- Anzeigen -

Sparda-Banken belegen Spitzenplatz


Kundenzufriedenheit mit Privatbanken in der Finanzkrise deutlich gesunken – Genossenschaftsbanken weniger stark betroffen
An der Betreuung durch die Mitarbeiter liegt es jedoch nicht, wenn Kunden ihrer Bank oder Sparkasse ein schwächeres Gesamturteil ausstellen


(31.10.11) - Die Branche "Banken und Sparkassen" gehört im Kundenmonitor Deutschland 2011 zu den klaren Verlierern. Mit einem Mittelwert der Globalzufriedenheit von 2,31 erreichen die Finanzinstitute das schwächste Jahresergebnis seit 2004. Unmittelbar vor der Finanzkrise kam die Branche noch auf einen Zufriedenheitswert von 2,26. Der Kundenmonitor gilt als die umfassendste Langzeitstudie zur Messung der Kundenzufriedenheit in Deutschland und wird jährlich vom unabhängigen Forschungsinstitut ServiceBarometer AG (München) herausgegeben.

In der zwanzigsten Ausgabe des Kundenmonitor Deutschland wurden insgesamt über 36.000 Interviews zu Anbietern aus 30 Branchen geführt. In der Branchenuntersuchung "Banken und Sparkassen" gaben 5.174 Kunden eine detaillierte Bewertung ihrer Hauptbank ab.

Die Volks- und Raiffeisenbanken konnten ihr Zufriedenheitsniveau in den Jahren 2009 und 2010 zunächst noch steigern und verzeichnen erst in diesem Jahr wieder einen leichten Rückgang in der Kundengunst. Mit der Zufriedenheitsnote 2,23 gemessen auf einer Skala von "vollkommen zufrieden" (=1) bis "unzufrieden" (=5) erzielen sie jedoch noch eine überdurchschnittlich gute Kundenbewertung. Die Gruppe der Sparda-Banken belegt allen voran erneut den Spitzenplatz der Branche. Diese Erfolgsbilanz wird im Kundenmonitor Deutschland mittlerweile seit 19 Jahren in Folge bestätigt.

In der Finanzkrise hatten sich auch die Sparkassen zunächst gut behauptet. Sie verlieren aber aktuell wieder deutlich an Kundensympathie. Der aktuelle Zufriedenheitswert von 2,36 liegt sieben Basispunkte unter dem Niveau der Sparkassen 2008. In ähnlichem Ausmaß urteilen die Kunden der Deutschen Bank und der Postbank heute kritischer als vor Ausbruch der Finanzkrise. Bei den Privatbanken HypoVereinsbank, Commerzbank und Targobank ist der Rückgang der Kundenzufriedenheit innerhalb der letzten drei Jahre besonders stark ausgefallen. Diese drei Anbieter haben in der Kundensicht auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis überdurchschnittlich verloren. Eine Trendumkehr zeigt die jüngste Ergebnisentwicklung nur für die Globalzufriedenheit bei der Targobank.

An der Betreuung durch die Mitarbeiter liegt es jedoch nicht, wenn Kunden ihrer Bank oder Sparkasse ein schwächeres Gesamturteil ausstellen. Fachliche Beratung, Freundlichkeit und Engagement der Mitarbeiter werden heute im Durchschnitt positiver bewertet als in den Erhebungen der letzten drei Jahre. (Kundenmonitor Deutschland: ra)

Kundenmonitor Deutschland: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Studien

  • Bekämpfung der Geldwäsche

    Geldwäsche und die damit verbundenen behördlichen Untersuchungen stellen für Unternehmen der Finanzbranche mehr denn je große Risikofaktoren dar. Viele versuchen deshalb, mit Maßnahmen der Risikominimierung gegenzusteuern und trennen sich - mitunter grundlos - von ansonsten profitablen Geschäftsfeldern oder beenden geschäftliche Beziehungen. Gleichzeitig fehlt es in zahlreichen Unternehmen an angemessenen Budgets für Anti-Geldwäsche-Programme und für Maßnahmen zur Einhaltung von Rechtsvorschriften. Defizite gibt es zudem bei der Schulung und Weiterbildung von Vorstands- und Geschäftsführungsmitgliedern. Das sind die Ergebnisse einer internationalen Umfrage, die das global tätige Beratungsunternehmen AlixPartners unter Führungskräften und Vorständen von 361 Finanzunternehmen durchgeführt hat.

  • Ethikrat soll Regeln für autonome Autos aufstellen

    Späße des Beifahrers, die Bedienung von Instrumenten oder Ereignisse am Fahrbahnrand lenken einen menschlichen Fahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Ein Fahrassistent lässt sich davon nicht beeindrucken. Doch nach welchen Grundsätzen die Technik handelt, wenn unerwartet ein Fußgänger auf die Straße läuft oder der Vordermann bremst, ist noch nicht abschließend geklärt. Die große Mehrheit in der Automobilbranche (86 Prozent) fordert, dass ein Ethikrat oder eine ähnliche, unabhängige Instanz festlegen soll, wie ein selbstfahrendes Auto in Gefahrensituationen agiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern von Unternehmen der Automobilindustrie mit 20 oder mehr Mitarbeitern.

  • Missbrauch von Berechtigungen

    BeyondTrust hat ihre Privileged Access Management Studie vorgestellt. Darin werden die "Fünf Todsünden für das Privileged Access Management" und ihre Folgen für den Schutz von sensiblen Informationen beschrieben. Sicherheitsexperten empfehlen schon viele Jahre lang Best Practices für die Verwaltung von privilegierten Zugriffsrechten (Privileged Access Management, PAM), um Probleme im Zusammenhang mit dem Missbrauch von privilegierten Konten zu bekämpfen. Dennoch fällt der IT die Verwaltung der Zugriffsrechte für privilegierte Konten nach wie vor nicht immer leicht. Um den Grund dafür zu verstehen, hat BeyondTrust kürzlich knapp 500 IT-Mitarbeiter weltweit befragt, die im PAM-Bereich arbeiten. Da zahlreiche Angriffe auf dem Missbrauch von privilegierten Konten beruhen, ist es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer die folgenden drei Sicherheitsmaßnahmen von ziemlich bis äußerst wichtig eingestuft haben.

  • E-Rechnung: Die deutsche Verwaltung als Treiber

    Mach präsentiert in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktanalysten Bruno Koch von Billentis die neuesten Marktzahlen und Erhebungen zur elektronischen Rechnungsbearbeitung in Europa. Laut der Studie steht die E-Rechnung im Zeichen großer Marktveränderungen. Der öffentliche Sektor gilt dabei als entscheidender Treiber. "Neue Technologien erlauben inzwischen, alte Lösungen und Prozesse durch völlig neue Ansätze abzulösen und einen Quantensprung zu vollziehen", so beschreibt Billentis in der Studie die Auswirkungen mächtiger Marktveränderungen, die öffentlichen Einrichtungen in den nächsten Jahren bevorstehen. Gleichzeitig wird die Entwicklung und Anwendung einer gesamtheitlichen Strategie für die Automatisierung der Geschäftsprozesse als vorteilhaft herausgestellt.

  • Große Lücken im Identitäts- & Access-Management

    Trotz massiver Vorfälle von Datendiebstahl und Hacks tun sich viele Unternehmen noch immer schwer bei der Umsetzung von sicheren Logins und Transaktionen. Dies hat die neue Identity Access Management Studie von IDG Research Services in Zusammenarbeit mit KeyIdentity ergeben. Für 61,6 Prozent der befragten Unternehmen ist das klassische Passwort noch immer die wichtigste Methode zur Authentifizierung, gefolgt von PINs (39,2 Prozent) und E-Mails (35,3 Prozent). Die Studienteilnehmer gehen allerdings auch davon aus, dass Passwörter in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung verlieren und andere Authentifizierungsmethoden wie Fingerabdruck (+18,2 Prozent), Gesichtserkennung (+15,4 Prozent) oder Smartphone-Apps (+13,3 Prozent) häufiger zum Einsatz kommen.