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Transparentes Risikomanagement


Wüstenrot & Württembergische beschleunigt regulatorische Compliance und erzielt dadurch Einsparungen von 2,5 Millionen Euro pro Jahr
Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) für Interne Kontrollsysteme in nur wenigen Wochen


(12.01.11) - Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) hat ein automatisiertes, Workflow-gestütztes Risikomanagementsystem implementiert und damit ihr Internes Kontrollsystem (IKS) grundlegend neu gestaltet. Das neue System basiert auf der "Aris Solution for Governance, Risk & Compliance" (GRC). Es ermöglicht W&W, neue regulatorische Anforderungen rasch umzusetzen und bringt dem Unternehmen Einsparungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro im Jahr.

Die Umsetzung der "Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA)" der deutschen Finanzaufsicht BaFin ist laut W&W für das neue Verfahren" eine Angelegenheit von nur wenigen Wochen gewesen“ und damit ein Vorzeigeprojekt für das Unternehmen. Das Projekt ist von Anfang an entsprechend revisionsfähig, so dass W&W den von MaRisk VA geforderten Nachweis der Wirksamkeit von Kontrollen laufend erbringen kann.

Die W&W-Gruppe hat das Risikomanagement immer konsequent als integrierten Bestandteil ihres Geschäftsmodells behandelt und profitiert heute von dem angesichts der Wirtschaftskrise erhöhten Bewusstsein der Öffentlichkeit für die hohe Bedeutung des Risikomanagements. Nach Analysen von W&W wird sich der Return-on-Investment in das neue IKS einschließlich der Kosten für Softwarelizenzen, Wartung und Projektimplementierung über den Projektzeitraum von drei Jahren auf 153 Prozent belaufen.

"Gestützt auf das Aris-Lösungs- und Methodenportfolio haben wir mit IDS Scheer Consulting unser IKS zu einer exzellenten Lösung weiterentwickelt, die auch unsere führende Rolle als Vorsorgespezialist in Deutschland unterstreicht", erklärte Dr. Jan Martin Wicke, Finanzvorstand und Vorstand für das Konzernrisikomanagement der Wüstenrot & Württembergische AG.

"Es ist in unser aller Interesse - im Interesse des Unternehmens und unserer Kunden - Risiken zu steuern und zu minimieren. Daher sehen wir unser Internes Kontrollsystem IKS als Steuerungsinstrument und nicht als bloße Pflichtübung zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen."

Projektleiter Josef Kirschbaum sagte: "Durch die Automatisierung wird nun im Verlauf des Projekts statt einer abteilungsbezogenen eine durchgängige gesamtunternehmerische Sicht auf die mit dem Internen Kontrollsystem verbundenen Aufgaben, Kontrollen und Informationen für die Beantwortung von Prüfungsanfragen unterstützt. Nicht zuletzt können wir erhebliche Kosteneinsparungen realisieren, die bei 2,5 Millionen Euro jährlich liegen."

Bei der Entwicklung des neuen IKS ging W&W nach den Grundsätzen des Sarbanes-Oxley Act (SOX) vor. Dies bedeutete unter anderem, eine zentrale Steuerung des operativen IKS für den Gesamtkonzern durch eine entsprechende Stabsstelle einzurichten. Für Kontrollen verantwortliche Mitarbeiter werden automatisch per E-Mail über durchzuführende Kontrollnachweise informiert und durch alle einzuleitenden Maßnahmen geführt.

Eine revisionssichere Speicherung aller hier anfallenden Ergebnisse ist dabei gewährleistet und kann von unabhängigen Dritten wie Wirtschaftsprüfern oder der internen Revision jederzeit nachvollzogen werden. W&W kann Dritten lesenden Zugriff auf das IKS einrichten, was den Prüfungsaufwand und die damit verbundenen Kosten enorm reduziert.

"Es dürfte keine Überraschung sein, dass W&W den Business Process Excellence Award 2010 für Governance, Risk and Compliance Management der Software AG erhalten hat“, erklärte Dr. Wolfram Jost, CTO und Mitglied des Vorstands der Software AG.

"Transparentes Risikomanagement ist möglicherweise die drängendste unternehmerische Aufgabe des Jahrhunderts. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen für das Risikomanagement hat W&W mit der Zielsetzung umgesetzt, den Erfolg des Unternehmens auch in Zukunft sicherzustellen. Ebenso gezielt hat das Unternehmen hierfür neue Technologien eingesetzt, um lückenlose Compliance schnell und kosteneffizient zu realisieren. Eine beachtliche Leistung."

Die Aris Solution for Governance, Risk & Compliance (GRC) unterstützt das Risikomanagement von W&W über den gesamten Lebenszyklus – von der Identifikation risikorelevanter Prozesse und betroffener Funktionen über die Definition von Risiken, die Entwicklung von Kontrollen und Tests bis hin zur Durchführung, Dokumentation, Überwachung und Prüfung der Compliance- und Verbesserungsmaßnahmen. Mit dem Aris Risk & Compliance Manager hat W&W eine revisionsfähige IKS-Umgebung mit einem leistungsfähigen Audit-Workflow-System für die dauerhafte Überprüfung und Optimierung der internen Kontrollsysteme aufgebaut. (Software AG: ra)

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Meldungen: Invests

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    Zeitnah treiben die Kooperationsgesellschaft Ostbayerischer Versorgungsunternehmen mbH (KOV, Landshut) und die Plattform Energie GmbH (PEG, Bad Aibling) die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgeschriebene Zertifizierung des Informationssicherheits-Managements voran. Mit Unterstützung des Münchner Unternehmens Süd IT AG werden eine Vielzahl von Stadt- und Gemeindewerke in der Thematik geschult, deren Informationssicherheit analysiert und die Energieversorger bis zur Zertifizierung begleitet. Mit Auswahl der Dienstleister Süd IT und International Consulting Group haben die KOV und PEG Unternehmen ausgewählt, die auf fundierte Erfahrungen im Bereich der Energieversorgungsunternehmen zurückgreifen können.