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Österreichischen Controller-Tag


CFO und Controller als Business Partner: Die Finanzfunktion im Spannungsfeld von Strategie, Performance und Compliance
Der "28. Österreichischen Controllertag" vom 16. bis zum 17.11.2007 will zeigen, wie Compliance und eine komplexe Finanzberichterstattung sicherzustellen sind


(26.07.06) - Gegenwärtige Beobachtungen zeigen die Entwicklung des CFO und Controllers hin zu einem proaktiv agierenden Business Partner, der als Teil des Managements für den Geschäftserfolg mit verantwortlich ist. Die Herausforderung für beide Rolleninhaber besteht dabei darin, eine ausgewogene Aufgabenerfüllung im Spannungsfeld von Strategie, Performance und Compliance zu finden.

Von der Finanzfunktion erwartet man zunehmend eine Treiberrolle im Sinne einer aktiven Beteiligung an der Entwicklung und Umsetzung von Strategien, mit denen sich auch externe Erwartungen an die finanzielle Performance und Wertentwicklung des Unternehmens erfüllen lassen. Parallel dazu gilt es, Compliance und eine komplexe Finanzberichterstattung sicherzustellen. Ob es gelingt, die angestrebte Rolle des Business Partners ausreichend wahrzunehmen, hängt von der Standardisierung und Automatisierung von Routineprozessen des Controllings bzw. Rechnungswesens ab.

Auf dem 28. Österreichischen Controllertag vom 16.-17.11.2007, Hilton Vienna (Wien / Österreich) stellen namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis stellen ihre Konzepte und Lösungen vor. Veranstalter des Kongresses ist der ÖCI (Österreichisches Controller-Institut).

Best Practice Foren
A Strategie & Controlling
B Neue Planungskonzepte
C Neue Reportingkonzepte
D Interne Kontrollsysteme & Risikomanagement
E Behavioral Controlling & Finance

Auszug aus der Referentenfakultät:
>> David C. Davies, CFO, OMV AG
>> Mag. Peter Köstler, Leiter Controlling und Unternehmensentwicklung, MIBA AG
>> Dr. Werner Lanthaler, CFO, Intercell AG
>> DI Siegfried Mayrhofer, Leiter Group Controlling, Telekom AG
>> Dr. oec. HSG Hermann J. Stern, The CFO Intelligence Force, Zürich

Kongressgebühr
>> für Mitglieder des ÖCI: EUR 890,-
>> für Nicht-Mitglieder: EUR 1.190,-

Die Kongressgebühr beinhaltet zwei Veranstaltungstage inkl. Mittagessen, Getränke, Tagungsunterlagen und Abendveranstaltung. Die Kongressgebühr versteht sich exklusive 20 Prozent Umsatzsteuer. (ÖCI: ra)

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".