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Markt für Mittelstands-Private-Equity


Banken stellen wieder vermehrt Fremdkapital für die Finanzierung von Akquisitionen bereit
"Private Equity Panel" von CMS Hasche Sigle und "Finance": Aufschwung kommt am deutschen Private-Equity-Markt an

(22.10.10) - Das Investitionsklima am deutschen Private-Equity-Markt hat sich über den Sommer dramatisch verbessert, wie die Herbst-Befragung des Private Equity Panels von CMS Hasche Sigle und Finance unter rund 40 führenden Investmentmanagern ergeben hat. Auf den Kauflisten der Finanzinvestoren sind Unternehmen aus zyklischen Branchen weit nach oben gerückt, und Kredite sind wieder leichter zu bekommen: Der Aufschwung ist am Markt für Mittelstands-Private-Equity angekommen.

Für Dr. Tobias Schneider, Partner von CMS Hasche Sigle, ein empirischer Beleg seiner jüngsten Beobachtungen: "Die Banken stellen wieder vermehrt Fremdkapital für die Finanzierung von Akquisitionen bereit. Einzelne Banken sind wieder bereit, Finanzierungen bis zu 100 Millionen Euro allein zu übernehmen. Allerdings dauern die Prozesse immer noch länger als vor der Finanzkrise. Und die Finanzinstitute wollen ganz genau wissen, mit welchen Targets sie es zu tun haben."

Die optimistischere Konjunktureinschätzung und der bessere Zugang zu Krediten dürfte Private-Equity-Investoren in die Lage versetzen, die ambitionierten Kaufpreiserwartungen der Verkäufer leichter (und häufiger) zu erfüllen als in der ersten Jahreshälfte. "PE-Investoren können wieder konkurrenzfähige Kaufpreise anbieten. So haben sich zuletzt mehrfach PE-Investoren in Bieterverfahren um attraktive Targets durchsetzen können", berichtet Dr. Joachim Dietrich, Partner von CMS Hasche Sigle.

Dank der gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit der Finanzinvestoren könnte sich die Differenz zwischen gebotenen und geforderten Kaufpreisen – das berüchtigte "Price-Gap", das die Erholung des Private-Equity-Marktes seit langem verzögert – über den Sommer reduziert haben. Dies spricht dafür, dass für das vierte Quartal mit einer robusten Transaktionstätigkeit zu rechnen ist.

Dies sind die zentralen Ergebnisse der Herbst-Befragung des Private Equity Panels, das CMS Hasche Sigle gemeinsam mit dem Fachmagazin Finance dreimal im Jahr befragt. Auf dem Panel sind führende Vertreter von mehr als 40 verschiedenen Private-Equity-Fonds vertreten, die in Deutschland investieren. (CMS Hasche Sigle: ra)

CMS Hasche Sigle: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Stabilität für Datenübertragungen

    Der Brexit wird die rechtlichen Bedingungen für den Transfer personenbezogener Daten zwischen Großbritannien und den EU-Ländern verändern. Bislang gilt das Datenschutzniveau eines Mitgliedsstaats per se und ohne weitere Prüfungen als angemessen. Innerhalb der Europäischen Union sind Datenübermittlungen also rechtlich genauso zu behandeln wie Datenübermittlungen innerhalb Deutschlands. Weiterer Prüfungen oder gesonderter Vertragskonstrukte, wie sie beispielsweise mit den USA bestehen, bedarf es nicht. Nach dem Brexit wird Großbritannien zum Drittland, hierfür gilt datenschutzrechtlich zurzeit noch § 4 b BDSG und zukünftig Art. 44 ff. der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Wer personenbezogene Daten in ein Drittland übermitteln möchte, der muss sicherstellen, dass der Zielstaat ein angemessenes Datenschutzniveau gewährleistet.

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    Bei der Wettbewerbszentrale sind im Jahr 2016 etwa 450 Anfragen und Beschwerden wegen unlauteren Wettbewerbs im Bereich Gesundheit (Apotheker, Ärzte, Heilberufe, Krankenkassen, Pharmaindustrie) eingegangen. In 2017 hat die Wettbewerbszentrale bislang 203 Fälle in diesem Bereich bearbeitet, im ersten Halbjahr 2016 waren es 233 Fälle. Hinzu kommen weitere Fälle aus dem Bereich der Gesundheitshandwerke/Medizinprodukte wie z.B. Augenoptiker, die sich auf 375 Vorgänge in 2016 und bislang rund 160 Fälle in 2017 belaufen.

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    Beim Juristischen Forum von Konica Minolta IT Solutions drehte sich alles rund um die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Es zeigte sich: Branchenübergreifend stehen viele Unternehmen immer noch ganz am Anfang. Die Unsicherheit in Unternehmen ist groß, denn die konkrete Umsetzung der neuen Verordnung ist komplex und feste Fahrpläne gibt es nicht. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) bringt eine Vielzahl an Veränderungen im Umgang mit personenbezogenen Daten mit sich. Unternehmen müssen die neuen Anforderungen im Bereich Datenschutz bis zum 25. Mai 2018 erfüllen. Aus dem Forum ging hervor, dass in den Unternehmen nicht nur ein punktueller, sondern ein grundlegender Informationsbedarf besteht.

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    "Das Kundengeschäft unserer Institute wird durch den Brexit nicht beeinflusst", erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, heute in Frankfurt. Zwar bedauere der Bankenverband die Ankündigung eines harten Brexit durch die britische Premierministerin Theresa May, die unmittelbaren Auswirkungen auf deutsche Institute seien aber begrenzt. "Deutsche Banken werden in den nächsten beiden Jahren Geschäft nach Deutschland verlagern, dies ist schon heute aufsichtlich und organisatorisch relativ einfach", betont Kemmer. Der Bankenverband geht davon aus, dass London auch weiterhin ein bedeutender Finanzplatz bleibe. Insofern sei kein vollständiger Rückzug der Institute zu erwarten. "Das Vereinigte Königreich wird nach dem Austritt den Status eines Drittlandes erhalten. Dies ist für unsere Institute nichts Ungewöhnliches", so Kemmer. Für die Sicherung bestehender Geschäfte seien aber rechtliche Anpassungen erforderlich.

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    Die Blockchain ist eine Querschnittstechnologie mit hohem disruptiven Potenzial für viele Wirtschaftsbereiche. Damit neue Geschäftsideen mittelfristig umgesetzt werden können, gilt es im Jahr 2017 die technischen und rechtlichen Grundlagen zu schaffen. "Wissenschaft und Privatwirtschaft stellen 2017 mehr Ressourcen denn je für die Erforschung der Blockchain zur Verfügung", sagt Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.