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Kreditrisikostrategien und Kreditrisikoabschätzung


Raiffeisen Bank International kontrolliert Kreditrisiken in 15 Ländern mit "Fico Economic Impact Service"
Erweiterter Einsatz von Analytik ermöglicht Stresstests für Konsumentenkredite


(25.11.10) - Die österreichische Raiffeisen Bank International nutzt ab sofort den neuen "Fico Economic Impact Service", um Kreditrisiken in 15 europäischen Ländern zu kontrollieren und passende Kreditvergabestrategien zu entwickeln. Fico ist Anbieterin von Predictive Analytics und Lösungen für Decision Management.

Die Bank hat den Fico Economic Impact Service mit Privatkrediten in Osteuropa getestet. Die Lösung von Fico erlaubt es der Bank, ihr traditionelles Kredit-Scoring-System durch eine zusätzliche Ebene, bestehend aus makroökonomischen Informationen, zu ergänzen. Risiko-Scores können somit, basierend auf aktuellen und prognostizierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, angepasst und der Gewinn pro Konto erhöht werden.

"In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist Innovation der Schlüssel zum Erfolg", erklärt Zsolt Jaczko, Vice President und Head of Methodology und Validation bei Raiffeisen Bank International. "Fico hat uns die Möglichkeit eröffnet, Kreditrisikostrategien als Antwort auf sich verändernde wirtschaftliche Bedingungen zu entwickeln. Jeder unserer Märkte hat verschiedene wirtschaftliche Perspektiven. Die Fähigkeit, für jeden einzelnen Markt die Risikostrategien zu kalibrieren, wird uns dabei helfen, in guten als auch in schlechten Zeiten zu wachsen."

Phillip Sertel, Director DACH & Eastern Europe bei Fico, stellt fest: "Die globale Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass die Vergangenheit nicht immer die besten Indikatoren für die Zukunft stellt. Der Fico Economic Impact Service ist ein 'Stresstest' auf Ebene der Kreditnehmer und Raiffeisen Bank International nutzt diese Kredit-Scoring-Technologie für ein aktives Kundenmanagement und zur Realisierung ihrer ehrgeizigen Wachstumspläne."

Der Fico Economic Impact Service ist ein zum Patent angemeldeter Analytik-Service, der Kreditgeber dabei unterstützt, ihre Risiko-Scores basierend auf Wirtschaftsprognosen sowie anhand selbst definierter Szenarien anzupassen. Der Service prüft bis zu 150 verschiedene Konjunkturindikatoren und kalibriert dann mit wissenschaftlichen Methoden die Kreditrisikoabschätzungen mit den zu erwartenden Marktbedingungen auf Kontoebene. Durch die Fähigkeit sowohl auf intern abgeleitete Score-Modelle als auch auf Standard-Kredit-Scores zu bauen, bietet der Fico Economic Impact Service Kreditgebern einen beispiellosen Einblick in die sich verändernde Welt des Risikos unter verschiedenen wirtschaftlichen Bedingungen. (Fico: ra)

Fico: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Invests

  • Handels-Compliance Verbessert

    Die Danieli & C. Officine Meccaniche SpA, Mutterunternehmen der italienischen Danieli Group, hat sich für die Sanktionslistenprüfung von Amber Road (NYSE: AMBR) entschieden. Das gab der führende Anbieter von Global Trade Management (GTM)-Lösungen heute bekannt. Danieli ist weltweit der drittgrößte Lieferant von Geräten und Anlagen für die Metallverarbeitung. Die Amber Road-Lösung ist Teil der Umsetzung einer konzernweiten Trade-Compliance-Initiative.

  • Professionelle Durchführung der Zertifizierung

    Zeitnah treiben die Kooperationsgesellschaft Ostbayerischer Versorgungsunternehmen mbH (KOV, Landshut) und die Plattform Energie GmbH (PEG, Bad Aibling) die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgeschriebene Zertifizierung des Informationssicherheits-Managements voran. Mit Unterstützung des Münchner Unternehmens Süd IT AG werden eine Vielzahl von Stadt- und Gemeindewerke in der Thematik geschult, deren Informationssicherheit analysiert und die Energieversorger bis zur Zertifizierung begleitet. Mit Auswahl der Dienstleister Süd IT und International Consulting Group haben die KOV und PEG Unternehmen ausgewählt, die auf fundierte Erfahrungen im Bereich der Energieversorgungsunternehmen zurückgreifen können.

  • Axalta schützt sich vor Handelsrisiken

    Axalta Coating Systems entwickelt und produziert eine breite Palette an Fahrzeug- und Industrielacken für mehr als 120.000 Abnehmer in 130 Ländern. Zurzeit optimiert das Unternehmen seine IT-Lösungen im Bereich ERP und für andere Anwendungen mit dem Ziel, eine bessere Kostenkontrolle und mehr Effizienz zu erreichen. Dabei suchte man auch nach einer GTM-Lösung: Sie sollte möglichst als "Software as a Service" (SaaS) bereitgestellt werden und dadurch schnell und kostengünstig an allen Standorten weltweit implementiert werden können. Jetzt entschied sich der Konzern für "Export On-Demand" von Amber Road.

  • CoC dient als Selbstverpflichtungserklärung

    Die Kommission für Geoinformationswirtschaft (GIW-Kommission) beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Bestimmungen der Datenschutzgesetze des Bundes und der Länder in Kooperation mit dem Verein Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V. (SRIW) zu einem bundesweit einheitlichen Regelwerk zusammengefasst. Dieser "GeoBusiness Code of Conduct (CoC)" wurde nun offiziell durch den Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit anerkannt.

  • Spezialistin Solvency II-Reporting

    Die Management und Technologieberatung BearingPoint, die unter anderem zu den führenden Anbietern von Meldewesen-Software zählt, hat das erfolgreiche "Go Live" von Solvency II für ihre Kunden in Europa bekannt gegeben. Für viele Unternehmen war der 3. Juni 2015 der Stichtag für die Datenübermittlung im Rahmen der Vorbereitung auf das Reporting gemäß der Solvency II Richtlinie. Dank Abacus/Solvency II, der Reporting-Lösung von BearingPoint, haben Kunden erfolgreich die erforderlichen Meldungen erstellt und bei den lokalen Aufsichtsbehörden in verschiedenen europäischen Ländern eingereicht. Die Meldungen wurden an die Irische Zentralbank, die Prudential Regulatory Authority in Großbritannien, die BaFin in Deutschland, die IVASS in Italien, die ACRP/Bank de France und die FMA in Österreich übermittelt.