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Passgenau zugeschnittene Compliance-Ausbildung


Der ZWW-Zertifikatskurs "Compliance Officer (Univ.)" startet am 8. März 2013
Kurs bereitet gezielt auf die vielschichtigen Aufgaben eines Compliance-Beauftragten vor


(14.01.13) - Der Zertifikatskurs "Compliance Officer (Univ.)" des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg rüstet seine Teilnehmer mit dem nötigen Handwerkszeug aus, sich und die arbeitgebenden Unternehmen gegen Rechtsverstöße und deren schwerwiegende Konsequenzen abzusichern. Er richtet sich an Fach- und Führungskräfte aller Branchen, die bereits im Bereich Compliance tätig sind, die in diesem Bereich tätig sein wollen oder werden oder die im Kontext ihrer Aufgaben und Zuständigkeiten anderweitig mit Compliance-Fragestellungen konfrontiert sind. Der nächste Kurs beginnt am 8. März 2013.

Obwohl die ersten großen Bilanzfälschungsskandale in den USA bereits einige Jahre zurückliegen, wird das Thema Compliance in der Öffentlichkeit ständig präsenter. Auch in Deutschland mehren sich prominente Fälle von Rechtsverstößen durch Unternehmen. Neben klassischen Fällen von Korruption und Kartellverstößen sind auch zahlreiche Verletzungen etwa des Datenschutzrechts publik geworden. Die aus der Aufdeckung solcher Verstöße resultierende Ablehnung der betroffenen Unternehmen durch Kunden und Geschäftspartner kann schnell zur Existenzgefährdung werden.

Um diesem Risiko vorzubeugen, bedarf es im Unternehmen einer starken und effizienten Compliance-Organisation. Ist eine solche Organisation richtig zugeschnitten, so ist ihr Nutzen immens, während die Kosten überschaubar bleiben. Dass es vielen Unternehmen schwerfällt, ein effizientes Compliance-System zu etablieren, liegt nicht zuletzt am hochkomplexen Aufgabenprofil, mit dem Führungskräfte in diesem Bereich konfrontiert sind. Neben dem grundlegenden rechtlichen Wissen werden umfassende Führungskompetenzen ebenso verlangt wie etwa die Fähigkeit, Geschäftsvorgänge mit praktischer Vernunft zu interpretieren und zu gestalten. Diesem Bündel an Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, ist ohne eine fundierte und auf die Aufgaben passgenau zugeschnittene Ausbildung kaum möglich.

Das hier ansetzende Weiterbildungsangebot "Compliance Officer (univ.)" des Augsburger ZWW ist ein universitärer Zertifikatskurs in Deutschland, der gezielt auf die vielschichtigen Aufgaben eines Compliance-Beauftragten vorbereitet. Durch die enge Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Dozenten kann mit diesem Kurs ein Konzept realisiert werden, das berufliche Praxis und wissenschaftliche Fachkompetenz perfekt vereint. (Universität Augsburg: ra)

Universität Augsburg: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

  • Sicherheit der Daten und des Stromnetzes

    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

  • Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik

    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

  • Bundestag muss Interessenkonflikte sichtbar machen

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

  • DIIR-Kongress 2019 in Dresden

    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.