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Gravierende und oft unklare Anforderungen


VdS: Entwicklung von Richtlinien zur Umsetzung der DSGVO
Zum 25. Mai 2018 muss die neue Datenschutz-Grundverordnung in jedem Unternehmen innerhalb der EU umgesetzt worden sein

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Für eine gewisse Unruhe im Markt sorgt derzeit die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Sie soll die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlichen. Zum 25. Mai 2018 wird die Umsetzung in allen Mitgliedstaaten Pflicht. Grundlegende Kritik begleitet die Verordnung, insbesondere die oft vagen Formulierungen und die offenen Klauseln für nationale Gesetzgebungen werden von vielen Seiten bemängelt.

"Ab dem 25. Mai muss jedes Unternehmen in Deutschland die DSGVO einhalten. Angesichts der in weiten Teilen durchaus gravierenden Auswirkungen der Verordnung auf Organisation, Kundenbetreuung und IT der Betriebe ist diese Frist gerade für Mittelständler keineswegs üppig bemessen", betont Dr. Robert Reinermann, Geschäftsführer von VdS, Europas Nr.1-Institut für Unternehmenssicherheit. "Natürlich gilt auch hier die unternehmerische Maxime: Größtmöglicher Erfolg bei optimaler Mitteleffizienz sowie Zertifizierung der ordnungsgemäßen Umsetzung durch eine unabhängige Stelle. Um diese Schritte besonders für KMU zu vereinfachen, wird VdS eigene Richtlinien entwickeln, mit denen Verantwortliche die Einhaltung der Verordnung in ihrem Unternehmen sicherstellen können."

Wie bei jeder der bekannt praxisnahen VdS-Richtlinien sind interessierte Experten eingeladen, das Werk aktiv mitzugestalten. Der transparente Entwicklungsprozess wird über die Seite des bekannten Sicherheitsexperten und VdS-Kooperationspartner Mark Semmler koordiniert. Bis Oktober dieses Jahres soll eine Hilfestellung entstanden sein, mit der der Datenschutz besonders kleinerer Unternehmen DSGVO-gemäß umgesetzt und auch eindeutig zertifiziert werden kann. Aufbauen wird das Werk auf den Maßnahmen zur Informationssicherheit in den prämierten VdS-Richtlinien 3473 für optimale Cyber-Security.

Auf der IT-Security-Messe it-sa in Nürnberg (10. bis12. Oktober 2017) sollen die fertigen Datenschutz-Richtlinien von VdS der Öffentlichkeit präsentiert werden. Weiter wird dann die Anerkennung als daten-schutzspezifisches Zertifizierungsverfahren im Sinne des § 42 DSGVO beantragt.
Experten wie z.B. Datenschutzverantwortliche sind herzlich eingeladen, sich an der Erstellung des Leitfadens für optimale Datensicherheit in KMU zu beteiligen. (VdS: ra)

eingetragen: 21.07.17
Home & Newsletterlauf: 28.08.17

VdS: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. fordert angesichts des mit den Paradise Papers aufgedeckten Ausmaßes der Ausnutzung von Steuerschlupflöchern - u.a. durch aggressive Steuergestaltung - die Politik dazu auf, konkrete Maßnahmen zur Eindämmung von Schattenfinanzplätzen zu ergreifen. Die deutsche Regierung muss endlich international ihren Einfluss nutzen, um das Versteckspiel im Finanzbereich zu beenden. Die "Paradise Papers" zeigen, dass auch anderthalb Jahre nach den "Panama Papers" das Geschäftsmodell der Schattenfinanzplätze unverändert gut funktioniert. Die Intransparenz im Finanzwesen erleichtert illegale Aktivitäten wie Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung, fördert aber auch illegitimes Verhalten wie aggressive Steuervermeidung durch Briefkastenfirmen in Steueroasen.

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    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Verbraucherrechte von deutschen Nutzern der Foto- und Video-Plattform Instagram gestärkt. Mit einer Abmahnung wurden 18 Klauseln aus den Nutzungs- und Datenschutzbedingungen sowie ein unvollständiges Impressum bemängelt. Das kalifornische Unternehmen zeigte sich einsichtig und gab die geforderte Unterlassungserklärung ab. Instagram muss sein Angebot bis zum Jahresende überarbeiten.

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    Ein bekanntes Reiseportal darf eine ungebräuchliche Kreditkarte nicht als einziges kostenloses Zahlungsmittel anbieten. Außerdem dürfen die Kosten für gebührenpflichtige Zahlungen nicht die Kosten übersteigen, die die Fluglinie selbst an den Kartenanbieter zahlt. Das hat das Landgericht Berlin aufgrund einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden. "Für das Zahlen extra zahlen - diesen Weg hat das Landgericht Berlin dem Reiseportal untersagt, denn Unternehmen sollten nicht am Bezahlvorgang verdienen können. Das Reiseportal muss wenigstens eine gängige Zahlungsmöglichkeit kostenlos anbieten. Das kann die Zahlung per Bankeinzug, Rechnung oder mit gängigen Kreditkarten wie Visa und MasterCard sein", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsexpertin beim vzbv.

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