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Angebot für stoffbezogene Gesetzesdaten


TechniData erwarb Gesetzesdatenbank von Royal Haskoning
Da sich das Chemikalienrecht in allen führenden Wirtschaftsräumen weiter verschärft, gewinnt die stoffspezifische Bereitstellung von Gesetzesinformationen an Bedeutung

(06.01.10) - Zum 1. Januar 2010 erwarb TechniData sämtliche Rechte an der Stoffdatenbank "EaSI-Pro" von ihrem langjährigen Partner Royal Haskoning. TechniData wird das Angebot für stoffbezogene Gesetzesdaten (engl. Content) in das eigene Content-Angebot TechniData CLEO integrieren. Die Bestandskunden von EaSI-Pro werden in vollem Umfang weiter beliefert.

Mit der Akquisition setzt TechniData ihre langfristige Portfoliostrategie fort. Zuvor hatte das Unternehmen Ende 2008 den Schweizer Content-Dienstleister CED übernommen. Über ein vollständiges Angebot aus Beratung, Expertenwissen, Software, Implementierung, Content und Dienstleistungen will TechniData ihre weltweite Marktführerschaft für Produktsicherheitslösungen weiter ausbauen.

Da sich das Chemikalienrecht in allen führenden Wirtschaftsräumen weiter verschärft, gewinnt die stoffspezifische Bereitstellung von Gesetzesinformationen an Bedeutung. Um die Vermarktbarkeit von Stoffen und Erzeugnissen zu sichern, bereitet EaSI-Pro Informationen aus mehr als 200 Gesetzen und über 50 Ländern zu mehr als 300.000 Stoffen auf. Die Informationen umfassen chemische Bezeichnungen und Eigenschaften sowie Gesetzesdaten zu gelisteten Stoffen.

Produktsicherheitsexperten nutzen diese Inhalte, um die in den Zielmärkten geltenden Vorschriften zu ermitteln und die geforderten Dokumente zu erstellen; so zum Beispiel im Hinblick auf die europäische Chemikalienverordnung REACH oder das Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, GHS.

Expertise-Ausbau in der Produktsicherheit
"Durch die Integration von EaSI-Pro werden wir neue Anforderungen noch dynamischer umsetzen und das Angebot für die Kunden flexibler gestalten", erläutert Jürgen Schwab, Vorstandsvorsitzender der TechniData AG, den unternehmerischen Nutzen der Akquisition und ergänzt: "Wir erhalten mehr Handlungsfreiheit, um unser Portfolio eigenständig fortzuentwickeln und neue Märkte schnell zu besetzen."

Das erweiterte Angebot an stoffbezogenen Gesetzesdaten ist Teil eines umfangreichen Expertise-Ausbaus, mit dem TechniData das Geschäftsfeld Produktsicherheit stärkt. Seine Fachkompetenz erhöht das Unternehmen auch personell. Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Produktsicherheitsexperten unterschiedlicher Industrien in Deutschland, Bulgarien und den Vereinigten Staaten eingestellt. Zudem intensiviert TechniData den Informationsaustausch mit externen Partnern und Kunden.

Jürgen Schwab erklärt den Hintergrund des Know-how-Aufbaus: "Indem wir unser Angebot ausweiten, tragen wir der stetig steigenden Nachfrage für Produktsicherheitsdienste Rechnung. Zudem veranlasst die gegenwärtige Wirtschaftslage viele Unternehmen, ihre Prozess- und Kostenstrukturen zu überprüfen. Mit unserem durchgängigen Angebot machen wir es ihnen möglich, ihre Produktsicherheitsaufgaben zu erfüllen und die damit einhergehenden Kosten signifikant zu vermindern. Damit sie diese Ziele weltweit erreichen, werden wir unsere Ressourcen auch in den USA und im asiatisch-pazifischen Raum weiter ausbauen." (TechniData: ra)

TechniData: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent

    Zum 1. Oktober trat der Code of Conduct für faires und verbraucherfreundliches Inkasso in Kraft. Auf diesen Verhaltenskodex haben sich die Inkassounternehmen des Branchenverbands BDIU einstimmig verständigt. Wer fällige Rechnungen trotz erhaltener Mahnungen nicht bezahlt, muss damit rechnen, Post von einem Inkassodienstleister zu erhalten. "Viele Verbraucherinnen und Verbraucher haben vor dieser Situation Respekt", sagt Brigitte Zypries, Ombudsfrau der Inkassowirtschaft, "mitunter auch, weil es ihnen zum ersten Mal passiert, dass sie das Mahnschreiben eines Inkassounternehmens erhalten und sich unsicher sind, wie sie damit umgehen sollten." Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sei es wichtig zu wissen, dass Mahn- und Inkassoverfahren fair und transparent durchgeführt werden und dass die Rechtsdienstleister die Rechte der säumigen Zahler achten. Das gewährleistet der Code of Conduct, den die Mitgliedsunternehmen des BDIU ab dem 1. Oktober 2021 nachprüfbar einhalten müssen. Die Selbstverpflichtung zu einem fairen und verantwortungsvollen Inkasso ist von allen Menschen, die Kontakt mit einem BDIU-Inkassounternehmen haben, in der Praxis einforderbar.

  • Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) im Jahr 2018 aufgefordert, gemäß Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und Umweltinformationsgesetz (UIG) Auskünfte zur Aufklärung des Dieselskandals zu erhalten. Statt, wie gesetzlich vorgesehen, innerhalb von einem Monat Auskunft zu erteilen, beauftragte Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) die bekannt teure Anwalts- und Beratungsfirma KPMG damit, die berechtigten Auskunftsansprüche zu torpedieren. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten erhielt Transparency Deutschland im Februar 2021 4.228 größtenteils geschwärzte Seiten. Obwohl ein weiteres gerichtliches Vorgehen mit Blick auf die Schwärzungen inhaltlich angebracht erschiene, bricht Transparency Deutschland das Verfahren an dieser Stelle ab. Denn in absehbarer Zeit ist kein brauchbares Ergebnis zu erwarten und der dauernde Aufwand durch die von Transparency beauftragte Anwaltskanzlei Partsch und Partner kann nicht länger mit einer "pro bono"-Gebühr erledigt werden. Mit der Klagerücknahme kommt die Organisation außerdem ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl nach, da sich die Kosten für die Steuerzahlenden durch die Mandatsübertragung auf KPMG bereits auf mindestens 300.000 Euro summieren.

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    Über solche Post freut sich niemand: Falsche Inkasso-Schreiben, auf denen Geld für Dinge verlangt wird, die man nie bestellt hat. Was tun, wenn so etwas im Briefkasten landet? Wie unterscheidet man eine Fälschung von einem echten Mahnschreiben, auf das man unbedingt reagieren muss? Und was dürfen echte Inkassodienstleister eigentlich? Um Ratsuchenden zu helfen, hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) jetzt seine Website erweitert. Ein neues Verbraucherportal auf inkasso.de hilft, erhaltene Inkasso-Schreiben qualifiziert zu beurteilen."Der erste Schritt ist immer die Echtheitsprüfung", erläutert BDIU-Sprecher Marco Weber. "Immer wieder versenden Kriminelle fingierte Schreiben." Unter "Mahnung checken" zeigt der Inkassoverband, wie echte Inkassoschreiben zu erkennen und Fälschungen zu entlarven sind. Ein tagesaktueller Störungsmelder warnt vor bekannten Betrugsmaschen. Wer trotz der Tipps Zweifel hat, kann sich an das Team der BDIU-Beschwerdestelle um Ombudsfrau Brigitte Zypries wenden. Deren Arbeit wird durch die ehemalige Bundeswirtschafts- und Justizministerin beaufsichtigt. Bei komplexen Beschwerden und Sachverhalten vermittelt die Ombudsfrau selbst.

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  • Compliance- und Whistleblowing-Systeme

    Business Keeper, Unternehmen für Compliance-Software und elektronische Whistleblowing-Systeme, verbucht sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch im ersten Quartal dieses Jahres Rekordumsätze. Trotz des vorerst gescheiterten Gesetzentwurfs zum Whistleblower-Schutz in Deutschland antizipiert das Unternehmen auch für die kommenden Monate steigenden Kundenzuwachs und schafft neue Arbeitsplätze an den Standorten in Berlin, Paris und Madrid. Anlässlich der EU-Whistleblowing-Richtlinie, die bis Ende 2021 in nationales Recht überführt werden muss, und pünktlich zum 20. Firmenjubiläum schreibt Business Keeper Unternehmens-Rekorde. Sowohl im zurückliegenden Jahr 2020 als auch Q1 2021 verbuchte Business Keeper die jeweils höchsten Umsätze mit Neukunden der Firmengeschichte - dies ist ein Indikator für die zunehmende Sensibilisierung deutscher und internationaler Firmen für die Relevanz ethischer Unternehmensführung.