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Vertrieb von Finanzprodukten


MiFID II-Compliance: Welche Umstellungskosten werden nach Kenntnis der Bundesregierung durch die Umsetzung der MiFID II für die einzelnen Bereiche der deutschen Finanzwirtschaft durch welche konkreten Regelungen verursacht?
Decken sich die tatsächlichen Umstellungskosten mit den im Gesetzentwurf geschätzten Umstellungskosten?

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Nach den Auswirkungen der zum Jahresbeginn in Kraft getretenen Umsetzung der MIFID II-Richtlinie fragt die FDP-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/1232). MIFID II sieht schärfere Regeln beim Vertrieb von Finanzprodukten und eine bessere Information der Kunden vor. Die Fraktion fragt nach den Umstellungskosten für die deutsche Finanzwirtschaft und den Vorteilen für Kunden und Finanzwirtschaft. Gefragt wird auch, ob sich die Informationsversorgung von Privatanlegern über Einzelaktien und andere Finanzprodukte in Wirklichkeit verschlechtert habe.

Vorbemerkung der Fragesteller
In den vergangenen Jahren sind die bürokratischen Anforderungen an die Finanzwirtschaft deutlich gewachsen. Eine der größten regulatorischen Veränderungen stellt die Richtlinie der Europäischen Union 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente (hiernach MiFID II) dar.

So verpflichtet die EU-Richtlinie inklusive Zusätzen auf ca. 10 000 Seiten unter anderem zu verschärften Regeln im Vertrieb von Finanzprodukten, sowie verstärkten Informationsbestimmungen gegenüber den Kunden. So müssen z. B. Händler und Berater Kundengespräche und telefonische Nachfragen ausnahmslos aufzeichnen und für mindestens fünf Jahre archivieren. Die neuen rechtlichen Vorgaben gelten in Deutschland seit dem 3. Januar 2018.
(Deutscher Bundestag: ra)

eingetragen: 26.03.18
Newsletterlauf: 11.05.18

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Meldungen: Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat

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