Preise in der Umgebung zu vergleichen und gezielt zum jeweils günstigsten Anbieter zu fahren

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Seit nunmehr fünf Jahren können Verbraucher verlässliche und aktuelle Informationen über die Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen in Deutschland beziehen. Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) beim Bundeskartellamt hat am 1. Dezember 2013 ihren Regelbetrieb aufgenommen.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, sagte: "Gerade in Zeiten hoher Preise lohnt es sich, die Preise in der Umgebung zu vergleichen und gezielt zum jeweils günstigsten Anbieter zu fahren. Die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und vor allem auch zu verschiedenen Tageszeiten sind nach wie vor sehr hoch, außerdem liegen die Preise bei Autobahntankstellen meist weit über dem Durchschnitt – der Blick auf die App macht sich wirklich bezahlt."

Die MTS-K hat die Transparenz für die Verbraucher erheblich erhöht. Seit ihrer Einführung können sie sich über zahlreiche Informationsdienstleister per App oder im Internet über die aktuellen Preise für Super E5, Super E10 und Dieselkraftstoff an den Tankstellen in Deutschland informieren.

Die Mineralölgesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, sämtliche Preisänderungen an ihren Tankstellen an die MTS-K zu melden und diese stellt sie dann zugelassenen Informationsdienstleistern zur Verfügung. Es werden die Daten von ca. 14.750 Tankstellen in Deutschland erfasst. Derzeit stellen rund 50 verschiedene Anbieter Informationsportale auf der Basis diese Daten zur Verfügung.

Andreas Mundt sagte zu der aktuellen Preisentwicklung: "Wir beobachten die Entwicklung sehr genau, und natürlich sind hohe Preise ein Ärgernis. Transportprobleme und der Raffineriebrand in Vohburg bei Ingolstadt mögen dafür mitverantwortlich gewesen sein; die Bundesregierung hat Reserven freigegeben, was nur sehr selten vorkommt. Es fällt auf, dass die Preise im Norden in den vergangenen Wochen deutlich weniger stark gestiegen sind. Ich gehe davon aus, dass sich die Preise mit steigendem Pegelstand im Rhein und sinkendem Rohölpreis nach unten bewegen." (Bundeskartellamt: ra)

eingetragen: 03.12.18
Newsletterlauf: 07.01.19

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