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Prüfung von Outsourcing-Prozessen


Interoute erhält "SAS 70 Type I"-Standard für die Rechenzentren in Amsterdam, Berlin und Genf
SAS 70: Transparenz über interne Dienstleistungen und Geschäftsprozesse


(07.01.11) - Die Interoute-Rechenzentren in Amsterdam, Berlin und Genf entsprechen jetzt dem SAS 70 Typ I (Statement of Auditing Standards No. 70)-Standard. Der Standard wurde gezielt für die Prüfung von Outsourcing-Prozessen entwickelt.

Die führte PriceWaterhouseCoopers durch, eine der weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Risikoversicherung.

Lesen Sie zum Thema "Outsourcing" auch: SaaS-Magazin.de (www.saasmagazin.de)

"SAS 70 ist der maßgebliche Standard für die globale Risikomanagementversicherung für ausgelagerte ITK-Lösungen", sagt Jens Leuchters, Country Manager in Deutschland und Geschäftsführer in Österreich von Interoute. "Das SAS 70 Audit bestätigt die Wirksamkeit unserer internen Kontrollsysteme. Das bezieht sich sowohl auf den ordnungsgemäßen Betrieb ausgelagerter Geschäftsprozesse als auch den Schutz der Datenintegrität geschäftskritischen Lösungen unserer Kunden. Diese Leistung baut auf der Integration der Best Practice-Prozesse nach ISO 27001 und ITIL in unsere Rechenzentrumsabläufe auf."

Die effektive Kontrolle der betrieblichen Abläufe sowie der Sicherheitsvorkehrungen ausgelagerter ITK-Lösungen, ist von zentraler Bedeutung für den Erfolg von Unternehmen heutzutage. Unternehmen, die ihre Daten an externe Dienstleister auslagern, erwarten die Einhaltung höchster Sicherheitsanforderungen und eine unabhängige Bestätigung der Kontrollmechanismen.

Der SAS 70-Bericht stellt einerseits klar die Wirksamkeit der Best Practice-Kontrollen nach ISO 27001 und ITIL heraus, die Interoute in den eigenen Managed Hosting-Betrieb integriert hat. Andererseits bietet er Unternehmen die Gewähr, dass deren geschäftskritische Systeme und Daten geschützt sind – und das "from the ground to the cloud".

Für Interoute ist der Schutz der Unternehmens-IT ihrer Kunden vor Angriffen aus dem Internet oder Datenverlust ein zentrales Anliegen. Deswegen lässt das Unternehmen die Wirksamkeit seiner Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig prüfen und von internationalen und nationalen Zertifzierungen bestätigen.

In Deutschland sind beispielsweise die beiden Rechenzentren in Berlin und München mit dem IT-Grundschutz-Zertifikat des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ausgezeichnet. Das Berliner Rechenzentrum entspricht zusätzlich dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) für Online-Finanztransaktionen im Kreditkartengeschäft.

Interoute plant, die Kompatibilität mit SAS 70 Type II im Verlauf des Jahres 2011 zu erlangen.

Über SAS 50
SAS 70 ist ein Auditing-Standard, der vom American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) verabschiedet wurde. Der Standard bezieht sich auf das interne Kontrollsystem eines Unternehmens und auf den ordnungsgemäßen Betrieb von ausgelagerten Service-Prozessen, beispielsweise Rechenzentrums-Dienstleistungen. SAS 70 Typ I beurteilt das interne Kontrollsystem, in SAS 70 Typ II wird dessen Effektivität getestet. (Interoute ra)

Interoute: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • EU Cybersecurity Act in Kraft

    Mit dem Cybersecurity Act tritt ein EU-weites Regelwerk für Zertifizierungen der IT-Sicherheit in Kraft. Durch die Verordnung können Hersteller ihre IT-Produkte, Dienstleistungen und Prozesse freiwillig zertifizieren lassen, um deren IT-Sicherheit transparent zu machen. Bitkom begrüßt die neuen IT-Sicherheitsregeln, fordert aber gleichzeitig eine bessere Abstimmung mit den kommenden nationalen und europäischen Regulierungen. "Der Cybersecurity Act ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit in der EU. Die Verordnung führt zum einen zu mehr Klarheit für Verbraucher und schafft zum anderen mehr Einheitlichkeit für europaweit tätige Unternehmen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nach Vorgabe des Cybersecurity Act können Unternehmen das jeweils zu gewährleistende Sicherheitsniveau ihrer Produkte in den Vertrauenswürdigkeitsstufen "niedrig" "mittel" oder "hoch" zertifizieren lassen. Hersteller sollen dann über eine Art Beipackzettel Auskunft über die gewährleistete IT-Sicherheit geben.

  • Urheber müssen angemessen kompensiert werden

    Der Digitalverband Bitkom hat sich mit den Verwertungsgesellschaften auf die Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für USB-Sticks und Speicherkarten geeinigt. Hersteller und Importeure zahlen für diese Produkte ab dem Jahr 2020 einen Betrag von 0,30 Euro. Für den Zeitraum davor beträgt der Abgabensatz für USB-Sticks und Speicherkarten mit einer Speicherkapazität bis einschließlich 8 GB nur 0,14 Euro. Bitkom-Mitglieder, die dem Gesamtvertrag bis Ende Juli 2019 beitreten, zahlen rückwirkend ab dem 1.7.2012 reduzierte Sätze. "Der jetzt beschlossene Gesamtvertrag ist ein gutes Ergebnis für alle Seiten. Die Unternehmen haben endlich Planungssicherheit", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Nicht zuletzt profitieren die Verbraucher durch niedrigere Preise." Ursprünglich hatten die Verwertungsgesellschaften eine Abgabe von bis zu 1,95 Euro je Speicherkarte und 1,56 Euro je USB-Stick gefordert.

  • Falsche und unnötige Einwilligungserklärungen

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. warnt vor mehr Bürokratie für kleine und mittelständische Unternehmen, sollte die bisherige Grenze zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten aufgeweicht werden. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und andere Bestimmungen seien weiterhin vollumfänglich zu erfüllen, auch ohne Datenschutzbeauftragten, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing am 2. Juni in Berlin. Bei einer Lockerung der Benennungspflicht würden bei kleinen und mittelständischen Betrieben die Fachleute entfernt, die helfen, das Recht risikobasiert und angemessen umzusetzen. Ohne Datenschutzbeauftragte seien falsche und unnötige Einwilligungserklärungen, unsinnige Unterschriften zu allen möglichen Zwecken, untaugliche Verträge und überbordende Dokumentationen zu erwarten. "All das gab es seit dem Start der DSGVO am 25. Mai 2018 schon zuhauf", sagte Spaeing. Der vermeintliche Bürokratieabbau führe in Wahrheit zu einem schlechteren Datenschutz und mehr Bürokratie für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Verbraucher.

  • Fachwissen für DSGVO-Umsetzung nötig

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten in Deutschland (BvD) e.V. ist Initiator eines europäischen Dachverbands der Datenschutzbeauftragten, der sich am 7. Juni 2019 in Berlin gegründet hat. Gründungsmitglieder der European Federation of Data Protection Officers (EFDPO) sind neben dem BvD nationale Verbände für Datenschutzbeauftragte aus Österreich, Frankreich, Portugal, Tschechien, der Slowakei, Griechenland und Liechtenstein. Hauptziel der Gründung ist es, die Datenschutzbeauftragten der EU-Mitgliedsstaaten miteinander zu vernetzen, gemeinsame Standards zu entwickeln und die Interessen der in Brüssel zu vertreten. Dabei soll Datenschutz als Wettbewerbs- und Standortvorteil für Europa gestärkt werden. Arbeitssitz des neuen Verbandes ist Brüssel.

  • Geplante Änderungen aus dem HGB nicht ableitbar

    Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) übt in einer aktuellen Stellungnahme deutliche Kritik an dem im Dezember 2018 vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) veröffentlichten Entwurf zur Ermittlung von Pauschalwertberichtigungen im HGB ("IDW ERS BFA 7"). Pauschalwertberichtigungen sind von Kreditinstituten zu bilden, um das latente Kreditrisiko von Forderungen abzudecken. Im Kern verlangt das IDW nun, dass zukünftig die Berücksichtigung der noch nicht konkreten Kreditausfälle im HGB auf Basis von erwarteten Verlusten über die gesamte Kreditlaufzeit erfolgen soll. Die deutschen Banken und Sparkassen kritisieren, dass die geplante Methodik aus den handelsrechtlichen Vorschriften nicht ableitbar sei. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die gesetzlichen Grundlagen des HGB nicht geändert haben. "Das IDW tritt de facto als Regelsetzer auf, ohne jedoch ein entsprechendes Mandat hierfür zu haben", sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, der als diesjähriger Federführer für die DK spricht.