- Anzeigen -

Umsetzung der RoHS-Richtlinie


Gefährliche Stoffe in Elektronikprodukten: Gratis Webinare zur RoHS-Umsetzungsnorm DIN EN 50581
Wie die vielfältigen Material Compliance-Anforderungen anhand der in der Norm definierten Aufgaben prozesssicher umgesetzt werden können

(26.11.15) - Die tec4U-Solutions GmbH bietet im November und Dezember 2015 gratis Webinare zum Thema "Umsetzung der RoHS II gemäß DIN EN 50581" an. Ziel ist es, Hintergründe und Anforderungen der RoHS-Richtlinie zu erklären und anhand der VDE-Norm zu zeigen, wie diese im Unternehmen umgesetzt werden können. RoHS II ist eine europäische Richtlinie, die das Verwenden gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten regelt. Dabei handelt es sich um die Stoffe Blei, Cadmium, Chrom VI, Quecksilber, bromierte Flammschutzmittel (PBB und PBDE) und ab 2019 zusätzlich um vier weitere Weichmacher (DEHP, BBP, DBP und DIBP). Diese dürfen zum Schutz von Mensch und Umwelt nur unter Einhaltung bestimmter Grenzwerte in Produkten enthalten sein. Die Elektrostoffverordnung (ElektroStoffV) vom 9. Mai 2013 setzt RoHS II in nationales Recht um. Diese Richtlinie wurde an das "New Legislative Framework" angepasst, was bedeutet, dass Hersteller die Anforderungen der EU-Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung erfüllen müssen.

Damit Unternehmen die Vorgaben sicherstellen können, hat sich in der Praxis eine Vorgehensweise bewährt, wie sie in der VDE-Norm DIN EN 50581 dargestellt ist. Ursprünglich zur Umsetzung der RoHS-Richtlinie entwickelt, können die aufeinander aufbauenden Handlungsfelder der DIN EN 50581 auch bei der Umsetzung von anderen materialrelevanten Anforderungen wie beispielsweise REACH angewendet werden. In der Norm sind die einzelnen Aufgaben beschrieben, die erforderlich sind, um eine technische Dokumentation zu erstellen. Die technische Dokumentation selbst dient dazu nachzuweisen, dass die entwickelten Produkte die Stoffbeschränkungen erfüllen.

Ein zentrales Thema ist dabei die Risikobeurteilung von Bauteilen im Hinblick darauf, ob bedenkliche Substanzen darin enthalten sind bzw. sein können. Diese Beurteilung stellt viele Unternehmen vor eine erhebliche Herausforderung, insbesondere da die Anzahl der Vorgaben im globalen Geschäftsverkehr immer weiter ansteigt und auch bereits in Kraft getretene Richtlinien, Verordnungen und Gesetze nach dem Stand der Technik mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert werden. Auch wissen viele Unternehmen zu wenig bis überhaupt nichts darüber, wie die an sie gelieferten Teile stofflich zusammengesetzt sind. Hauptsächlich liegt das daran, dass die oftmals im europäischen Ausland ansässigen Lieferanten keine Aussagen dazu machen wollen oder können.

Im Rahmen des Webinars erläutert tec4U-Solutions, wie die vielfältigen Material Compliance-Anforderungen anhand der in der Norm definierten Aufgaben prozesssicher umgesetzt werden können. Das kostenfreie Angebot richtet sich an alle, die in ihrem Unternehmen mit der Umsetzung von RoHS betraut sind und sich einen Überblick über die RoHS-Umsetzungshilfe DIN EN 50581 verschaffen wollen. (tec4U-Solutions: ra)

tec4U Ingenieurgesellschaft: Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Aufzeichnung des Surfverhaltens

    Wer sich im Netz wofür interessiert - das unterliegt dem Datenschutz. Dies hat der Europäische Gerichtshof nun auf Antrag des Piraten-Abgeordneten Patrick Breyer klargestellt. "Beim vermeintlich anonymen Surfen im Netz ermöglicht die übermittelte Internetkennung (IP-Adresse) eine Rückverfolgung jedes Klicks zum genutzten Anschluss - beispielsweise zur Versendung von Abmahnungen oder für polizeiliche Ermittlungen. Deshalb dürfen Betreiber von Internetportalen wie Spiegel Online nicht einfach jeden Klick ihrer Nutzer mitsamt Kennung auf Vorrat speichern - dies hat der Europäische Gerichtshof jetzt klargestellt", erläutert Kläger Patrick Breyer, Themenbeauftragter für Datenschutz der Piratenpartei.

  • Datenschutz & Informationsfreiheit

    Stichtag 25. Mai 2018 - dann wird die europäische Datenschutz-Grundverordnung Geltung erlangen. Die Diskussionen über die rechtlichen Änderungen auf Bundesebene sind in vollem Gange. Die europäische Datenschutzreform wird ebenfalls Auswirkungen auf Landesebene haben. Marit Hansen, die Leiterin des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, rät: "Jetzt - im Jahr 2017 - ist die beste Zeit, um sich auf die Änderungen vorzubereiten, die die europäische Datenschutzreform mit sich bringen. Dies betrifft alle, die im Unternehmen oder in der Verwaltung als betriebliche oder behördliche Datenschutzbeauftragte zuständig sind oder die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betraut sind. Wer frühzeitig damit beginnt, seine Prozesse und Systeme der Datenverarbeitung zu überprüfen und im Bedarfsfall anzupassen, ist im Mai 2018 gut aufgestellt. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung zeigt es: Wer auf Datenschutzkenntnisse in Recht und Technik setzt, ist für die Neuerungen gut aufgestellt.

  • E-Privacy-Verordnung

    Die EU-Kommission einen Entwurf für die E-Privacy-Verordnung vorgelegt. Mit ihren Vorschlägen zum Datenschutz will die Kommission die Regeln der EU-Datenschutz-Grundverordnung konkretisieren und den Schutz der vertraulichen Kommunikation auf alle Anbieter elektronischer Kommunikation ausweiten. eco - Verband der Internetwirtschaft e.V. steht den Bemühungen der Europäischen Kommission zum Aufbau einer einheitlichen europäischen Digitalwirtschaft positiv gegenüber.

  • Die DS-GVO wird richtig kompliziert

    Die Vorbereitungen für den Start der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) laufen auf Hochtouren. Wenn am 25. Mai 2018 die Neuerungen für alle Unternehmen in Europa verpflichtend in Kraft treten, werden die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group gemeinsam mit ihren hochkarätigen Netzwerkpartnern Audit- und Zertifizierungskonzepte erarbeitet haben. Dazu sagt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group: "Unser Ziel ist es, unseren Kunden Möglichkeiten an die Hand zu geben, ihren Workflow an die anstehende EU-Datenschutz-Grundverordnung auszurichten und sie rechtssicher agieren zu lassen. Die Komplexität der EU-DSGVO verlangt nach Experten, die die Gesetze, aber auch Risiken und Chancen von Daten und Datenschutz kennen."

  • IT-Sicherheit kostet Geld

    Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) fordert angesichts der jüngsten Hacker-Angriffe eine konsequente Anwendung bestehender Gesetze und Sanktionen für unzureichend gesicherte IT-Produkte. Es sei notwendig, dass flächendeckend auf die Sicherheit von Endgeräten geachtet werde. "Wer andere gefährdet, in dem er schlecht gesicherte Geräte herstellt oder in Umlauf bringt, der muss dafür zur Verantwortung gezogen werden", fordert TeleTrusT-Vorstand Ammar Alkassar. Dies würde dazu führen, dass verstärkt Produkte verbreitet werden, die angemessen gesichert sind. "In einer zunehmend vernetzten Welt können wir uns unsichere Netzwerktechnik und Endgeräte nicht mehr erlauben."