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Generationenwechsel bei Bankensoftware


Im Moment gibt es aufgrund der Finanzmarktrichtlinie MiFID bei Banken einen Trend zur funktionalen Erweiterung oder gar dem Austausch der Software
Wachsendes Geschäft in der Schweiz: Nielsen+Partner eröffnet Tochterunternehmen in Zürich


(01.04.08) - Die auf Bankensoftware spezialisierte Nielsen+Partner Unternehmensberater GmbH hat in Zürich eine Tochtergesellschaft gegründet. Damit reagiere das Unternehmen auf das wachsende Geschäft in der Schweiz, sagte Gerd Klaasen, geschäftsführender Gesellschafter: "Wir erzielen in diesem Markt inzwischen ein Viertel unseres Umsatzes."

Im Moment gebe es bei Banken einen Trend zur funktionalen Erweiterung oder gar dem Austausch der Software, unter anderem aufgrund der Finanzmarktrichtlinie (MiFID). Mit der Zürcher Kantonalbank konnten die Unternehmensberater bereits kurz nach ihrem Start in der Schweiz den vierten Kunden an dem weltweit bekannten Finanzplatz gewinnen. Leiter der Nielsen+Partner Unternehmensberater AG in Zürich mit fünf Mitarbeitern ist Ralf Breuer. Für den neuen Standort sucht Breuer noch weitere Wirtschaftsinformatiker und Mathematiker, idealerweise mit Bankerfahrung. Nielsen+Partner gilt als eines der führenden Consultingunternehmen im Portfolio- und Asset Management, der Depot- und Anlagenverwaltung.
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"Die Schweiz ist für Nielsen+Partner ein idealer Markt, da es sehr viele Institute im Bereich Private Banking und Asset Management gibt", sagt Klaasen. Ohne große Akquiseanstrengungen habe sich das Geschäft in den vergangenen Monaten ständig ausgeweitet. Im Zusammenhang mit Bankensoftware gebe es im Moment eine Art Generationenwechsel.

In ganz Europa würden Banken im Moment ihre Softwareprogramme aktualisieren oder komplett austauschen. Ursache dafür sei unter anderem die Finanzmarktrichtlinie der Europäischen Union zur Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt, kurz MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), so Klaasen. Diese gelte zwar nicht für die Schweiz, würde aber von den örtlichen Banken dennoch mit Interesse verfolgt.

Mit dem Tochterunternehmen will Nielsen+Partner nun die Chancen, die sich in der Schweiz bieten, noch besser nutzen. Von Zürich aus soll der deutschsprachige Teil des Landes bedient werden. "Die Präsenz vor Ort wird von den Kunden sehr positiv aufgenommen", berichtet Breuer. Die Mitarbeiter vor Ort könnten nun noch schneller auf Kundenwünsche reagieren.

Bis zum Ende des Jahres wollen die Unternehmensberater die Kundenzahl um eins auf fünf steigern und drei zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Als Umsatzziel gibt Breuer zwei Millionen Schweizer Franken an. Für 2009 seien sieben Kunden, zwölf Mitarbeiter und drei Millionen Schweizer Franken Umsatz angepeilt. Regional Manager Ralf Breuer hat an der Fachhochschule in Trier Informatik studiert und dort sein Diplom gemacht. Anschließend erfolgte der Berufseinstieg in Rotterdam. Nach seinem Studium arbeitete der 37-Jährige bei mehreren Herstellern von Software für Banken und die Schweizer Privatbank Julius Bär in Zürich.

Nielsen+Partner berät seit mehr als zehn Jahren Banken und Kapitalanlagegesellschaften bei der Auswahl, Einführung und Entwicklung von Software für die Verwaltung von Vermögen wohlhabender Privatkunden und institutioneller Anleger: "Viele Firmen lösen die anstehenden Aufgaben sehr technisch und verlieren dabei die Anforderungen der Anwender aus den Augen", berichtet Breuer.

Nielsen+Partner hat aus der Erfahrung vieler Projekte für alle Projektphasen Methoden entwickelt, die den Anwender in den Mittelpunkt stellen: "Für die Softwareevaluation zum Beispiel wurde ein Katalog von Fragen entwickelt, der hauptsächlich mit den Portfoliomanagern diskutiert wird, genauso bei der Entwicklung von Schnittstellen.

Hier gibt es einen Katalog von Geschäftsvorfällen, der als Grundlage für die Projektumfangsermittlung und die spätere Implementierung dient", so Breuer. Diese fachlich getriebenen Ansätze hätten sich in der Praxis sehr bewährt, da man nie das Ziel des Projektes aus den Augen verliere, so Breuer: "Je nach Projekt lassen sich so bis zu 50 Prozent der Aufwände einsparen." Zudem benötigt die Implementierung deutlich weniger Zeit. (Nielsen+Partner: ra)

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