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Datenschutznovelle 2010: Auswirkungen auf Firmen


it-sa 2010: Unabhängiger Datenschutzbeauftragter stellt sich den Diskussionen
ProSoft zeigt auf der IT-Security-Messe in Nürnberg neue Sicherheits- und Administrations-Produkte


(19.10.10) - Auf der IT-Security-Messe it-sa (19. bis 21. Oktober 2010 in Nürnberg) ist der auf Sicherheitsprodukte spezialisierte Distributor ProSoft in Halle 12 Stand 410 auch dieses Jahr wieder mit einem Messestand vertreten. Auf 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden bewährte und neue Lösungen gegen Sicherheitslücken und für mehr IT-Security präsentiert. Als zusätzlicher Service ist ein unabhängiger Datenschutzbeauftragter am ProSoft-Stand anwesend, der kostenlos Fragen aus seinem Fachgebiet beantwortet.

Am ProSoft-Stand bekommen Fachbesucher auf allen Messetagen eine ganze Reihe von Produkten und Lösungen präsentiert und erklärt. ProSoft stellt erstmalig auf einer Messe "Shavlik SCUPdates" in der neuen Version vor. Dieses Tool liefert per Microsoft SCCM die Daten zum automatisierten Updaten und Patchen verschiedenster Programme von Drittanbietern, zum Beispiel Adobe, Apple oder Sun.
Lesen Sie zum Thema "IT-Security" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Ein Update für "Shavlik NetChk Protect" ist ebenfalls auf der it-sa zu sehen. Hier werden Patch-, Anti-Spyware- und Antivirus-Management in einem Paket zusammengefasst. Damit kann der Administrator sehr schnell Updates und Patches im Unternehmensnetzwerk verteilen und Sicherheitslücken sofort schließen.

Neue Versionen werden auch von SafeStick und SafeConsole vorgestellt. Der mit 256 Bit und AES Hardware-verschlüsselte USB-Stick schützt die gespeicherten Daten vor unbefugtem Zugriff und kann über die Management-Software SafeConsole zentral verwaltet werden.

In der aktuellen Version 4.0 wird auch das Zwei-Faktor-Authentisierungs-System "SMS Passcode" präsentiert. Es liefert ein Einmal-Passwort per Flash-SMS auf das Handy des Anwenders. Bei gleicher Sicherheit gehören mit dieser Lösung Hardware-Token der Vergangenheit an. Informieren kann man sich zudem auf dem ProSoft-Stand auch über eine neue Version von "Safend Data Protection". Die vielseitige Lösung ist modular aufgebaut und für Port-Absicherung, Festplatten-Verschlüsselung und Content Inspection geeignet.

Mit an Bord ist zudem als Unteraussteller die Berliner O&O Software. Der Hersteller präsentiert auf der it-sa seine Lösungen zur Datensicherung mit "O&O DiskImage", zur sicheren Datenlöschung mit "O&O SafeErase" sowie das Admin-Notfall-Pack "O&O BlueCon". Mit O&O BlueCon können Administratoren Systeme reparieren, Fehler suchen und beseitigen, Daten wiederherstellen sowie Kennwörter zurücksetzen und lokale Benutzer verwalten. Interessierte können sich direkt am Stand von den Produkten überzeugen und auch vollfunktionstüchtige Testversionen mitnehmen.

Fach-Vorträge als Ergänzung
Der Distributor ProSoft hält ergänzend Fachvorträge. So referiert Steen Søndergaard, Vice President von SMS Passcode, am 20.10. von 10:00 bis 11:15 im Forum Blau über den Einsatz des Mobiltelefons als Authentisierungsgerät. Dieser Vortrag wird am Folgetag zur selben Uhrzeit noch einmal wiederholt. Am 20.10. kann man sich von 10:00 bis 12:30 im Forum Rot zum Thema "Datenschutznovelle 2010 - die Auswirkungen für Ihr Unternehmen" informieren. Referent ist der unabhängige Datenschutz-Beauftragte Maximilian Hartung. (ProSoft: ra)

ProSoft: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mehr Transparenz und Kundenorientierung

    Anlässlich des Dieselgipfels haben die deutschen Automobilhersteller verschiedene Maßnahmen vorgestellt, mit deren Hilfe Dieselautos sauberer gemacht und die Luftqualität verbessert werden sollen. Dass dies mit den auf dem Tisch liegenden Vorschlägen gelingen wird, ist jedoch zweifelhaft. Zudem sind viele verbraucherrelevante Fragen auch nach dem Dieselgipfel ungeklärt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die Hersteller in einem Brief auf, ihre Vorschläge zu konkretisieren sowie verbindliche Informationen und Zusagen zu geben. "Die Autohersteller und ihr Dachverband haben eine Verpflichtung den Kunden gegenüber. Vertrauen ist verloren gegangen und muss nun neu erarbeitet werden. Halbherzige Maßnahmen helfen dabei nicht. Es darf nicht zu Fahrverboten kommen, weil die Angebote der Automobilbranche zu kurz greifen", sagt Ingmar Streese, Geschäftsbereichsleiter Verbraucherpolitik des vzbv.

  • Einsatzerlaubnis für Spionagesoftware

    Der Deutsche Bundestag hat per Gesetz Strafermittlern neue technische Möglichkeiten eingeräumt, um verschlüsselte Kommunikation von Verdächtigen in ihren Notebooks und Smartphones mitzulesen und diese unbemerkt durchsuchen zu können ("Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens"). Der Gesetzgeber hat damit die Rechtsgrundlagen für die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) und die Online-Durchsuchung erweitert und Grundrechte in Bezug auf das Fernmeldegeheimnis eingeschränkt. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kündigt Verfassungsbeschwerde gegen diese legalisierte Schwächung von modernen IT-Systemen an: Denn anstatt die Bürgerinnen und Bürger aktiv vor IT-Schwachstellen zu schützen, toleriert sie der Staat und hält sie für den potentiellen Einsatz seines "Trojaners" sogar aufrecht.

  • Informationsfreiheit noch Schwachpunkt

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert anlässlich der positiven Erfahrungen mit dem Hamburgischen Transparenzgesetz die Weiterentwicklung bestehender Informationsfreiheitsgesetze und die Einführung von Transparenzgesetzen auf Bundes- und Landesebene. Transparenzgesetze sind ein wesentliches Instrument, um das Vertrauen der Bürger in Politik und Verwaltung zu stärken. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Transparenzgesetzes in Hamburg wurden das Gesetz und das dazugehörige Transparenzportal durch das Institut für Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation evaluiert.

  • Sonderregeln zur DS-GVO

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten (BvD) abweichende Regelungen, die eine bundesweit einheitliche Auslegung nahezu unmöglich machen, erklärte der BvD in Berlin. Für Datenschutzbeauftragte und Bürger sind einheitliche und nachvollziehbare Regeln essentiell. Das Datenschutzziel der Transparenz muss auch für Ländergesetze gelten, verlangte der Berufsverband. Die DS-GVO muss bundesweit einheitlich gelten.

  • Interessenkonflikt muss beendet werden

    Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der deutschen Autoindustrie fordert die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. von der deutschen Politik endlich Taten. Die Politik muss ihrer Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung von Regeln gerecht werden und die Glaubwürdigkeit in den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder herstellen. Offenbar konnten die Automobilunternehmen bisher ohne Sorge über rechtliche Konsequenzen agieren. Gesetzliche Standards wurden manipuliert, das zuständige Verkehrsministerium und die Zulassungsbehörde haben angesichts des Interessenkonflikts zwischen dem Schutz einer wichtigen Wirtschaftsbranche in Deutschland und dem Schutz von Umwelt und Verbrauchern weggeschaut.