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Eigenständige Compliance-Funktion etablieren


Compliance-Anforderungen an Kreditinstitute gemäß den aktuellen MaRisk: Inhalt und Prüfung durch die Interne Revision
Mit der 4. Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) wurde die Anforderung, eine Compliance-Funktion einzurichten, in die MaRisk aufgenommen

Von Prof. Dr. Niels Olaf Angermüller

(13.03.15) - Die Anforderung, eine eigenständige Compliance-Funktion zu etablieren, wurde für Kreditinstitute im Rahmen der 4. MaRisk-Novelle formuliert. Bei der Compliance-Funktion handelt es sich um eine so genannte "Besondere Funktion", die in der Hierarchie der MaRisk auf gleicher Ebene wie die Interne Revision und das Risikocontrolling angesiedelt ist. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Anforderungen und sich ergebende Prüfungserfordernisse der Internen Revision.

Mit der 4. Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) wurde die Anforderung, eine Compliance-Funktion einzurichten, in die MaRisk aufgenommen (so genannte MaRisk-Compliance). Der bankenaufsichtliche Hintergrund besteht in den "EBA Guidelines on Internal Governance" sowie dem Papier "Compliance and the compliance function in banks" des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht. Die Zielsetzung besteht darin, Risiken, die sich aus der Nicht-Einhaltung gesetzlicher Regelungen / Vorgaben ergeben, zu reduzieren und eine Compliance-Kultur im Unternehmen zu schaffen

Dieser Beitrag aus der Zeitschrift für Interne Revision (ZIR) (Ausgabe 1, 2015, Seite 6 bis 10) wurde von der Redaktion von Compliance-Magazin.de gekürzt.

In voller Länge können Sie ihn und weitere hier nicht veröffentliche Artikel im ZIR lesen.

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Im Überblick

Zeitschrift Interne Revision (ZIR)

  • Herausforderungen bei der Prüfung des PMO

    Die Prüfung des Projektmanagement Office (PMO) stellt Prüfer vor viele Herausforderungen. Es gibt zahllose Projektmanagementstandards sowie zugehörige klassische und agile Projektmanagementmethoden, die individuell oder in Kombination angewendet werden können. Die Begrifflichkeit des PMO, wie auch die darin enthaltenen Rollen und Aufgaben, differieren stark zwischen Organisationen. Der Artikel soll diese und weitere Herausforderungen aufgreifen und neben allgemeinen Prüfempfehlungen ein Prüfprogramm zur Prüfung von PMO-Aufgaben und Funktionen ableiten, das als Hilfestellung in der Praxis verwendet werden kann.

  • RPA ein Prüfobjekt für die Revision

    Durch die technologische Entwicklung ist die Automatisierung von einzelnen Prozessschritten oder ganzen Prozessen eine mittlerweile gängige Möglichkeit zur Effizienz- und Effektivitätsverbesserung in Unternehmen. Vor diesem Hintergrund ist Robotic Process Automation (RPA) häufig das Mittel der Wahl. Auch wenn die Vorteile aus Unternehmens sicht vielfältig sind, ist aus Kontroll- und Überwachungssicht zu hinterfragen, welche Besonderheiten RPA als Prüfobjekt mit sich bringt. Der vorliegende Beitrag widmet sich daher der Frage, wie RPA aus Sicht der Revision - beziehungsweise eines Prüfers - bestmöglich zu prüfen ist und welche Chancen und Risiken hieraus entstehen.

  • Erkenntnisse für den Audit Lifecycle

    In den vorherigen drei Artikeln dieser Veröffentlichungsreihe konnte gezeigt werden, dass sich durch den Einsatz von Continuous Auditing in jeder Phase des Audit Lifecycle (von der Prüfungsplanung bis zum Follow-up) Mehrwerte für die Interne Revision und somit für das Gesamtunternehmen erzielen lassen. Mehrwert kann bereits mit einfachen Methoden und relativ wenig technischem Aufwand erzielt werden. Allerdings lässt er sich erheblich steigern, wenn verschiedene Rahmenbedingungen geschaffen worden sind. Für die Interne Revision stellt die Schaffung eines idealen Continuous Auditing Framework eine erhebliche Herausforderung dar und ist tendenziell mit höheren initialen personellen und finanziellen Aufwendungen verbunden. Die Chance auf Steigerung des Mehrwerts durch einen Continuous-Auditing-Betrieb unter optimierten Bedingungen ist mehrfach begründet: qualitativ höherwertige Erkenntnisse, eine damit verbundene höhere Validität der gezogenen Schlussfolgerungen und eine größere Akzeptanz im Fachbereich.

  • Zum Umgang mit REMIT

    Im Nachgang zur Finanzkrise aus dem Jahre 2008 hat die Europäische Union sowohl den Finanz- als auch den Energiesektor mit einer Reihe von neuen Verordnungen und Richtlinien und deren Überwachung durch die EU-Agenturen ESMA und ACER verstärkt reguliert. Die hier behandelte EU-Verordnung REMIT zielt auf die physischen Strom- und Gasgroßhandelsmärkte ab. REMIT legt branchenspezifische Verhaltensregeln mit dem Ziel fest, einen offenen und fairen Wettbewerb auf diesen Märkten zum Nutzen der Endverbraucher von Energie zu fördern. Die Vorgaben sollen insbesondere missbräuchliches Verhalten von Markteilnehmern unterbinden.

  • Übergang nach SAP-HANA

    In zahlreichen Unternehmen stützen sich betriebliche Prozesse auf SAP-Verfahren. Dort sind sie gleichermaßen Informationslieferant für kaufmännischen Audits und Prüfungsobjekt der IT-Revision. Die bisher vorherrschenden Installationsumgebungen (R/3- oder ERP-Business-Suite) haben sich im Laufe der Jahre mit ihren Abläufen, Datenstrukturen und technischen Sicherheitseinstellungen zu einem vertrauten Revisionsumfeld entwickelt. Dieses kann nur begrenzt auf neue SAP-HANA-Systeme übertragen werden. Viele Migrationsszenarien sind vielmehr mit erheblichen Rückwirkungen auf alle Aspekte betrieblicher Prüfung verbunden.