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Aufgabenbereich der Kapitalflussrechnung


Prüfung der Kapitalflussrechnung - Anforderungen in nationaler und internationaler Sicht
Für die Prüfung der KFR gibt es keinen eigenen Prüfungsstandard, was die Erarbeitung eines entsprechenden Prüfungsansatzes erforderlich macht


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Von Dr. Andreas Schmidt

Mehr denn je besteht für Firmen ein erhöhter Bedarf an zuverlässigen und zeitnahen Informationen zu ihrer Liquiditätslage. Auf der Suche danach scheint die Kapitalflussrechnung im handelsrechtlichen wie im internationalen Jahresabschluss ein zentrales Informationstool zu sein, dessen Bedeutung für den Abschlussprüfer im Folgenden betrachtet werden soll.

Spätestens seit der internationalen Finanzmarkt- und Bankenkrise 2008/2009, der in diesem Zusammenhang diskutierten „Kreditklemme“ und der bis heute anhaltenden globalen Verschuldungskrise steht die Zahlungsfähigkeit in der Realwirtschaft und damit auch die Liquiditätslage von Unternehmen im europäischen Währungsraum im Mittelpunkt. Allein deshalb bedarf es zuverlässiger und zeitnaher Informationen über deren Liquiditätslage, was in den Aufgabenbereich der Kapitalflussrechnung (KFR) fällt.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) (Ausgabe 3, 2017, Seite 121 bis 129) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZCG lesen.


Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Prüfung: Bedeutung der Internen Revision

    Aktuell befindet sich die Unternehmenspublizität in einem Veränderungsprozess hin zu einer differenzierten Darstellung der unternehmerischen Wertschaffung. In diesem Kontext gewinnt insbesondere das Integrated Reporting mit seinem im Dezember 2013 durch das International Integrated Reporting Council verabschiedeten Rahmenwerk zunehmend an Relevanz. Aufgrund seiner Freiwilligkeit auf der einen und des prinzipienbasierten Ansatzes auf der anderen Seite bietet dieses Berichtsformat den Unternehmen jedoch erhebliche Freiheitsgrade im Hinblick auf die Ausgestaltung eines integrierten Berichts.

  • Die Überwachung der Internen Revision

    Die gesetzliche Vorgabe des § 107 Abs. 3 Satz 2 AktG zur Überwachung der Wirksamkeit des IR-Systems durch den Aufsichtsrat ist abstrakt gehalten. In der praktischen und berufsständischen Perspektive existieren aber durchaus Ansätze zur Beurteilung der (Angemessenheit und) Wirksamkeit von IR-Systemen. Auf deren Basis wurde ein Quick-Check-Modell entwickelt, das als Orientierungshilfe für Aufsichtsräte, Vorstände oder Revisionsleitungen verstanden werden kann. Damit lässt sich ein Minimum dessen sicherstellen, was in Bezug auf die Beurteilung der Angemessenheit und Wirksamkeit des IR-Systems erforderlich ist, um höchstpersönlichen Überwachungspflichten nachzukommen.

  • CEO-Vergütung und Dividendenpolitik

    Dieser Beitrag untersucht empirisch den Zusammenhang zwischen der Höhe der CEO-Vergütungsbestandteile und der Dividendenrendite deutscher Unternehmen im Folgejahr. Während Festvergütung und Dividendenrendite einen negativen Zusammenhang aufweisen, zeigt sich sowohl bei kurz- als auch langfristiger variabler Vergütung und Dividendenrendite ein positiver Zusammenhang. Damit liefert die Studie neue Einblicke in die Determinanten der Dividendenpolitik.

  • Der Weg zu einem digitalen Unternehmen

    Digitale Dienste und Technologien revolutionieren ganze Geschäftsmodelle, beeinflussen unser Arbeitsumfeld, unsere Art zu kommunizieren, wie wir ein- und verkaufen. Start-ups mit innovativen ungewöhnlichen Ideen werden zu ernstzunehmenden Konkurrenten für etablierte Unternehmen. So haben Letztere oft nur noch das Nachsehen. Daher sollten Unternehmen den Mut aufbringen, ausgetretene Pfade schnellstmöglich zu verlassen und ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren.

  • Prinzipienorientierte Umsetzung der CSR-RL

    Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) am 19.4.2017 erfolgte die Transformation der EU-Richtlinie zur Corporate Social Responsibility (CSR-RL, Nr. 2014/95/EU) in nationales Recht. Die neuen Berichtspflichten beenden für bestimmte große Unternehmen die Freiwilligkeit in Sachen CSR, führen zu einer Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung innerhalb der regulären handelsrechtlichen Pflichtpublizität und sollen eine Veränderung der Kultur in den Unternehmen bewirken. Dabei gewähren die neuen Vorschriften den betroffenen Unternehmen bei der Ausgestaltung der nichtfinanziellen Berichterstattung größtmögliche Flexibilität. Dieser Beitrag zeigt nach einer Kurzdarstellung der neuen Berichtsanforderungen die damit verbundenen Herausforderungen für Vorstand und Aufsichtsrat, eine Überführung in die Kategorien immaterieller Werte und eine mögliche Berichtsstruktur auf.

  • Regulierungsakt durch das AReG

    Mit dem Abschlussprüferreformgesetz (AReG) hat der deutsche Gesetzgeber eine auf europäischen Vorgaben basierende, umfassende Marktregulierung im Bereich der Abschlussprüfung umgesetzt. Dieser Regulierungsakt ist u. a. mit der europäischen Zielsetzung verbunden, eine Abschlussprüfermarktdekonzentration zu erreichen. Jedoch ist vor dem Hintergrund einer zielgerichteten Evaluation der eingeleiteten Regulierungsmaßnahmen (insbesondere der externen Pflichtrotation) nicht hinreichend erforscht, worauf die bestehende Marktkonzentration zurückzuführen ist. Als Erweiterung zur bestehenden Literatur untersucht dieser Beitrag daher die Ursächlichkeit der Abschlussprüfermarktkonzentration - abweichend zur überwiegend genutzten Prinzipal-Agenten-Theorie - unter Zugrundelegung der Transaktionskostentheorie. Zielsetzung ist es letztlich, eine Evaluation der externen Pflichtrotation als europäische Marktregulierungsmaßnahme zu ermöglichen.

  • Bestätigungsvermerk mit geänderter Struktur

    Der Bestätigungsvermerk verändert sich durch die neuen Anforderungen der EU-Abschlussprüferverordnung sowie der internationalen und nationalen Prüfungsstandards grundlegend. Neben einer neuen Struktur fallen vor allem auch die Inhalte des Bestätigungsvermerks deutlich detaillierter aus als bisher. Für Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities; PIEs) ist zudem über besonders wichtige Prüfungssachverhalte (Key Audit Matters; KAMs) zu berichten. Der folgende Beitrag beschreibt kurz die Neuregelungen und ihre Auswirkungen auf die Formulierung des Bestätigungsvermerks. Im Anschluss werden die ersten Praxiserfahrungen mit den bisher erteilten neuen Bestätigungsvermerken dargestellt.

  • Hohe Anforderungen, moderate Vergütung

    Die Anforderungen an Aufsichtsräte von öffentlichen Unternehmen sind bedingt durch regulative Vorgaben und eine zunehmend präzisierende Rechtsprechung einerseits sowie die gewachsene Komplexität des Umfelds und der Leitung der Unternehmen andererseits in den zurückliegenden Jahren deutlich gestiegen. Die Überwachungsarbeit von Aufsichtsgremien ist heute geprägt durch eine ungleich höhere Verantwortung und damit oft auch höhere persönliche Haftungs- bzw. Reputationsrisiken. Gleichwohl ist das Vergütungsniveau von Aufsichtsräten in öffentlichen Unternehmen vergleichsweise moderat.

  • Compliance und Reputation

    Oberstes Ziel des deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist die Wahrung guter Unternehmensführung. Das Einhalten von Corporate Governance Kodizes soll durch das Prinzip der Selbstregulierung gesteuert werden. Die erhoffte grundsätzliche Wirksamkeit dieses Prinzips beruht auf der Annahme, dass Compliance der Unternehmen mit einem Kodex durch eine Marktreaktion belohnt wird. Dieser Zusammenhang wurde von einer Vielzahl empirischer Studien untersucht. Die Ergebnisse sind allerdings uneinheitlich. Somit erscheint es geboten zu analysieren, weshalb die Compliance-Raten mit Kodizes im Allgemeinen und dem DCGK im Besonderen trotz des Fehlens einer eindeutigen Wirksamkeit auf den Marktwert oder andere Performanceindikatoren hoch sind. Dieser Teil B beschäftigt sich nachfolgend insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen hoher Compliance der Unternehmen und Reputation sowie Legitimität.

  • Top-Manager und der Doktortitel

    In den Führungsetagen deutscher Großunternehmen ließ sich über Jahrzehnte hinweg eine starke Verbreitung des Doktortitels feststellen. Doch welche Rolle spielt der Doktortitel heutzutage unter den Vorständen und Aufsichtsräten der DAX-30-Unternehmen? Der vorliegende Beitrag zeigt, dass mit rund 45 Prozent weiterhin ein hoher Anteil der Top-Manager promoviert ist. Es bestehen allerdings wesentliche Unterschiede zwischen einzelnen Branchen; zudem sind jüngere Top-Manager seltener promoviert als ältere Top-Manager.