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SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift


SEPA-Compliance: SEPA ist einem knappen Drittel der Befragten noch nicht bekannt
Studie: Das Gros der deutschen Unternehmen ist noch nicht SEPA-ready

(22.02.13) - Mit einer jetzt veröffentlichten Studie möchte ibi research an der Universität Regensburg zusammen mit van den Berg und dem Bank-Verlag zeigen, was die aktuellen Trends und Anforderungen im Zahlungsverkehr in der betrieblichen Praxis sind und den Status quo der Umstellung auf die SEPA-Verfahren analysieren. Die am 1. Februar 2013 – genau ein Jahr vor der Abschaffung der bisherigen nationalen Zahlungsverfahren – publizierte Studie "SEPA-Umsetzung in Deutschland" analysiert Unternehmen aller Größenklassen sowie Behörden und Vereine.

Durch die Einführung der europaweit einheitlichen Zahlungsverfahren SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift soll der nationale als auch der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr harmonisiert werden. Deshalb werden durch die europäische Gesetzgebung zum 1. Februar 2014 die bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgeschafft. Aus diesem Grund müssen sich insbesondere Unternehmen, Behörden und Vereine auf starke Veränderungen im in- und ausländischen Zahlungsverkehr einstellen, die sie zum Teil zu umfangreichen organisatorischen und technischen Anpassungen zwingen. In einer aktuellen Befragung von ibi research wurde nun untersucht, welche Auswirkungen die SEPA-Einführung auf den Zahlungsverkehr deutscher Unternehmen, Behörden und Vereine hat. Die wichtigsten Ergebnisse werden im Folgenden vorgestellt.

Bild: ibi research - Uni Regenburg


SEPA ist einem knappen Drittel noch nicht bewusst und viele sehen noch nicht den sofortigen Handlungsbedarf
"Bislang haben sich noch viel zu wenige Unternehmen und Vereine mit dem Thema SEPA beschäftigt", kommentiert Dr. Ernst Stahl, bei ibi research mitverantwortlich für die Durchführung der Studie. Die Ergebnisse in Zahlen: SEPA ist einem knappen Drittel der Befragten noch nicht bekannt. So haben 26 Prozent nach eigenen Angaben nur vage Vorstellungen von SEPA und 6 Prozent sogar noch nie etwas davon gehört. Vor allem kleine Unternehmen haben einen hohen Informationsbedarf zu SEPA. Obwohl es bis zur Abschaffung der bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren ab dem 01. Februar 2013 nur noch ca. 250 Arbeitstage sind und die Zeit drängt, sehen viele Unternehmen und Vereine nur mittelfristigen Handlungsbedarf.

Bild: ibi research - Uni Regenburg


Erst ein Drittel der Unternehmen nutzt die SEPA-Überweisung
Ungefähr jedes dritte der befragten Unternehmen nutzt die SEPA-Überweisung derzeit für ausgehende Zahlungen. Dabei wickeln aber nur sehr wenige den Großteil ihrer Überweisungsaufträge mit der SEPA-Überweisung ab. Die endgültige Umstellung auf die SEPA-Überweisung ist bei vielen erst Ende 2013/Anfang 2014 geplant.

Bild: ibi research - Uni Regenburg


Viele Unternehmen haben nicht schriftlich vorliegende Einzugsermächtigungen für ihre bestehenden Lastschrifteinzüge
Den Fall von nicht schriftlich vorliegenden Einzugsermächtigungen für die Lastschrifteinzüge gibt es bei vielen Unternehmen. Bei 15 Prozent derer, die derzeit Lastschriften im Einzugsermächtigungsverfahren einziehen, liegen sogar gar keine schriftlichen Einzugsermächtigungen vor.

Bild: ibi research - Uni Regenburg


Die meisten der Befragten mit schriftlich vorliegenden Einzugsermächtigungen möchten von der AGB-Migrationsmöglichkeit Gebrauch machen
Viele Firmen, die nicht schriftlich vorliegende Einzugsermächtigungen haben, wissen noch nicht, wie sie damit umgehen sollen.

Bild: ibi research - Uni Regenburg


Die Nutzung der SEPA-Lastschrift ist bei den meisten ab dem 2. Halbjahr 2013 geplant
Ab dem 2. Halbjahr 2013 planen viele Unternehmen und Vereine, die SEPA-Basislastschrift einzuführen. 41 Prozent der Betriebe sind auch an der Nutzung der Firmenlastschrift interessiert. Auch bei der SEPA-Firmenlastschrift ist die Nutzung häufig erst ab dem 2. Halbjahr 2013 geplant. Die ausschließliche Nutzung der SEPA-Lastschrift soll bei vielen Unternehmen allerdings erst Ende 2013/Anfang 2014 erfolgen.

SEPA kommt und die Zeit drängt!
Mit der Abschaffung der bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren zum 1. Februar 2014 sind Unternehmen, Vereine und Behörden gezwungen, bis spätestens dahin die SEPA-Überweisung bzw. die SEPA-Lastschrift einzuführen.
"Zu den größten Herausforderungen bei der Einführung der SEPA-Zahlungsverfahren zählen die Anpassung der internen IT-Systeme und bei SEPA-Lastschrifteinzügen die Einholung und das Management schriftlicher SEPA-Mandate", so Hans-Rainer van den Berg, Vorstand der van den Berg AG, die die Studie unterstützt hat.

"Um für SEPA gerüstet zu sein, haben die meisten Unternehmen und Vereine noch einen langen Weg vor sich. In Anbetracht der noch zur Verfügung stehenden Arbeitstage bis zum Stichtag 1. Februar 2014 sollten sich diese jetzt umfassend informieren und mit der SEPA-Umsetzung beginnen, um rechtzeitig SEPA-ready zu sein", kommentiert Wilhelm Niehoff, Geschäftsführer der Bank-Verlag GmbH, auch ein Unterstützer des Projekts, die Studienergebnisse. (ibi research: Universität Regensburg: ra)

ibi research: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Studien

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    Seit dem 25. Mai 2018 ist die DSGVO jetzt in Kraft. Dem datenschutzrechtlich äußerst problematischen Einsatz von WhatsApp am Arbeitsplatz tut das aber keinen Abbruch - obwohl die Unternehmen viel Aufwand in die DSGVO stecken. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Brabbler AG. Nach 2018 hat Brabbler bereits zum zweiten Mal eine Online-Umfrage zum Status quo des Messagings in deutschen Unternehmen durchgeführt. Befragt wurden 729 berufstätige Personen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, die in Unternehmen aller Größen beschäftigt sind und ein breites Spektrum an Branchen und Berufen abdecken. Die erste Umfrage wurde kurz vor dem Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 durchgeführt, die zweite nun ein Jahr danach, wodurch aufschlussreiche Vergleichszahlen vorliegen.

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    Auch ein Jahr nach Ende der Übergangsfrist haben deutsche Unternehmen noch einiges zu tun, um die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) vollständig zu erfüllen. Laut einer aktuellen Umfrage von TÜV SÜD sagt rund ein Drittel der Befragten, dass ihr Unternehmen die erforderlichen Maßnahmen nur teilweise (29 Prozent) oder gar nicht (6 Prozent) umgesetzt hat. "Trotz erster Bußgelder ist die anfangs befürchtete breite Abmahnwelle bisher ausgeblieben. Doch inzwischen haben die Aufsichtsbehörden einzelner Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg verschärfte Kontrollen angekündigt", sagt Andreas Rübsam, Director Data Protection der TÜV SÜD Sec-IT GmbH. "Die gute Nachricht: Auch wenn man in seinem Unternehmen noch zu wenig oder gar nichts getan hat, ist es nie zu spät, damit anzufangen. Man sollte sich zumindest einen externen Berater holen." Genau das haben laut Umfrage bereits einige Unternehmen ganz (34 Prozent) oder teilweise (24 Prozent) getan, um sich fit für die EU-DSGVO zu machen.

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