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Neue Anforderungen aus der CSR-Richtlinie


Zur Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht
Corporate Social Responsibility (CSR) im Unternehmensalltag

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Von Carmen Mausbach

Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility gewinnen in jüngster Zeit für Unternehmen, Investoren und die interessierte Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Dies betrifft jedoch nicht nur die kapitalmarktorientierten Unternehmen, sondern zunehmend auch große und kleine Familienunternehmen. Dabei kann das Thema durch Eigeninitiative oder die zunehmenden Anforderungen Dritter (wie beispielsweise Kunden und Mitarbeiter) getrieben sein. Besonders wichtig sind dabei auch die nachfolgend vertieften Fragen dazu, inwieweit eine verpflichtende und freiwillige Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht zu erfolgen hat, um Missbrauch in Form des "green-washing" vorzubeugen.

In den letzten Jahren ist immer mehr zu verzeichnen, dass Unternehmen den Lagebericht auch dazu nutzen, zusätzliche Informationen aufzunehmen, die aus Sicht des Unternehmens für die Adressaten interessant sind. Insbesondere durch die CSR-Richtlinie und deren Umsetzung gewinnt
die Berichterstattung zusätzliche Bedeutung. Dies wird nachfolgend hinsichtlich der Ausstrahlungswirkung, der Prüfungspflichten und der freiwilligen Prüfung von nichtfinanziellen Informationen näher analysiert.

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) (Ausgabe 1, 2017, Seite 30 bis 31) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZCG lesen.


Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Verbesserung der Entscheidungsrelevanz

    Die stärkere Integration finanzieller und nicht-finanzieller Berichtsinformationen ist ein seit einiger Zeit zu beobachtender Trend im Kontext einer angestrebten Verbesserung der Entscheidungsrelevanz der externen Unternehmensberichterstattung. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das 2010 ins Leben gerufene International Integrated Reporting Council (IIRC). Neueste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Verzahnung des Controlling mit dem Integrated Reporting in deutschen Unternehmen noch signifikantes Verbesserungspotenzial aufweist und demzufolge die Rolle des Controlling im Kontext der Gestaltung einer integrierten Berichterstattung noch vergleichsweise unterrepräsentiert ist.

  • Neue Anforderungen aus der CSR-Richtlinie

    Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility gewinnen in jüngster Zeit für Unternehmen, Investoren und die interessierte Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Dies betrifft jedoch nicht nur die kapitalmarktorientierten Unternehmen, sondern zunehmend auch große und kleine Familienunternehmen. Dabei kann das Thema durch Eigeninitiative oder die zunehmenden Anforderungen Dritter (wie beispielsweise Kunden und Mitarbeiter) getrieben sein. Besonders wichtig sind dabei auch die nachfolgend vertieften Fragen dazu, inwieweit eine verpflichtende und freiwillige Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht zu erfolgen hat, um Missbrauch in Form des "green-washing" vorzubeugen.

  • Schadenprävention und Risikokontrolle

    Generelles Ziel jeder erfolgreichen Unternehmenspolitik muss es sein, das eigene Unternehmen langfristig zukunfts- und wettbwerbsfähig zu erhalten. Ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Risikomanagementsystem ist dafür unerlässlich. Folglich gilt es nachfolgend, diese gesetzlichen Anforderungen im Überblick aufzuarbeiten. Deren Erfüllung wird in der Praxis aber nur die erste Stufe eines umfassenderen Prozesses sein, denn für die Generalzielerfüllung wird eine unreflektierte Erfüllung externer Anforderungen nicht ausreichen. Vielmehr ist es gerade im Bereich des Risikomanagements aus Sicht der hinzutretenden Kapitalmarktanforderungen notwendig, unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte ein geschlossenes, maßgeschneidertes Risikomanagementsystem für das jeweilige Unternehmen zu entwickeln.

  • Integrated Reporting-Grundsätze

    300 Jahre nach von Carlowitz wurde die Idee einer integrierten Berichterstattung vom International Integrated Reporting Council (IIRC) 2013 in einem Rahmenwerk niedergeschrieben. Ab 2017 besteht durch das "Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz)" für börsenorientierte Unternehmen sowie Banken und Versicherungen bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen wie einer Mitarbeiterzahl von 500 die Pflicht, nichtfinanzielle Kennzahlen zu berichten. Im Rahmen dieser parallelen und sich nur teilweise (etwa im Rahmen von DRS 20) überlappenden Entwicklung stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie bisherige und neue Berichtsformate kombiniert oder integriert werden können.

  • Integrated Reporting & Unternehmensberichte

    Das Integrated Reporting treibt von Seiten der externen Berichterstattung auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Unternehmenssteuerung sowie der Unternehmensüberwachung. Im Idealfall bzw. auch in durchaus vielen Beispielen in der Unternehmenspraxis stand allerdings die Nachhaltigkeit bereits vorher im Fokus der Steuerung und Überwachung von Unternehmen. Andererseits ist zu beobachten, dass die in der integrierten Berichterstattung publizierten Kennzahlen gar nicht Gegenstand von Steuerung und Überwachung sind, was große Gefahren für die nachhaltige Unternehmensentwicklung und die Glaubwürdigkeit externer Darstellungen mit sich bringt. Im Folgenden werden Handlungsempfehlungen für die interne Umsetzung von integrierter Berichterstattung gegeben, die auf aktuell vorliegenden zentralen empirischen Ergebnissen basieren.

  • Nachhaltigkeit & Rechnungslegung

    Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion über Nachhaltigkeit und die Verantwortung von Unternehmen wurden auf europäischer Ebene Regeln einer nichtfinanziellen Berichterstattung entwickelt. Die CSR-Richtlinie zielt darauf ab, das Handeln der Unternehmen zu beeinflussen und nichtfinanziellen Belangen eine größere Bedeutung beizumessen. Die zukünftige nichtfinanzielle Berichterstattung kann einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und zu einer verantwortungsvollen Corporate Governance leisten, getragen auch durch Aufsichtsratsarbeit.

  • Form der Berichterstattung

    Die CSR-Richtlinie der Europäischen Union (Richtlinie 2014/95/EU) ist bis zum 6.12.2016 in deutsches Recht umzusetzen. Dazu beschloss die Bundesregierung am 21.9.2016 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Ziel des vorliegenden Beitrags ist eine kurze Darstellung des Regierungsentwurfs unter besonderer Berücksichtigung der Unterschiede zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vom 11.3.2016.

  • Eine Bestandsaufnahme im DAX

    Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält in seiner aktuell gültigen Fassung die Empfehlung, dass der Aufsichtsrat konkrete Ziele für seine Zusammensetzung benennen soll, die z. B. eine Altersgrenze und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Zukünftig könnte der Kodex gemäß Vorschlag der zuständigen Kommission zudem empfehlen, über die Ziele hinaus ein Anforderungsprofil für das Gesamtgremium zu erarbeiten. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Ziele die DAX-Aufsichtsräte aktuell für ihre Zusammensetzung formuliert haben und wie sie den Stand der Umsetzung einschätzen. Dieser Überblick kann Aufsichtsräten als Orientierungspunkt bei der Erarbeitung eines spezifischen Anforderungsprofils dienen.

  • Umgang mit vertraulichen Informationen

    Am 5.7.2016 ist die neue EU-Richtlinie über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen in Kraft getreten. Danach gelten in Zukunft u. a. verschärfte Anforderungen für den Know-how-Schutz: Unternehmen müssen angemessene Maßnahmen der Geheimhaltung treffen, um in den Genuss eines rechtlichen Schutzes ihrer Geschäftsgeheimnisse zu kommen. Doch worin diese angemessenen Maßnahmen bestehen, ist noch ungeklärt. Wenn man die Berichterstattung zu der neuen Richtlinie und den ihr vorangehenden Entwürfen verfolgt hat, konnte man den Eindruck gewinnen, mit dieser europäischen Regelung stünde das Ende der Meinungsfreiheit, der Mobilität von Arbeitnehmern und des Schutzes von Whistleblowern kurz bevor.

  • Veränderung & nicht Ende der Arbeit

    Vor dem Hintergrund, dass vielfältige Entwicklungen wie Digitalisierung und Vernetzung immer häufiger auch zu Geschäftsmodelländerungen führen, wurde am 28./29.9.2016 in Düsseldorf der 70. Deutsche Betriebswirtschafter-Tag der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. veranstaltet. Das Tagungs-Motto lautete "Digitalisierung, Vernetzung und disruptive Geschäftsmodelle"; es ging vor allem um die betriebswirtschaftlichen Implikationen des wirtschaftlichen Wandels. Hierzu wird nachfolgend über die Themen näher berichtet, die im Fokus der ZCG-Berichterstattung stehen, also insbesondere Führung und Aufsicht.