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Auf die Datenschutzerklärung zugreifen


GPEN: Datenschutzvereinbarungen häufig nicht an mobile Endgeräte angepasst
Untersuchung belegt, warum es so wichtig ist, Webseiten für mobile Geräte zu optimieren

(06.10.14) - Das "Global Enforcement Network" (GPEN), ein Zusammenschluss internationaler Datenschutzbehörden, hat die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, in der weltweit 1.211 Apps für mobile Endgeräte auf ihren Umgang mit persönlichen Daten ihrer Anwender hin beurteilt wurden. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass es die absolute Mehrheit der App-Hersteller versäumt, klar zu erklären, welche Informationen erfasst und wie diese verwendet werden. Auffallend dabei vor allem, dass es 43 Prozent der App-Anbieter allen Anschein nach versäumt haben, die Darstellung ihrer Datenschutzerklärung an die kleine Bildschirme der Mobilgeräte anzupassen. In der Folge werden viele maßgebliche Informationen nicht dargestellt oder sind nur nach umfangreichem Scrollen abrufbar. Häufig sind auch Schriften unlesbar klein.

Stefan A. Jörißen, Sn. Account Executive, DACH, BeNeLux & Eastern Europe bei Keynote, Unternehmen für Lösungen für das mobile und webbasierte Cloud-Testing und -Monitoring, kommentiert dieses Ergebnis:

"Diese Untersuchung belegt, warum es so wichtig ist, Webseiten für mobile Geräte zu optimieren. Das hat nicht nur etwas mit Ästhetik zu tun, sondern auch mit Funktionalität sowie dem Schutz von Daten und Privatsphäre der Anwender. Es ist einfach nicht akzeptabel, wenn der Besucher einer Site im Dunklen darüber gelassen wird, was mit seinen Daten geschieht und ob diese sicher sind oder nicht. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, dass man Webseiten nicht einfach 'schrumpfen' kann, um sie auf den mobilen Zugriff vorzubereiten. Entwickler müssen sicherstellen, dass Seiten für den mobilen Einsatz durchdacht und optimiert sind. Und dazu zählt auch die einfache und leicht lesbare Präsentation der Datenschutzerklärung. Andernfalls verlieren Unternehmen das Vertrauen ihrer Kunden und unterminieren ihre Glaubwürdigkeit.

Um sicherzustellen, dass Anwender auch über beliebige mobile Endgeräte schnell und einfach auf die Datenschutzerklärung zugreifen können, müssen Entwickler ihre Site regelmäßig sowohl in der Desktop- als auch in der Mobilversion in Echtzeit über reale Geräte testen und überwachen. Dadurch lässt sich nachvollziehen, was ihre Anwender wirklich erwartet - unabhängig vom genutzten Mobilnetz, Endgerät und Standort. Nur eine exakte Überprüfung vor einer Bereitstellung und regelmäßige Kontrollen - denn fast täglich kommen neue Endgeräte hinzu - können gewährleisten, dass Anwender ihre Privatsphäre geschützt sehen und die Reputation eines Unternehmens nicht leidet."
(Keynote: ra)

Keynote: Kontakt und Steckbrief


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Meldungen: Kommentare und Meinungen

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    Für eco stellt der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes (JuSchG-E) keine praktikable Lösung für einen zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz dar. Der Verband der Internetwirtschaft begrüßt eine Modernisierung der gesetzlichen Grundlagen des Kinder- und Jugendmedienschutzes und unterstützt den Grundgedanken, Kindern und Jugendlichen mehr Teilhabe zu ermöglichen. Doch der vorgelegte Entwurf bleibt hinter den selbst gesteckten Zielen in der Praxis weit zurück. Durch die Vielzahl der parallelen Regelungen im Bereich des Jugendmedienschutzes, droht eine Zerklüftung des Rechts, die zu erheblicher Rechtsunsicherheit bei den betroffenen Unternehmen führen wird.

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