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Orientierung im REACh-Dschungel


Wie können Unternehmen Fehler vermeiden und REACh in ihre Arbeitsprozesse integrieren? - Welche Chancen und Risiken können sich aus der REACh-Umsetzung ergeben?
REACh-Tagung zeigt Hilfen zur Umsetzung in Unternehmen auf - Chemikalienanwender haben zwar keine Registrierungspflichten, müssen aber Sorge tragen, dass eine sichere Anwendung der Chemikalien gewährleistet werden kann

(29.10.07) - REACh - das neue, europäische Chemikaliengesetz muss von Hersteller und Anwendern aller Branchen umgesetzt werden. Eine Orientierung wie REACh in Unternehmen umgesetzt werden kann, bietet der Erfahrungsaustausch im Rahmen der REACh-Tagung des Katalyse Instituts .

Diese und andere Fragen werden am 20. November 2007 auf der REACh-Tagung in Frankfurt/Main mit Experten aus Behörden, Wirtschafts- und Branchenverbänden und Unternehmen diskutiert. Während Unternehmen, die Chemikalien herstellen oder importieren, einer Vorregistrierungs- und Registrierungspflicht unterliegen, müssen die nachgeschalteten Anwender umfangreichen Informations- und Meldepflichten nachkommen, um den Informationsfluss in der Lieferkette zu ermöglichen.

Chemikalienanwender haben zwar keine Registrierungspflichten, müssen aber Sorge tragen, dass eine sichere Anwendung der Chemikalien gewährleistet werden kann.

Um die Aufgaben aus REACh zu erfüllen, bietet die Katalyse Tagung Hilfestellungen, Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele an. Angesprochen sind Mitarbeiter, die für die praktische Umsetzung von REACh verantwortlich sind, ebenso wie die Bereiche Einkauf, Vertrieb, Service sowie die Beauftragten für Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Gefahrstoffmanagement und Qualität.

Frank Waskow, Vorstandsmitglied des Katalyse Instituts über die Zielsetzung: Unsere Tagung bietet eine Orientierung im REACh-Dschungel". Wir haben die besten Referenten und die wichtigsten Instanzen zu diesem Thema gewinnen können. So entsteht ein REACh-Forum mit branchenübergreifenden Austausch, indem die Teilnehmer ihre Fragen einbringen, die für betriebliche Umsetzung von REACh hohe Praxisrelevanz besitzen."

Der REACh-Zeitplan sieht bis Dezember 2008 einen Vorregistrierungszeitraum vor, in dem Unternehmen ihre Stoffe kostenlos registrieren lassen können. Wer diesen Zeitraum verpasst, wird bei der Registrierung je nach Jahresverbrauch zwischen 5.000 bis zu drei Millionen Euro zu zahlen haben. Die REACh-Tagung findet am 20. November 2007 in Frankfurt/Main statt. (Katalyse: ra)

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