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10. Anti-Fraud-Management-Tagung


Fraud und digitale Transformation, Datenlecks und die EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie Third Party Monitoring-Prozesse
DIIR Anti-Fraud-Management-Tagung dient dem kompakten Wissensaustausch mit Experten, Führungskräften und Kollegen

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Der Faktor Mensch steht im Mittelpunkt der 10. DIIR-Anti-Fraud-Management-Tagung, die vom 14.–15. März 2019 in Düsseldorf stattfindet. "Fraud und Digitalisierung – eines bleibt, der Faktor Mensch!" ist der Titel der führenden Fachtagung im deutschsprachigen Raum für Revision, Compliance, Legal & Unternehmenssicherheit. Zur Jubiläums-Tagung hat das DIIR ein besonderes Programm zusammengestellt.

Allein fünf hochkarätige Plenumsvorträge beleuchten das Anti-Fraud-Management aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Prof. Dr. Christian Pfeifer stellt die These auf: "Ungerechtigkeit fördert Kriminalität - Fairness lohnt sich". Dr. Dirk Häger, Fachbereichsleiter Operative Cyber-Sicherheit beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, spricht zu "Cybercrime - Gefährdungslage und Abwehrstrategien für Unternehmen".

Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Karlsruhe, Dr. Rolf Raum, erklärt anhand von praxisorientierten Erfahrungen eines Bundesrichters, warum sich Compliance lohnen kann. Der Vortrag von Dr. Michael Wüst, Group Security Governance Head of International Security Cooperation Deutsche Telekom AG, ist mit dem Titel überschrieben: Steigendes Fraudrisiko durch "Ausgleichende Gerechtigkeit". Zum Abschluss gibt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums München, Marcus da Gloria Martins, praxisnahe Einblicke in die Krisenkommunikation einer Polizei unter den Gesichtspunkten der Prävention und der akuten Reaktion.

Neben den Plenumsvorträgen erwarten die Teilnehmer im zehnten Jahr der Anti-Fraud-Management-Tagung 15 verschiedene Fachsitzungen. Top-Themen dabei sind Fraud und digitale Transformation, Datenlecks und die EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie Third Party Monitoring-Prozesse.

Die DIIR Anti-Fraud-Management-Tagung dient dem kompakten Wissensaustausch mit Experten, Führungskräften und Kollegen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten aktuelle Ergebnisse von Studien und Publikationen aus erster Hand und 16 CPE-Punkte inkl. zwei Ethik-CPE für das persönliche Weiterbildungsbudget. (DIIR – Deutsches Institut für Interne Revision e.V.: ra)

eingetragen: 21.01.19
Newsletterlauf: 20.02.19

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Der Digitalverband Bitkom hat sich gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und den Verwertungsgesellschaften auf die Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für Unterhaltungselektronik geeinigt. Für TV-Geräte mit Festplattenspeichern zahlen Hersteller und Importeure demnach 12 Euro je Gerät. Ebenso hohe Abgaben fallen für mit Festplatten ausgerüstete DVD-Rekorder und Set-Top-Boxen an. Für TV-Geräte und Set-Top-Boxen ohne integrierte Festplatte, aber mit Aufzeichnungsfunktion, sind jeweils 1,25 Euro zu entrichten. Für Bitkom-Mitglieder, die dem Gesamtvertrag beitreten, gelten um 20 Prozent reduzierte Sätze. Zu den weiteren Gerätekategorien des Gesamtvertrages zählen unter anderem MP3- und MP4-Player, Videorekorder, CD-Rekorder, Mini-Disc-Rekorder, Kassettenrekorder sowie DVD-Rekorder ohne integrierte Festplatten. "Nach langen Verhandlungen haben die Unternehmen jetzt Rechtssicherheit und bleiben von überzogenen Forderungen verschont", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

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    Die im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) organisierten Mitglieder haben sich in Berlin auf die erste Fassung eines gemeinsamen Verhaltenskodex verständigt. Mit großer Mehrheit stimmte die Mitgliederversammlung des BDIU in einer mehr als siebenstündigen Debatte für den ersten Entwurf eines Code of Conduct und verständigte sich auf die nächsten Schritte zur weiteren Erarbeitung dieses Regelwerks. Gleichzeitig wählten die BDIU-Mitglieder die langjährige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zur neuen Ombudsfrau des Branchenverbandes, der rund zwei Drittel der am Markt aktiven Unternehmen und über 90 Prozent des Marktvolumens vertritt. Die Sozialdemokratin Zypries, bis vor einem Jahr Bundeswirtschaftsministerin, wurde einstimmig in ihr neues Amt gewählt.

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    Eine aktuelle Studie des Bankenverbandes zeigt, dass europäische Banken durch das Basel IV-Reformpaket stärker belastet werden als bislang angenommen. Primär verantwortlich dafür ist der sogenannte Output-Floor, der eine Mindestkapitalausstattung für Banken festschreibt. Angewendet werden soll dieser Floor bei Banken, die über eigene, aufsichtlich anerkannte Risikomessverfahren verfügen. Die neuen Baseler Vorschriften sollen zum 1. Januar 2022 angewendet und müssen zuvor in europäisches Recht umgesetzt werden. "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt", sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. "In allen von uns untersuchten Kreditportfolios führt der Output-Floor zu erheblich höheren Kapitalanforderungen. Dies erschwert und verteuert die Kreditvergabe im Bereich der Immobilienfinanzierung ebenso wie bei kleinen und mittleren Unternehmen." Untersucht wurden vom Bankenverband Portfolios zur Immobilienfinanzierung, zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, zur Projektfinanzierung z.B. im Bereich erneuerbarer Energien und zur Finanzierung von Gewerbeimmobilien.