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Siemens ernennt neuen Brasilien-Chef


Eine interne Compliance-Untersuchung hat jetzt einen gravierenden Verstoß gegen Siemens-Richtlinien in der Landesgesellschaft Brasilien aufgedeckt, der vor 2007 geschehen war
Verstoß gegen Compliance-Regeln bei Siemens Brasilien - Die internen Untersuchungen zu dem Fall dauern an

(21.10.11) - Siemens hat Paulo Ricardo Stark (42) zum neuen CEO in Brasilien ernannt. Von dem bisherigen Landeschef in Brasilien, Adilson Antonio Primo (58) hat sich das Unternehmen mit sofortiger Wirkung getrennt. Eine interne Compliance-Untersuchung hat jetzt einen gravierenden Verstoß gegen Siemens-Richtlinien in der Landesgesellschaft aufgedeckt, der vor 2007 geschehen war. Für Siemens gilt: Null Toleranz bei Compliance-Verstößen. Das Unternehmen steht für saubere Geschäfte immer und überall. Die internen Untersuchungen zu dem Fall dauern an.

.Paulo Ricardo Stark ist gebürtiger Brasilianer. Der Elektroingenieur verfügt über umfangreiche internationale Erfahrung. Er war unter anderem für Siemens in Mexiko sowie an mehreren Stationen in Deutschland tätig, wo er zuletzt eine Business Unit des Industry Sektors führte. Er übernimmt eine wichtige und schnell wachsende Landesgesellschaft.

Das Unternehmen ist seit mehr als 105 Jahren in Brasilien und erzielte dort im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro und einen Auftragseingang von 2,1 Milliarden Euro. Siemens hat in Brasilien rund 10.000 Mitarbeiter, 13 Fabriken und sieben Forschungszentren. Am dynamischen Wachstum des Landes will Siemens weiter teilhaben – zum Beispiel mit nachhaltigen Infrastrukturen für Städte und Großereignisse oder Angeboten für die Öl- und Gasindustrie und Erneuerbare Energie. (Siemens: ra)

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