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Positive Aussichten für die Commerzbank?


Deutsche Bundesregierung: Commerzbank braucht keine weiteren Hilfen
Die Grünen: Die Commerzbank AG gehöre zu den bisher teuersten Bankenstabilisierungen des Bundes


(06.10.10) - Die Deutsche Bundesregierung rechnet nicht mit der Notwendigkeit weiterer Hilfen für die Commerzbank AG. Dies macht die Regierung in ihrer Antwort (17/2964) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/2556) deutlich.

Die Commerzbank habe Ende 2008 eine Rekapitalisierung in Form einer stillen Einlage in Höhe von 8,2 Milliarden Euro erhalten. Außerdem sei ein Garantierahmen von 15 Milliarden Euro gewährt worden.

5 Milliarden Euro des Garantierahmens seien gezogen, der Rest sei zurückgegeben worden. Anfang 2009 habe es eine weitere Stille Einlage in Höhe von 8,22 Milliarden Euro sowie den Erwerb einer Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie gegeben.

Vorbemerkung der Fragesteller
"Die Commerzbank AG hat bisher rd. 18 Mrd. Euro an Kapital- und 5Mrd. Euro an Garantiehilfen erhalten und gehört damit zu den bisher teuersten Bankenstabilisierungen des Bundes. Über konkrete Ursachen und Hintergründe für die Schieflage sowie Perspektiven der Commerzbank AG bestehen dennoch Unklarheiten."
(Deutsche Bundesregierung: ra)

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Meldungen: Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat

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