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ITIL-Training und -Schulung


Wachsender Bedarf an ITIL-Trainings: Starker Schulungsbedarf als Indiz für wachsende Bedeutung der IT-Services
Exagon verzeichnet bereits 1.000 Schulungstage für IT-Service-Management-Trainings im ersten Quartal 2007

(22.03.07) - Das IT-Service-Management (ITSM) rückt bei den Unternehmen immer stärker in den Vordergrund. Exagon consulting leitet diese Einschätzung auch aus dem wachsenden Bedarf an ITIL-Trainings ab. So führte der Spezialist für ITSM im ersten Quartal dieses Jahres bereits ein Gesamtvolumen von rund 1.000 Schulungstagen zu den Themen ITIL und ISO 20000 durch. "Dieser Trend hat sich bereits 2006 deutlich abgezeichnet, aber in diesem Jahr stellen wir sogar eine noch dynamischere Entwicklung bei den Teilnehmerzahlen und dem Zuwachs an Neukunden fest", resümiert exagon-Geschäftsführer Werner Stangner. So konnten unter den Teilnehmern der letzten 12 Monate, von Unternehmen wie beispielsweise Porsche, MAN, WDR, Nestlé, EnBW, TUI, AOK, Linde oder Lufthansa, allein mehr als 120 Neukunden begrüßt werden.

Stangner führt die verstärkte Nachfrage bei den ITIL- und ISO 20000-Schulungen sowie die hohe Zahl an Neukunden auf ein gewachsenes Bewusstsein für das IT-Service-Management zurück. "Es zeigt sich zunehmend, dass das Thema IT-Services aus seinem früheren Schattendasein bei den Unternehmen deutlich herausgetreten ist und Leistungsverbesserungen längst nicht mehr nur auf der technischen Ebene gesucht werden", erläutert er weiter. Im Gegenteil würde die Qualität der IT-Prozesse zunehmend als Stellschraube für den Business-Erfolg gewertet.

"Zweifellos hat auch die aktuelle Diskussion über serviceorientierte Architekturen zur gestiegenen Akzeptanz des Themas IT-Service-Management beigetragen", sieht er inzwischen insgesamt deutlich veränderte Rahmenbedingungen. Stangner verweist auf eine kürzliche Erhebung von exagon, nach der drei von fünf Unternehmen aktuell ein großes bis sehr großes Augenmerk auf die Verbesserung ihres IT-Service-Managements richten und davon eine beträchtliche Leistungsverbesserung erwarten. So sieht jeder zweite befragte Anwender Optimierungspotenziale von mindestens 25 Prozent. (exagon: ra)

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Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Beanstandungen der Wettbewerbszentrale erfolgreich

    Die Deutsche Post AG hatte neue Mitarbeiter angeschrieben und diese auf eine konkret benannte Krankenkasse hingewiesen, die mit über neun Millionen Versicherten eine der ganz großen Krankenversicherungen Deutschlands und außerdem zuverlässiger Partner sei. In dem Brief wurde an die Solidarität der Mitarbeiter appelliert ("Gemeinsam erreichen wir mehr!"), und schließlich konnte der Arbeitnehmer auf einem Formblatt gleich ankreuzen, dass er an Angeboten der betreffenden Krankenkasse interessiert sei. In weiteren Fällen hatten zwei Hotel- und Gaststättenverbände ihren Fachkräfte suchenden Mitgliedern folgendes Angebot unterbreitet: Man könne über eine Krankenkasse (auch sie wurde namentlich benannt) und deren Kontakte zu Headhuntern in Osteuropa Personal besorgen. Voraussetzung für Hotel oder Gaststätte sei: Der Mitarbeiter wird über diese Krankenkasse versichert.

  • Haupttriebfeder jeder Organisierten Kriminalität

    Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback stellte gemeinsam mit dem Münchner Generalstaatsanwalt Reinhard Röttle die Zentrale Koordinierungsstelle Vermögensabschöpfung bei der Generalstaatsanwaltschaft München vor, die heute ihre Arbeit aufnimmt. Bausback in seinem Statement: "Bayern bekämpft bereits jetzt Organisierte Kriminalität intensiv und erfolgreich. Mit der neuen Zentralen Koordinierungsstelle Vermögensabschöpfung bei der Generalstaatsanwaltschaft München wollen wir noch besser werden, indem wir bei der Haupttriebfeder jeder Organisierten Kriminalität ansetzen - dem Geld: Wir schaffen professionelle Strukturen, die insbesondere Organisierter Kriminalität noch effektiver den Geldhahn zudrehen und damit das Verbrechen an der Wurzel bekämpfen. Gleichzeitig tun wir alles dafür, dass Opfer ihren Schaden bestmöglich wieder ersetzt bekommen - das ist Opferschutz in Reinkultur."

  • Klare Regelungen für die Rechtssicherheit

    Bayern stellte im Bundesrat seinen Gesetzentwurf zur Anpassung zivilrechtlicher Vorschriften an die Datenschutz-Grundverordnung zur sofortigen Sachentscheidung. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback hierzu vor der Sitzung der Länderkammer: "Für mich ist klar: Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung des Abmahnmissbrauchs greift zu kurz! Es fehlt vor allem eine ausdrückliche Regelung für Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung. Genau in diesem Bereich machen sich unsere kleinen und mittleren Unternehmen die größten Sorgen, Opfer unseriöser Abmahnpraktiken zu werden, etwa wenn es um die Datenschutzerklärung auf der Homepage geht. Der Entwurf des Bundes lässt sie mit ihren Ängsten leider im Regen stehen. Wir brauchen daher klare Regelungen, die für Rechtssicherheit sorgen. Und genau die liefern wir mit unserem bayerischen Entwurf!"

  • Musterfeststellungsklage gegen VW kommt

    Nahezu auf den Tag genau drei Jahre nach dem Beginn des Dieselskandals hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG angekündigt. Sie soll am 1. November 2018, dem Tag des Inkrafttretens der neuen Klagemöglichkeit, in Kooperation mit dem ADAC eingereicht werden, erklärten Vertreter beider Verbände. Ziel der Klage ist die Feststellung, dass Volkswagen mit Software-Manipulationen Käufer vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und daher Schadenersatz schuldet. Beteiligen können sich Käufer von Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda mit den Dieselmotoren EA 189, für die ein Rückruf ausgesprochen wurde.

  • Verbraucherprobleme am Finanzmarkt

    Im September 2018 jährt sich die Insolvenz der amerikanischen Lehman Bank - Sinnbild der internationalen Finanzkrise - zum zehnten Mal. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gehen viele der seitdem beschlossenen Reformen am Problem vorbei. Der vzbv fordert die Bundesregierung auf, einen politischen Richtungswechsel einzuleiten und ein Verbot von Provisionen und eine bessere private Altersvorsorge zügig umzusetzen. "Die Finanzkrise hat gezeigt, was am Finanzmarkt für Verbraucher schief läuft. Zahlreiche Finanzprodukte sind komplex und überteuert, Risiken falsch bewertet und Berater sind Verkäufer. Verbessert hat sich seitdem wenig, aber vieles ist komplizierter geworden. Die Bundesregierung muss viel aktiver werden, um das Risiko von Vermögensschäden wirksam zu begrenzen", sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.