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iPoint und IHS unterzeichnen Partnervertrag


US-Analyse- und Informationsspezialistin IHS vertreibt die "iPoint Conflict Minerals Platform" und liefert Compliance-Informationen für iPoint-Lösungen
Material- und Compliance-Informationen: Verstöße gegen nationale und internationale Richtlinien und Vorgaben wie das Konfliktmineralien-Gesetz, RoHS und REACH zu vermeiden und Berichtspflichten nachkommen

(26.03.14) - iPoint-systems hat mit IHS, dem weltweit operierenden Analyse- und Informationsspezialisten aus den USA, einen bedeutsamen Partner gewonnen. IHS wird Vertriebs- und Servicepartner für die "iPoint Conflict Minerals Platform" (iPCMP), zudem kann iPoint künftig die umfangreichen Produktdatenbanken von IHS für die eigenen Softwarelösungen nutzen. Im Februar unterzeichneten die beiden Partner einen entsprechenden Vertrag.

IHS beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeiter in 31 Ländern und veröffentlicht unter anderem Informationen zu regulatorischen Compliance-Richtlinien wie die Restriction of Hazardous Substances Directive (RoHS) und die Waste Electrical and Electronic Equipment Directive (WEEE). Die umfangreiche Datenbank von IHS enthält Informationen zu mehr als 400 Millionen Komponenten, die in kommerziellen und militärischen Produkten genutzt werden. 2012 generierte das Informationsunternehmen einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden US-Dollar.

iPoint, weltweit führender Software- und Beratungspartner für umweltbezogene Produktkonformität und Nachhaltigkeit, weitet mit IHS seine Marktpräsenz in den USA aus und erschließt sich weitere Branchen wie die Luft- und Raumfahrt-, Militär- und Sicherheits- sowie Pharmaindustrie. Von der Kooperation profitieren bestehende iPoint-Kunden umgehend: Die in den IHS-Produktdatenbanken enthaltenen Informationen zu kundenrelevanten Produkt- und Teiledaten bindet iPoint direkt in ihre Softwarelösungen ein. Die Daten geben Aufschluss, welche Rohstoffe zur Herstellung der Komponenten verwendet wurden – für produzierende Unternehmen sind die Informationen erforderlich, um Verstöße gegen nationale und internationale Richtlinien und Vorgaben wie das Konfliktmineralien-Gesetz, RoHS und REACH zu vermeiden und Berichtspflichten nachzukommen.

Die Kombination der umfassenden Material- und Compliance-Informationen von IHS mit iPoints Softwarelösungen zur Sammlung, Verwaltung, Zusammenführung und Berichterstattung von Produktdaten entlang der Lieferkette bietet Kunden einen unvergleichbaren Mehrwert bei der Einhaltung der Berichtspflichten. "Die Zusammenarbeit ermöglicht es IHS und iPoint, die individuellen Stärken zu bündeln und so Synergieeffekte für unsere Kunden zu nutzen", sagt Jörg Walden, Geschäftsführer von iPoint-systems. "Zudem können wir durch die Partnerschaft weitere Marktpotenziale in den USA ausschöpfen und uns insbesondere im Bereich Konfliktmineralien noch weiter vom Wettbewerb absetzen." (iPoint-systems: ra)

iPoint-systems: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent

    Zum 1. Oktober trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Wer fällige Rechnungen trotz erhaltener Mahnungen nicht bezahlt, muss damit rechnen, Post von einem Inkassodienstleister zu erhalten. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben vor dieser Situation Respekt", sagt Brigitte Zypries, Ombudsfrau der Inkassowirtschaft, "mitunter auch, weil es ihnen zum ersten Mal passiert, dass sie das Mahnschreiben eines Inkassounternehmens erhalten und sich unsicher sind, wie sie damit umgehen sollten." Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig zu wissen, dass Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent durchgeführt werden und dass die Rechtsdienstleister die Rechte der säumigen Zahler achten. Das gewährleistet der Code of Conduct, den die Mitgliedsunternehmen des BDIU ab dem 1. Oktober 2021 nachprüfbar einhalten müssen. Die Selbstverpflichtung zu einem fairen und verantwortungsvollen Inkasso ist von allen Menschen, die Kontakt mit einem BDIU-Inkassounternehmen haben, in der Praxis einforderbar.

  • Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Jahr 2018 aufgefordert, gemäß Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) Auskünfte zur Aufklärung des Dieselskandals zu erhalten. Statt, wie gesetzlich vorgesehen, innerhalb von einem Monat Auskunft zu erteilen, beauftragte Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) die bekannt teure Anwalts- und Beratungsfirma KPMG damit, die berechtigten Auskunftsansprüche zu torpedieren. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erhielt Transparency Deutschland im Februar 2021 4.228 größtenteils geschwärzte Seiten. Obwohl ein weiteres gerichtliches Vorgehen mit Blick auf die Schwärzungen inhaltlich angebracht erschiene, bricht Transparency Deutschland das Verfahren an dieser Stelle ab. Denn in absehbarer Zeit ist kein brauchbares Ergebnis zu erwarten und der dauernde Aufwand durch die von Transparency beauftragte Anwaltskanzlei Partsch und Partner kann nicht länger mit einer "pro bono"-Gebühr erledigt werden. Mit der Klagerücknahme kommt die Organisation außerdem ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl nach, da sich die Kosten für die Steuerzahlenden durch die Mandatsübertragung auf KPMG bereits auf mindestens 300.000 Euro summieren.

  • Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung

    Über solche Post freut sich niemand: Falsche Inkasso-Schreiben, auf denen Geld für Dinge verlangt wird, die man nie bestellt hat. Was tun, wenn so etwas im Briefkasten landet? Wie unterscheidet man eine Fälschung von einem echten Mahnschreiben, auf das man unbedingt reagieren muss? Und was dürfen echte Inkassodienstleister eigentlich? Um Ratsuchenden zu helfen, hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) jetzt seine Website erweitert. Ein neues Verbraucherportal auf inkasso.de hilft, erhaltene Inkasso-Schreiben qualifiziert zu beurteilen."Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung", erläutert BDIU-Sprecher Marco Weber. "Immer wieder versenden Kriminelle fingierte Schreiben." Unter "Mahnung checken" zeigt der Inkassoverband, wie echte Inkassoschreiben zu erkennen und Fälschungen zu entlarven sind. Ein tagesaktueller Störungsmelder warnt vor bekannten Betrugsmaschen. Wer trotz der Tipps Zweifel hat, kann sich an das Team der BDIU-Beschwerdestelle um Ombudsfrau Brigitte Zypries wenden. Deren Arbeit wird durch die ehemalige Bundeswirtschafts- und Justizministerin beaufsichtigt. Bei komplexen Beschwerden und Sachverhalten vermittelt die Ombudsfrau selbst.

  • Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften

    Die Wettbewerbszentrale hat Beschwerden zur Werbung mehrerer Unternehmen - darunter auch namhafte Markenhersteller - mit der Aussage "klimaneutral" erhalten. In den Werbemaßnahmen wurde das Attribut "klimaneutral" entweder auf das eigene Unternehmen, auf eigene Produkte oder gar auf einen einzelnen Aspekt (z.B. "100 % klimaneutrale Produktion") bezogen. In bislang zwölf Fällen hat die Wettbewerbszentrale die Werbeaussagen als irreführend abgemahnt und die Einhaltung gesetzlicher Transparenzvorschriften verlangt. Sechs Unternehmen haben sich verpflichtet, die monierten Werbeaussagen nicht zu wiederholen. In vier Fällen hat die Wettbewerbszentrale Unterlassungsklage eingereicht: zu den Aussagen "Erster klimaneutraler Lebensmitteleinzelhändler" und "wir handeln klimaneutral", zu Plastik-Müllbeuteln, die selbst als "klimaneutral" beworben werden, zu "klimaneutralem Premium-Heizöl" und zu der Aussage "klimaneutrales Produkt". Andere Verfahren laufen noch.

  • Compliance- und Whistleblowing-Systeme

    Business Keeper, Unternehmen für Compliance-Software und elektronische Whistleblowing-Systeme, verbucht sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch im ersten Quartal dieses Jahres Rekordumsätze. Trotz des vorerst gescheiterten Gesetzentwurfs zum Whistleblower-Schutz in Deutschland antizipiert das Unternehmen auch für die kommenden Monate steigenden Kundenzuwachs und schafft neue Arbeitsplätze an den Standorten in Berlin, Paris und Madrid. Anlässlich der EU-Whistleblowing-Richtlinie, die bis Ende 2021 in nationales Recht überführt werden muss, und pünktlich zum 20. Firmenjubiläum schreibt Business Keeper Unternehmens-Rekorde. Sowohl im zurückliegenden Jahr 2020 als auch Q1 2021 verbuchte Business Keeper die jeweils höchsten Umsätze mit Neukunden der Firmengeschichte - dies ist ein Indikator für die zunehmende Sensibilisierung deutscher und internationaler Firmen für die Relevanz ethischer Unternehmensführung.