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Dokumentensichtung: TAR bietet Vorteile


Dokumentenverwaltung: Technologieunterstützte Sichtung im Zeitalter von "Big Data"
TAR gewinnt als angemessener und verhältnismäßiger Ansatz zur ESI-Sichtung immer mehr richterliche Zustimmung

Autorin Celeste Kemper
Autorin Celeste Kemper TAR gewinnt als angemessener und verhältnismäßiger Ansatz zur ESI-Sichtung immer mehr richterliche Zustimmung, Bild: Epiq Systems

Von Saida Joseph und Celeste Kemper, Epiq Systems

(03.02.14) - Große Datenmassen stellen Kanzleien und interne Rechtsabteilungen, die damit betraut sind, rechtliche Anfragen vorzubereiten und zu beantworten, vor große Herausforderungen. In diesem Bericht erläutern Saida Joseph, International Director of Document Review Services bei Epiq Systems und Celeste Kemper, Director of Document Review Services Asia bei Epiq Systems, warum neueste technologieunterstützte Sichtung (auch als "Vorhersagecodierung" bekannt) bei der Durchsicht und Analyse großer Datenmassen entscheidende Vorteile bietet.

Im letzten Jahrzehnt hat sich die Art und Weise der Dokumentenverwaltung drastisch verändert. Wir leben nicht länger in einer Welt, in der das Beweisuniversum aus Aktenschränken und Papierdokumenten besteht und in der die Größe eines Falles an der Anzahl der Archivboxen gemessen wird. Unsere Welt besteht nun aus enormen Datenmassen, in einer Zeit, die durch den Austausch unglaublich großer Mengen an elektronischen Informationen definiert und kontrolliert wird.

Daten ergießen sich aus E-Mail-Konten, Smartphones, Tablets, sozialen Netzwerken und Suchmaschinen, sie überqueren Grenzen, nehmen neue Formen an und sind in virtuellen Clouds beheimatet. Ein typisches Fortune-500-Unternehmen erzeugt jedes Jahr einige Petabytes an elektronischen Informationen. Jeder Mitarbeiter erhält und sendet im Schnitt um die 100 E-Mails pro Tag. Jedes Datenteilchen geht wahrscheinlich über die Tische Dutzender, wenn nicht gar Hunderter von Personen. Egal, ob die Daten auf Festplatten, in Datenbanken, auf transportablen Speichermedien wie USB-Sticks oder CDs gespeichert sind, sie werden archiviert und repliziert und wachsen exponentiell an. Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2009 werden die im Jahr 2009 erzeugten geschätzten 800 Extrabytes - das sind 800 Mrd. Gigabytes - an Informationen im Jahr 2020 auf 35 Billionen Gigabytes angewachsen sein. Das sind annähernd 44mal mehr als die im Jahr 2009 geschätzten 24 DVDs mit Informationen, die für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind dieses Planeten erzeugt wurden.

Um in diesem digitalen Zeitalter auf rechtliche Anfragen vorbereitet zu sein und darauf erwidern zu können, sind neue Technologien zur Durchsuchung und Analyse großer, elektronisch gespeicherter Informationen (ESI) notwendig. Technologieunterstütze Sichtung (Technology assisted review - TAR) ist die neueste Revolution in der ESI-Technologie, die dabei hilft, Datenmengen zu verkleinern und Inhalte intelligent zu analysieren.

Technologisch unterstützte Sichtung 101
TAR bezieht sich auf eine maschinell lernende Technologie, die Eingaben eines menschlichen Prüfers und Analytik dazu nutzt, für den Sachverhalt relevante oder andere wichtige Dokumente auszumachen. Einige der TAR-Technologien sortieren Informationen einfach in die den Sachverhalt betreffende und nicht betreffende Gruppen, andere bewerten die Dokumente nach Relevanz. Bei Verwendung dieser Technologie prüft ein Fallexperte eine Auswahl an Dokumenten (in einigen Fällen von einem Anwalt ausgesucht oder willkürlich durch die Software zusammengestellt) und codiert die Dokumente als relevant oder irrelevant. Die Software wendet ein als statistische Lerntheorie bekanntes Prinzip an, um komplexe Muster innerhalb der Daten zu erkennen und lernt aktiv durch die von dem Prüfer getroffenen Codierungsentscheidungen. Sobald die Software "geschult" wurde, ist sie in der Lage, die wahrscheinliche Eignung eines Dokuments in Bezug auf den Sachverhalt vorherzusehen.

Adaptierung
TAR gewinnt als angemessener und verhältnismäßiger Ansatz zur ESI-Sichtung immer mehr richterliche Zustimmung. Der US-Magistratsrichter Andrew Peck erließ den ersten TAR genehmigenden Beschluss im Fall Da Silva Moore v. Publicis Groupe . In diesem Schlüsselfall vertrat Richter Peck die Ansicht, dass "Computer-unterstützte Sichtung ein verfügbares Werkzeug ist und zur Anwendung bei Fällen, in denen große Datenmengen eine Rolle spielen, ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte" . Andere Richter folgten dem Vorbild Richter Peggs. In einer Entscheidung vom Juli 2012 sprach Richter Schiendlin die Beschränkungen der Stichwortsuche bei einem großen Fall zum Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) an und bemerkte: "Die Parteien können (und sollten vermehrt) latente semantische Indexierung, statistische Wahrscheinlichkeitsmodelle und maschinell lernende Werkzeuge einsetzen, um zum Sachverhalt gehörende Dokumente ausfindig zu machen [...] diese Methoden [...] können die Effektivität und Effizienz von Suchen beträchtlich verbessern." In einem neueren Urteil verließ sich Richter Lewis A. Kaplan aus dem Bezirk Süd von New York bei der Zurückweisung eines aufwändigen Einspruchs gegen eine Vorladung teilweise auf die Verfügbarkeit von TAR.

Vorhersagecodierung wird ebenfalls in regulierungsbehördlichen Angelegenheiten verwendet und spielte bei der kürzlichen Fusion von Annheuser-Busch InBev und Grupo modelo eine Schlüsselrolle. Das US-Justizministerium hat die Verwendung von Vorhersagecodierung in diesem Verfahren anerkannt: "Wenn sie richtig funktioniert, verringert Vorhersagecodierung (TAR) die Last der Dokumentensichtung und -produktion für die Parteien, während die Abteilung zugleich alle Dokumente erhält, die notwendig dazu sind, Transaktionen und Verhalten gerecht und in vollem Umfang zu analysieren."

Autorin Saida Joseph
Autorin Saida Joseph Einer der größten Mythen über TAR besteht in der Aussage, diese Technologie bedrohe juristische Praktiker, da Maschinen Anwälte ersetzen, Bild: Epiq Systems

Vorteile von TAR
TAR bietet dem herkömmlichen Ansatz zur Dokumentensichtung gegenüber etliche Vorteile. Es erzielt Metriken zur Dokumentenpopulation, die eine Liste aus einer Schlüsselwortsuche nicht bietet. Dies kann hinsichtlich der frühen Einschätzung eines Falls bei der Entwicklung der Strategie dazu von extrem hohen Wert sein, und einen effizienteren und kostengünstigern Workflow bei der Sichtung schaffen. TAR vermeidet zudem die in Schlüsselwortsuchen enthaltene menschliche Voreingenommenheit, da anfängliche Annahmen zu Fakten und Beweisen sich im Laufe des Offenlegungsprozesses häufig ändern. TAR-Technologie lernt durch die "Schulung" durch einen mit dem Sachverhalt vertrauten Beteiligten, wird aber, anders als Menschen, nicht müde und alarmiert den Prüfer, sollten sich Codierungsentscheidungen von den vorherigen Relevanzbewertungen unterscheiden. Schlüsselwortsuchen können zusammen mit Vorhersagecodierung eingesetzt werden, um Ergebnisse zu validieren und jede Abweichung zwischen der Relevanzbewertung und den Suchwortergebnissen zu bewerten. TAR-Software verfügt zudem über einen syntaktischen Ansatz und kann daher zur Sichtung von Dokumentensammlungen verwendet werden, die durchweg mehrere Sprachen enthalten.

Mensch versus Maschine
Einer der größten Mythen über TAR besteht in der Aussage, diese Technologie bedrohe juristische Praktiker, da Maschinen Anwälte ersetzen. In Wirklichkeit geht es bei TAR darum, erweiterte Intelligenz in den rechtlichen Prozess einzubringen und darum, dass Menschen und Maschinen zusammen arbeiten. Im Licht des exponentiellen Anwachsens von Datenmengen ist die lineare Sichtung von Dokumenten durch Menschen in Rechtsfällen ohne gleichzeitige Verursachung extremer Kosten, unverhältnismäßiger Belastungen und langer Fristen schwierig. Aber Maschinen alleine sind nicht die Antwort. Die Nutzung und der Wert des Ergebnisses sind einzig und allein abhängig von einer intelligenten Eingabe und Schulung durch den menschlichen Experten. TAR ersetzt nicht die Notwendigkeit einer Sichtung durch Menschen - es hilft dem juristischen Team bei der Organisation und Problemerkennung, so dass es in der Lage ist, das Risiko oder den Wert eines Dokuments für die Fallstrategie zu bewerten, die Anwendung von Ausnahmen festzulegen und Tatsachendarstellungen effizienter zu entwickeln.

Nur der Stärkste überlebt
Technische Werkzeuge zur Analyse und Sichtung großer Datenmengen zu verstehen, ist für das Überleben im Zeitalter enormer Datenmassen entscheidend. Die schiere Menge der Daten und die vielen unterschiedlichen Wege, über die sie mittlerweile übertragen und empfangen werden können, macht den Sichtungsprozess komplexer und fordert traditionelle Verfahrensweisen heraus. Zwar ist TAR nicht immer das passende Werkzeug, aber zu wissen, wie und wann TAR angewendet werden kann, bietet in diesem digitalen Zeitalter einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. (Epiq Systems: ra)

Epiq Systems: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Entscheidungshilfen

  • Digitale Signatur muss verifizierbar sein

    Eine aktuelle Studie von Creation Technologies hat herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Mitarbeiter mit Unterschriftsberechtigung etwa 1.350 Dollar an jährlichen papierbezogenen Kosten verursacht. Für die unterschriftlastige Architektur-, Ingenieur- und Baubranche (AEC), wo Projektpläne, RFIs, Verträge, Zeichnungen und Entwürfe gegebenenfalls sogar mehrere Unterzeichner brauchen, kommt einiges an Kosten zusammen. Setzt man aber einen komplett elektronischen Workflowfür Unterzeichnung, Freigabe und Speicherung von Dokumenten ein, lassen sich diese Kosten deutlich senken. Digitale Signaturen sind eine Kernkomponente, um Ende-zu-Ende elektronische Dokumenten-Workflows zu ermöglichen. Sie erlauben es physisch handschriftliche Unterschriften (und die damit verbundenen manuellen Prozesse) sicher zu ersetzen. Trotz der offensichtlichen Vorteile von digitalen Signaturen, wie beispielsweise weniger Papierabfall, niedrigere Gemeinkosten und kürzere Projektzeitlaufzeiten, zögern viele AEC-Unternehmen den Wechsel hinaus. Bis er ihnen sozusagen staatlich verordnet wird.

  • Compliance ist ein kontinuierlicher Prozess

    Betrug ist immer ein großes Ding in den Schlagzeilen. Einer der größten Fälle von Unternehmensbetrug, der die Schlagzeilen beherrschte, war der Abgasskandal des deutschen Automobilriesen Volkswagen, der wegen einer "Betrugssoftware" für seine Dieselmotoren unter Beschuss geraten ist. Heute steht das Unternehmen vor empfindlichen Bußgeldern und Entschädigungsforderungen der Kunden und einer massiven Rufschädigung, mit der Folge eines Rückgangs der Marktanteile. Mittlerweile wurde der Bilanzbetrug des Elektronikkonzerns Toshiba bekannt, der seine Finanzlage über sieben Jahre um mehr als USD 2 Mrd. geschönt hatte, das Vierfache der ursprünglichen Schätzung. Angesichts solcher Skandale wird das Thema Ethik am Arbeitsplatz immer wichtiger.

  • Buchführung ist auch Pflicht für Onlinehändler

    Wie jeder Gewerbetreibende ist auch der Onlinehändler per Gesetz verpflichtet, eine ordnungsgemäße Buchführung vorzunehmen. Zudem ist es elementar für jedes Unternehmen, das Gewinn erwirtschaften will, seine wirtschaftliche Entwicklung stets im Blick zu behalten. Ohne diese Art der Betrachtung werden alle Kosten-/Nutzen-Entscheidungen mehr oder minder aus dem Bauch heraus gefällt.

  • Warum eigentlich Network Access Control?

    Netzwerkzugangskontrolle spielt in der IT eine immer größere Rolle. Der Einsatz unterschiedlichster Endgeräte nimmt rasant zu. Wer sitzt zum Surfen eigentlich noch vor dem PC? Mittlerweile nutzen wir das Smartphone oder Tablet als Zugangsinstrument - das ist komfortabler und handlicher und das überträgt sich bis zum Arbeitsplatz. Die Möglichkeiten und den Komfort, den diese Geräte bieten, erwarten die Mitarbeiter heute und zukünftig auch an ihrem Arbeitsplatz. Gerade die gängigen Endgeräte, wie auch einfache Access Points sind heute so kinderleicht zu bedienen, dass Mitarbeiter ohne weiteres entsprechende "Verteiler" mitbringen, anschließen und betreiben können - ohne, dass es die IT-Abteilung mitbekommen würde. Dem IT-Verantwortlichen läuft es dabei eiskalt den Rücken herunter.

  • Wettbewerbsvorteil Datenschutz

    Der Datenschutz in Deutschland ist aus einem Dornröschenschlaf erwacht. Im Oktober 2015 scheiterte Safe Harbor nach 15 Jahren. Das Abkommen erlaubte es Unternehmen, personenbezogene Daten aus der EU in die USA zu transferieren und dort weiter zu verarbeiten. Eine bindende Nachfolgeregelung gibt es derzeit noch nicht - aktuell haben sich USA und EU vorerst auf ein so genanntes Privacy Shield-Abkommen festgelegt. Zudem haben sich im Dezember 2015 Europarat, Europäisches Parlament und Europäische Kommission auf eine EU-Datenschutzgrundverordnung geeinigt. Eine Geldstrafe in Höhe von 4 Prozent vom globalen Jahresumsatz droht Konzernen ab 2018 bei Verstößen. Unternehmen und Marketers, die sich um den Schutz ihrer Kundendaten kümmern und alle neuen Entwicklungen genauestens verfolgen, sichern sich also ab. Außerdem haben sie das Vertrauen der Kunden und Partner auf ihrer Seite, womit sie einen klaren Wettbewerbsvorteil gewinnen.

Corporate Compliance Zeitschrift

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Corporate Compliance Zeitschrift Fachartikel zum Thema Corporate Compliance

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in der Corporate Compliance Zeitschrift, Zeitschrift zur Haftungsvermeidung im Unternehmen.

Corporate Compliance Zeitschrift“ (CCZ) heißt die neueste juristische Fachzeitschrift zur Haftungsvermeidung im Unternehmen. Die CCZ erscheint seit Januar 2008 sechsmal jährlich in den Verlagen C.H.Beck / Franz Vahlen und wird von Compliance-Magazin.de (Hrsg. Presse, Messe & Kongresse Verlags GmbH) vertrieben.

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Leseproben der Corporate Compliance Zeitschrift (CCZ)

21.06.18 - Virtuelle Währungen und Blockchain-Technologie: Derzeit gibt es kaum klare Gesetze oder Vorschriften – weder national noch international

21.06.18 - Compliance - wenn man nicht alles selbst macht

20.06.18 - Unternehmensstrafrecht in Argentinien: Sanktionierung von Korruptionsdelikten

20.06.18 - Praktische Gestaltung des Ombudsmanns

20.06.18 - "Darf ich in Bitcoin zahlen?" - Geldwäscherisiken für Industrie- und Handels-Unternehmen bei Bitcoin-Transaktionen

20.06.18 - Der neue SPECTARIS-Code of Conduct zur Zusammenarbeit in der Gesundheitswirtschaft

19.06.18 - Das Verbot von Boykotterklärungen nach dem deutschen Außenwirtschaftsrecht

19.06.18 - Outsourcing bei Berufsgeheimnisträgern - strafrechtliche Verpflichtung zur Compliance?

19.06.18 - Anmerkungen zur geänderten Leniency-Politik des US-Justizministeriums in FCPA-Fällen

11.05.18 - Anwendung des Vertriebskartellrechts im Unternehmen

09.05.18 - Startup: Zunächst ist eine Risikoanalyse in Bezug auf das Startup und seine Compliance-Risiken erforderlich

09.05.18 - Überwachung und Kontrolle von Arbeitnehmern nach neuer Rechtsprechung

09.05.18 - Die neue EU-Richtlinie zum Schutz von Betriebsgeheimnissen und die Haftung Dritter

09.05.18 - Das Thema Compliance und Aufsichtsrat genießt leider dennoch nicht in allen Unternehmen den Stellenwert, den es nach Ansicht der Autoren einnehmen sollte

08.05.18 - Mitarbeiteramnestien bei der Aufklärung von Compliance-Verstößen

08.05.18 - Die steuerliche Behandlung von U.S.-Trusts und Compliance-Maßnahmen der Geschäftsführung

08.05.18 - Unternehmensstrafrecht: Der neue Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes (VerbSG-E)

08.05.18 - Die "Dieselaffäre" und ihre Folgen für Compliance-Management-Systeme

22.02.18 - Rechtspflicht zur Einrichtung eines Hinweisgebersystems?

22.02.18 - Einkauf bietet "Angriffsfläche" für Compliance-Verstöße - Praktische Möglichkeiten zur Risikominimierung

21.02.18 - Gesetzliche Vorgaben für Supply Chain Compliance - Die neue Konfliktmineralien-Verordnung

21.02.18 - Das aktuelle US-Iran-Embargo und seine Bedeutung für die deutsche Exportwirtschaft

21.02.18 - Aus Perspektive der Compliance stellen Handelsvertreter ein erhebliches Risiko dar

21.02.18 - Die Festhaltenserklärung des Leiharbeitnehmers als Compliance-Risiko

20.02.18 - Compliance-Kontrollen und interne Ermittlungen nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem neuen Bundesdatenschutzgesetz

20.02.18 - Entsprechend des Art. 1 Nr. 21 der Verordnung zur Änderung der Institutsvergütungsverordnung vom 25.7.2017 wurde nunmehr die Vorschrift des § 20 Abs. 6 InstitutsVergV einfachgesetzlich in ihrer nunmehr aktuell geltenden Fassung neu kodifiziert

20.02.18 - Die "Business Judgment Rule" (§ 93 Abs. 1 S. 2 AktG) - Vorbild für die zivil- und strafrechtliche Arzthaftung?

20.02.18 - Der Kölner Entwurf eines Verbandssanktionengesetzes – Hintergrund, Ziel und Grundzüge des Entwurfes

09.01.18 - Bei der Sanktionierung sind gewisse Parallelen zur Strafmaßbemessung im Strafrecht nicht zu übersehen

09.01.18 - Compliance-Herausforderungen bei der Erschließung neuer Märkte

09.01.18 - Kartellschadensersatz in Deutschland und Großbritannien: Strategische Überlegungen aus Kläger- und Beklagtensicht

09.01.18 - Dunkle Wolken über den transatlantischen Beziehungen

08.01.18 - Praxisprobleme im Zusammenhang mit dem Transparenzregister

08.01.18 - Besonderheiten bei der Festlegung der Vergütung von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern von Versicherungsunternehmen

08.01.18 - Gesetzliche Regelung unternehmensinterner Untersuchungen

08.01.18 - Bestehen oder Fehlen eines effizienten CMS bei der Bemessung einer Geldbuße

05.10.17 - Geldwäsche-Compliance im Industrieunternehmen

04.10.17 - Herausforderungen beim Aufeinandertreffen von Verhaltenskodizes bei der Geschäftsanbahnung

04.10.17 - Geschäftspartner-Compliance - Wichtig wie nie zuvor, aber wie etabliert mein Unternehmen einen angemessenen Prozess?

04.10.17 - Entwurf zur Antimonopol-Compliance in Russland

04.10.17 - Hinweise des Bundeskartellamts zum Preisbindungsverbot in Vertikalverhältnissen

02.10.17 - Compliance-Verantwortliche reagieren auf einer sachlichen Ebene, erklären ihr Vorgehen und versuchen, die Ansprechpartner zu überzeugen

02.10.17 - Ratschläge, die der Zeugenbeistand dem Zeugen, insbesondere vor dem Interview, geben kann

02.10.17 - Das englische Einfallstor - Wie sicher sind Interviewprotokolle unternehmensinterner Ermittlungen?

02.10.17 - Vertraglicher Geheimnisschutz im Kunden-Lieferanten-Verhältnis

08.09.17 - "Unter Freunden" - Interessenkonflikte erkennen. vermeiden und bereinigen

07.09.17 . Für ein Unternehmen ist es existenziell, die Mitarbeiter mit dem Thema Werte zu erreichen und sie von der Richtigkeit und Wichtigkeit der Unternehmensethik zu überzeugen

07.09.17 - Ein Eintrag in die Insiderliste ist vorzunehmen, sobald der Zugang zu einer "Insiderinformation" im Raum steht

07.09.17 - Ein "Berliner Compliance Modell" (BCM) - oder: Die Herausforderung, Orientierung für Compliance zu schaffen

07.09.17 - Sanktionierung von Bankmitarbeitern nach dem Geldwäschegesetz-Entwurf

06.09.17 - Die neue Institutsvergütungsverordnung - im Widerstreit mit dem Arbeitsrecht

06.09.17 - Die neuen Vorgaben nach MiFID II - Teil 3 - Die Zulässigkeit und Offenlegung von Zuwendungen

06.09.17 - Kopplungsgeschäfte und Korruption (§ 299 StGB) - Die Grenzen der Privatautonomie

06.09.17 - Unter Beobachtung - Der amerikanische Monitor im deutschen Unternehmen

14.06.17 - Das Thema Kommunikation wird in der Compliance oft vernachlässigt

14.06.17 - Compliance bei Joint Ventures und MinderheitsbeteiIigungen

14.06.17 - Neue Betrugsformen im Internet - weshalb Regelungen und Verhaltensanweisungen nicht ausreichen

14.06.17 - Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung und Compliance-Verstöße

13.06.17 - Grenzen im Kampf um kluge Köpfe - Strafrechtliche Risiken bei der Abwerbung von Mitarbeitern

13.06.17 - Compliance beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten

13.06.17 - Änderungen des DCGK betreffen Compliance Management-Systeme

12.06.17 - DS-GVO: Anforderungen an die Auftragsverarbeitung als Instrument zur Einbindung Externe

12.06.17 - DOJ veröffentlicht neue "Compliance-Program Evaluation Guidance"

12.06.17 - Die Pläne zur Errichtung eines zentralen Transparenzregisters


24.04.17 - Bestechung im geschäftlichen Verkehr: Brasilien ist eines der wenigen Länder, die derzeit noch keine Strafvorschriften in Bezug auf Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr besitzen

24.04.17 -Trotz der hohen Verbreitung fehlen vielen Unternehmen ausreichende Open-Source-Compliance-Systeme: Dies kann fatale Folgen haben

24.04.17 - Konzeption zur wirtschaftlichen Ausgestaltung kartellrechtlicher Compliance-Maßnahmen

24.04.17 - "Loi Sapin 211: Die Revolution im französischen Anti-Korruptionsrecht

25.04.17 - Warum Compliance-Regeln das Strafbarkeitsrisiko nach der Neufassung des § 299 StGB erhöhen

25.04.17 - Compliance-Risiko: Was ist das? - Ein Blick in die Banken

25.04.17 - Der Regierungsentwurf zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie

25.04.17 - Nicht nur die Aufgabe birgt ein potenzielles Korruptionsrisiko, sondern auch der Mensch, der sie ausführt

26.04.17 - Wie führt man eine Risikoanalyse prozesssicher durch

26.04.17 - Compliance-Prüfung bei Spenden und Sponsoring-Aktivitäten

26.04.17 - Fehlende Compliance als Strafmilderungsgrund?

20.03.17 - Ein verständliches Compliance-Regelwerk, oder: wie sage ich's den Mitarbeitern?

20.03.17 - Effektive Compliance im Kartellrecht: Von der Verbandsanalyse zur Risikominimierung

20.03.17 - Die Führungskräfte im Zentrum eines funktionierenden Compliance Management Systems

17.03.17 - Compliance bei Unternehmenstransaktionen: M&A-Prozesse sind mit erheblichen Compliance-Risiken behaftet

17.03.17 - Erleichterungen für Konzernsachverhalte durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)?

17.03.17 - Beschlagnahme von Unterlagen beim Ombudsmann?

17.03.17 - Vorstandspflichten und Compliance-Anforderungen im eingetragenen Verein

16.03.17 - Die Aufzeichnungspflichten betreffend Telefongespräche und elektronischer Kommunikation

16.03.17 - Leitfaden zum Einsatz quantitativer Verfahren in der Aufdeckung kartellrechtlichen Fehlverhaltens

30.01.17 - Compliance, Big Data und die Macht der Datenvisualisierung

30.01.17 - Hinweise zur Beurteilung des Risikos kartellrechtlicher Verstöße am Beispiel des Konsumgütersektors

27.01.17 - Befragungstaktik und Aussagepsychologie bei unternehmensinternen kartellrechtlichen Untersuchungen

27.01.17 - Mehr Klarheit bei Kontoeröffnungen für Flüchtlinge

27.01.17 - Die neuen Vorgaben nach MiFID II

26.01.17 - Warum bestehende Methoden zur Wirkungsmessung von Compliance so wenig über deren Erfolg aussagen

26.01.17 - Leitfaden des Deutschen Caritasverbandes für Entscheidungen im Management christlicher Organisationen

26.01.17 - Compliance und Benediktsregel eine Gegenüberstellung

06.12.16 - Compliance ist im Markt, aber noch nicht im Recht - Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

06.12.16 - Das FCPA Pilot-Programm - Wesentliche Inhalte und Bewertung

06.12.16 - Insiderverzeichnis des WpHG schon wieder Rechtsgeschichte

06.12.16 - Das neue Kapitalmarktmissbrauchsrecht für Emittenten

05.12.16 - Berücksichtigung von Compliance-Programmen bei der Bußgeldbemessung - Vorbild USA?

05.12.16 - Kairos für Compliance oder wie die Gunst des Augenblicks nutzen?

05.12.16 - Umgehung von Compliance als tatbestandausschließender Exzess bei § 130 OWiG

05.12.16 - Compliance-Kommunikation braucht Kopf und Bauch

02.12.16 - Welche Folgen hat die EU-Datenschutz-Gerundverordnung für Compliance?

22.08.16 - Die neue DICO-Leitlinie "Kartellrechtliche Compliance"

19.08.16 - Die geldwäscherechtliche Identifizierung von Personen, die für den Vertragspartner auftreten

18.08.16 - Pflicht zur Herausgabe interner Untersuchungsergebnisse im Rahmen von US-Ermittlungsverfahren?

17.08.16 - Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen

16.08.16 - Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen und seine Auswirkungen auf Strafverfolgung und Healthcare-Compliance

12.08.16 - Die neuen strafrechtlichen Sanktionsregelungen im Kapitalmarktrecht

11.08.16 - Objektgerechte Aufklärung über Risiken von Fondsbeteiligungen

08.07.16 - Rechtskonformen Umgang mit ihren personenbezogenen Daten

08.07.16 - Panama Papers -Konsequenzen für die Compliance-Praxis?

07.07.16 - UK Bribery Act 2010 aktuell - Die Strafverfolgung von Unternehmen unter Sec. 7 UKBA gewinnt an Fahrt

07.07.16 - Produktsicherheitsrecht 2016 - Neue Anforderungen an den Warenvertrieb als Compliance-Herausforderung

06.07.16 - Zur Einrichtung eines Compliance-Ausschusses im Aufsichtsrat

06.07.16 - Geht gar nicht? Bußgeldmildernde Compliance bei Entscheidungen der EU-Kommission

05.07.16 - Fragen und Antworten zum UK Modern Slavery Act 2015

05.07.16 - Internationale Pflichtenkollisionen widersprüchliche Rechtsordnungen und damit einhergehende Haftungsrisiken

26.04.16 - Wesentliche Neuerungen für zwischengeschaltete ZahIungsdienstleister

25.04.16 - Kartellschadensprävention als Bestandteil der kartellrechtlichen Compliance

22.04.16 - Strafrechtliche Verantwortlichkeit von Compliance-Mitarbeitern von Banken und Zahlungsdienstleistern bei der Abwicklung und Kontrolle von Zahlungsverkehr und anderen Finanzdienstleistungen für Kunden der Bank - am Beispiel der Bereitstellungsverbote


21.04.16 - Die Folgen von Rechtsverstößen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge

20.04.16 - Herausforderungen für das Compliance-Management in Start-up-Unternehmen

19.04.16 - § 22 Abs. 4 AWG: Bestandsaufnahme drei Jahre nach Einführung einer dogmatisch diskutierten und praktisch postulierten Vorschrift

18.04.16 - "Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen" (BT-Drs. 18/6446)

15.04.16 - Integrität durch nachhaltiges Compliance Management

09.02.16 - Die neue Sentencing Guideline for Fraud, Bribery and Money Laundering Offences in England und Wales

08.02.16 - (Cloud-)Datentransfer und Exportkontrolle - Neue Compliance-Herausforderungen für Unternehmen

05.02.16 - Die Haftung des Geschäftsführers einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (000) nach russischem Recht

04.02.16 - Zur Strafbarkeit juristischer Personen in Spanien nach der Reform von Art. 31 Código Penal

03.02.16 - Interne Untersuchungen von Exportkontrollverstößen und der strategische Einsatz von Computer-Forensik und E-Discovery

02.02.16 - Compliance bei vertriebsbezogener Product Governance