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Zollbestimmungen & Compliance-Anforderungen


Die Einhaltung der Zollvorschriften im Wandel
Kewill über die Zollabwicklung im 21. Jahrhundert

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Nichts ist so sicher wie der Tod – und die Steuer. Aber es gibt noch eine weitere unumstößliche Gewissheit des Lebens: Zollvorschriften und Compliance-Anforderungen werden nicht einfacher. In dem Maße, wie sich Märkte globalisieren und kleinere Länder ihre wirtschaftlichen Muskeln spielen lassen, werden die Vorschriften zum grenzüberschreitenden Warenverkehr immer komplexer. Dies scheint in vielerlei Hinsicht unmöglich zu sein. Es gibt bereits hunderte von Ländern mit ihren eigenen Zollbestimmungen und Compliance-Anforderungen, dutzende internationale Handelsabkommen und eine Fülle neuer Vereinbarungen, die bald online verfügbar sein werden. Zu nennen ist hier CETA, das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU, das im Oktober 2016 unterzeichnet wurde, aber auch die geplanten Abkommen TPP (Trans-Pacific Partnership) und TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership).

Doch mit fortschreitender Entwicklung tragen die Schwellenländer mit ihren eigenen Regeln und Vorschriften zu diesem verwirrenden zollrechtlichen Durcheinander bei. Für Geschäftsbeziehungen zu diesen Ländern ist es erforderlich, stets zu wissen, was dort erlaubt ist und was nicht.

Was sollten global aufgestellte Unternehmen also tun?
Der erste Schritt besteht in der Einführung einer Technologie wie einer Customs Management-Software, mit deren Hilfe der Import-/Exportprozess automatisiert werden kann. Die Vernetzung über das Internet – die früher als Luxus galt – wird nun von Zollbehörden und nationalen Bestimmungen, beispielsweise vom Automated Commercial Environment in den USA, vorgeschrieben: Importeure und Exporteure müssen ihre Dokumentationen und Formulare elektronisch einreichen.

Die Umstellung auf den rein digitalen Informationsaustausch verläuft zwar nicht immer glatt, am Ende wird die Übermittlung von Daten aber schneller und genauer erfolgen. Davon werden die Behörden und die Unternehmen gleichermaßen profitieren. "Eine zukunftsorientierte Customs Management Software sollte über Funktionen verfügen, die weit mehr als die zollrechtliche Anmeldung bieten", so Patrick Maley, Chief Marketing Officer bei Kewill. "Neben den eigentlichen Funktionen ist aber die Systemarchitektur selbst entscheidend. Darüber hinaus sollte die Software integriert, automatisiert und flexibel sein, damit sie den Anwender wirklich entlastet und die Fehlerquote verringert." (Kewill: ra)

eingetragen: 02.03.17
Home & Newsletterlauf: 15.03.17

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