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Revisionssichere Auditierung und Compliance


Auf die Unternehmen rollt eine neue Welle von verschärften Compliance-Vorschriften zu
Vorgaben wie Basel III sind nach Ansicht von BalaBit IT Security nur zu erfüllen, wenn eine revisionssichere Auditierung fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie ist


(03.02.11) - Firmen, die Compliance ernst nehmen, kommen nicht um das Thema revisionssichere Auditierung herum. BalaBit IT Security verzeichnet bei Unternehmenskunden und Handelspartnern eine signifikant steigende Nachfrage nach Lösungen, die Zugriffe auf Rechner und Daten in einem Firmennetz dokumentieren.

Nach Ansicht von BalaBit gibt es einen "blinden Fleck", der vielen Unternehmen und Organisationen zu schaffen macht: das revisionssichere Auditieren von Zugriffen von IT-Administratoren auf Server, Client-Systeme und Netzwerk-Devices im Firmennetz. Das Problem dabei sei, dass die Aktivitäten von Admins in vielen Unternehmen und Organisationen nur unzureichend überwacht werden.

"Das ist nicht akzeptabel", betont Martin Grauel von BalaBit IT Security. "Denn auf die Unternehmen rollt eine neue Welle von verschärften Compliance-Vorschriften zu, wie beispielsweise "Basel III" und die 'Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion'. Diese Vorgaben sind nur zu erfüllen, wenn eine revisionssichere Auditierung fester Bestandteil der IT-Sicherheitsstrategie ist." Den meisten Unternehmen ist das bewusst, wie eine Studie der Beratungsfirma Bearing Point von 2010 belegt. Demnach wollen 65 Prozent der Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis 2015 die Ausgaben für Compliance-Aktivitäten drastisch erhöhen.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicerheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Markt für Auditierungslösungen im Aufwind
Vor allem die Investitionen in IT-gestützte Auditierungs- und Reportinglösungen werden steigen. Denn laut Bearing Point setzen 58 Prozent der befragten Firmen immer noch auf manuelle Prozesse, wenn es um Risikomanagement und Compliance geht – eine Verschwendung von Zeit und Geld.

Eine Untersuchung der Consulting-Firma Deloitte zum Thema "Compliance und Risk Management" zeige zudem, dass sich die Compliance-Kosten um 15 Prozent senken lassen, wenn IT-gestützte Lösungen zum Einsatz kommen, ganz zu schweigen von der Entlastung der Compliance-Fachleute im Unternehmen."Wenn sich eine revisionssichere Auditierung einfach und schnell durchführen lässt, bleibt für die Mitarbeiter in der IT-Abteilung und den Compliance-Beauftragen mehr Zeit für andere Aufgaben", erläutert Grauel. (BalaBit IT Security: ra)

BalaBit IT Security: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Hintergrund

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    Vertreter der Internetwirtschaft aus Europa und den USA sowie der US-Politik haben am 22. Mai die Weichen gestellt für einen besseren transatlantischen Datenschutz. Der spielt, so waren sich die Teilnehmer im Ergebnis einig, eine immer wichtigere Rolle für die Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks. Das Privacy Shield muss daher gestärkt werden. Zu den Gesprächen hatte der eco - Verband der Internetwirtschaft e. V. und sein US-amerikanischer Partnerverband i2Coalition eingeladen. Die Roundtable-Gespräche in Washington D.C. waren der dritte und vorerst letzte Termin der Veranstaltungsreihe, die am 7. Februar in Brüssel gestartet und am 12. Februar in Berlin fortgesetzt wurde.

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    Zwei Gesetzesvorgaben drängen derzeit die Chefetagen, sich mit dem Thema Verschlüsselung zu beschäftigen. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU DSGVO) trat am 25. Mai 2018 in Kraft und stärkt die Datenschutzrechte von Privatpersonen. Die Verschlüsselung personenbezogener Daten ist durch sie EU-weit gesetzliche Pflicht geworden. Empfindliche Bußgelder, gepaart mit der hohen Chance, dass Verstöße gegen die EU DSGVO tatsächlich auffallen, sorgen dafür, dass Unternehmen sich zunehmend um die Wahrung ihrer Compliance sorgen. Bereits 2016, zwei Jahre vor Inkrafttreten der EU DSGVO, wurde die Know-how-Schutz-Richtlinie der Europäischen Union zur Förderung der Binnenwirtschaft veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, im EU-Raum einheitliche Schutzregeln für Geschäftsgeheimnisse zu schaffen. In Deutschland wurden die Vorgaben am 21. März 2019 im Geschäftsgeheimnisgesetz (GeschGehG) als neues Stammgesetz verabschiedet. Jetzt müssen Geschäftsgeheimnisse, um rechtlich als solche zu gelten, nachweisbar von den Unternehmen geschützt werden. Wer sensible Daten unverschlüsselt versendet, bleibt ohne gesetzlichen Schutz, wenn Geschäftsgeheimnisse beim Datenversand abgefangen und von anderen genutzt werden.

  • Verwendung der personenbezogenen Daten

    Im ersten Jahr der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kehrte in die Unternehmen eine größere Datenhygiene ein. Sie waren gezwungen einen besseren Schutz und eine verantwortungsbewusstere Verwaltung der Daten europäischer Bürger zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, mussten die Unternehmen den Überblick über die Vorhaltung von Datenbeständen erhalten, die oft über mehrere verschiedene Abteilungen verstreut aufbewahrt wurden. Nur auf einer einheitlichen Datenbasis - die oftmals als Data dictionary oder data repository bezeichnet wird - konnte festgestellt werden, ob die Erlaubnis zur Verwendung der personenbezogenen Daten tatsächlich vorliegt.

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    Am 25. Mai gilt die DSGVO seit einem Jahr in allen EU-Mitgliedstaaten. In dieser Zeit haben die Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern (DSK) und der Europäische Datenschutzausschuss kontinuierlich neue Merkblätter und Orientierungshilfen veröffentlicht, die Unternehmen mehr Sicherheit geben sollen bei der Umsetzung der DSGVO. Doch von Rechtssicherheit für alle Unternehmen und einer einheitlichen Auslegung der Verordnung ist Europa noch weit entfernt. "Die Datenschutzbeauftragten in Deutschland und die Aufsichtsbehörden in ganz Europa fordern wir auf, diese Regeln einheitlich auszulegen, um Unternehmen vor bürokratischer Willkür zu schützen", sagt Alexander Rabe, Geschäftsführer des eco - Verbands der Internetwirtschaft e. V.

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    Bayerns Justizminister Georg Eisenreich begrüßt die Eckpunkte zur Reform der Strafprozessordung (StPO), die das Bundeskabinett in Berlin beschlossen hat. Eisenreich: "Das ist auch ein großer Erfolg bayerischer Rechtspolitik. Viele der beschlossenen Eckpunkte fordern wir schon lange. Insbesondere die Maßnahmen zur Beschleunigung von Strafgerichtsverfahren, die Erweiterung der DNA-Analyse, die Befugnis zur Telekommunikationsüberwachung bei Verdacht auf Wohnungseinbruchdiebstahl und auch das Verbot der Gesichtsverhüllung vor Gericht." Bayern hatte sich bereits bei den Koalitionsverhandlungen bei diesen Themen durchgesetzt. Damals war es gelungen, die zentralen bayerischen Anliegen in den Koalitionsvertrag zu verhandeln.