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Aufwendige und kostenintensive Prüfverfahren


Datenschutz: micropayment GmbH erneut nach PCI DSS Standard Level 1 zertifiziert
PCI-Compliance: Der PCI DSS-Standard ist aus Sicherheitsstandards von VISA und MasterCard hervorgegangen und wird von allen namhaften Kreditkartenorganisationen als verbindlich anerkannt

(04.07.14) - Der in über 16 Ländern aktive Payment Service Provider micropayment konnte jüngst zum wiederholten Mal die umfangreiche Zertifizierung nach PCI DSS Standard Level 1 abschließen und zählt damit zu den sichersten Europas. Neben der Zahlungsabwicklung per Onlineüberweisung, Lastschrift, Mobiltelefon und Vorkasse, gehört die Zahlung per Kreditkarte zum Portfolio der in Berlin ansässigen micropayment GmbH. Unternehmen, die mit Kreditkartendaten in Berührung kommen, unterliegen besonders strengen Auflagen und müssen sich, um dem PCI DSS-Standard zu entsprechen, regelmäßig Audits durch unabhängige Prüfstellen unterziehen.

Um die höchste Zertifizierungsstufe PCI DSS Level 1 zu erhalten, sind aufwendige und kostenintensive Prüfverfahren nötig. Dabei werden durch ausgebildete Prüfer, sogenannte QSA (Qualified Security Assessor), vor Ort unter anderem die Server- und Applikationssicherheit, aber auch der Datenschutz und die Unternehmensführung überprüft. Die micropayment GmbH lässt sich nach den höchsten Prüfverfahren und -kriterien durch die USD AG, ein offiziell vom PCI Security Standards Council akkreditierter Auditor, prüfen. Das beinhaltet auch die Prüfung des eigenen Rechenzentrums in Berlin, welches auch abgenommen und für sehr sicher befunden wurde.

Was ist der Payment Card Industry (PCI) Data Security Standard (DSS)?
Der PCI DSS-Standard ist aus Sicherheitsstandards von VISA und MasterCard hervorgegangen und wird von allen namhaften Kreditkartenorganisationen als verbindlich anerkannt. Er definiert spezifische Anforderungen für die verschiedenen Bereiche der Speicherung, Verarbeitung und Übermittlung von Karteninhaberdaten. Diese Anforderungen gelten für Händler, Service-Provider, Softwareanbieter von Payment Applikationen, Acquirer und Prozessoren.

Händler brauchen keine eigene Zertifizierung
Von der Level 1-Zertifizierung profitieren auch die Händler, welche die Zahlungsströme ihrer Shops mit den Payment-Systemen von micropayment abwickeln. Diese brauchen sich nicht selbst der kostspieligen Prüfung unterziehen. Für Händler, die eine "PCI-freie Lösung" suchen, stellt micropayment "Out-of-the-Box"- und "White-Label"-Lösungen zur Verfügung. Zudem bietet micropayment umfangreiche API's, zahlreiche Shopmodule und erstklassigen Beratungsservice für die Abrechnung im eCommerce und Digital-Goods Bereich.

Sicherheit "Made in Germany"
"Nicht nur für unsere Kunden, auch für Verbraucher und Endkunden ist das Thema PCI DSS Zertifizierung von großer Wichtigkeit. Gerade in Zeiten, in denen täglich neue Meldungen über weltweite Datenskandale im Internet die Runde machen, ist die Verunsicherung bezüglich der Datensicherheit, insbesondere bei der Zahlungsabwicklung, groß. Bei micropayment werden alle Daten auf geprüften, sicheren und mehrfach zertifizierten IT-Systemen in Deutschland verwaltet. Sozusagen Sicherheit Made in Germany", erklärt Kai Thiemann, COO der micropayment GmbH. (micropayment: ra)

micropayment: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Schaden in Millionenhöhe zulasten der Verbraucher

    Zweifelhafte Kündigungen und falsche Zinsberechnung bei Prämiensparverträgen: vzbv reicht Musterfeststellungsklage gegen Sparkasse Nürnberg ein. Nachzahlungsansprüche von Verbrauchern belaufen sich auf durchschnittlich 4.200 Euro. Betroffene können sich der Musterfeststellungsklage anschließen, sobald das Klageregister eröffnet wurde. Verbraucherzentrale Bayern bietet Hilfestellung. Die Sparkasse Nürnberg hat im Jahr 2019 über 20.000 langlaufende Prämiensparverträge gekündigt. Die Verträge waren ursprünglich eher niedrig verzinst, bieten aus heutiger Sicht aber aufgrund der Prämien eine attraktive Rendite. Des Weiteren hat die Sparkasse Nürnberg vielen Prämiensparern aus Sicht der Verbraucherschützer jahrelang zu wenig Zinsen gezahlt. Deshalb reichte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Bayern vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht (OLG) in München Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse ein. Das Gericht soll klären, ob die Sparkasse Nürnberg ihren Kunden mit Prämiensparverträgen Zinsen nachzahlen muss. Und es hat darüber zu entscheiden, ob die Kündigung von vielen Verträgen rechtmäßig war.

  • Maßgabe der Artikel-29-Datenschutzgruppe

    In konsequenter Fortführung seiner Rechtsprechung und in pflichtgemäßer Wahrnehmung seiner Aufgabe als Hüterin über die Einhaltung von EU-Recht hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) überraschenderweise den Beschluss der EU-Kommission über die Angemessenheit des vom EU-US-Datenschutzabkommen "Privacy Shield" gebotenen Schutzes für ungültig erklärt.

  • Flexible Rechtsdienstleistungen On-Demand

    Centurion Plus verändert die Art und Weise, wie Dienstleistungen für Unternehmen in Deutschland und Europa erbracht werden. Die Kanzlei bietet mithilfe ihres Pools an europäisch und international ausgebildeten Anwälten einen vollständig agilen On-Demand Rechtsbeistand an. Kunden stehen Anwälte so umgehend zur Verfügung - z.B. für kurz- oder langfristige Projekte, bei Bedarf an spezifischen Fachkenntnissen oder während Personalmangels. Mit dem Schritt reagiert das Unternehmen auf das Feedback seiner europäischen Kunden, das aufzeigt, dass es eine Marktlücke für einen NewLaw-Typ an Rechtsbeistand gibt, der maßgeschneiderte und flexible Rechtsdienstleistungen On-Demand anbietet.

  • Einwilligung im Beschäftigtenverhältnis

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. begrüßt die Einberufung des neuen Beirats zum Beschäftigtendatenschutz durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Das 14-köpfige Expertengremium unter Vorsitz der früheren Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin soll bis zum Jahresende Empfehlungen bezüglich der Notwendigkeit eines eigenständigen Gesetzes zum Beschäftigtendatenschutz erarbeiten. Besonderen Klärungsbedarf sieht der BvD unter anderem bei der Einwilligung im Beschäftigtenverhältnis, einer pragmatischen Regelung der Informationspflichten sowie der Rolle der Datenschutzbeauftragten in ihrer Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Genauere Betrachtung verdient zudem das Spannungsfeld, in dem sich Datenschutzbeauftragte bewegen. Einerseits sind sie dem Verantwortlichen gegenüber zu Geheimhaltung und Verschwiegenheit verpflichtet (vgl. Art. 38 Abs. 5 DSGVO), andererseits fungieren sie als Ratgeber für Betroffene, in diesem Fall für Beschäftigte (vgl. § 6 Abs. 5 BDSG i.V.m. § 38 Abs. 2 BDSG).

  • Verwendung von Filtersoftware

    Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat einen Diskussionsentwurf für ein Zweites Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts (Urh-DaG-E) veröffentlicht. Mit dem entsprechenden Gesetz soll auch der umstrittene Art. 17 der EU Urheberrechtsreform (DSM-RL) in deutsches Recht umgesetzt werden. Die Frist zur Umsetzung der Urheberrechtsreform endet am 7. Juni 2021. Der Verband der Internetwirtschaft befürwortet, dass das BMJV einen ersten Entwurf vorgelegt hat und eine Diskussion mit den betroffenen Stakeholdern anstrebt. Zudem bewertet eco sowohl die Klarstellung der zulässigen Wiedergabe von Zitaten sowie Karikaturen, Parodien und Pastichen sowie die Ausnahme von kleinen und Start-up Diensteanbietern positiv. Da es sich, wie schon beim Entwurf zur Umsetzung des Leistungsschutzrechts der DSM-RL, lediglich um einen noch nicht zwischen den Ressorts abgestimmten Diskussionsentwurf handelt, ist der Ausgang der eingeleiteten Konsultation nach wie vor offen.