Sie sind hier: Home » Markt » Hintergrund

Überwachung des internen und externen Datenverkehr


Vorsicht: Ein Mitarbeiter kann sensible Daten in Sekundenschnelle per Mail verschicken oder auf einen USB-Stick ziehen, ohne dass jemand etwas davon mitbekommt
Nachbetrachtung: Steuerskandal sensibilisiert Unternehmen für verstärkten Datenschutz - Mehr Kontrollpersonal reicht zur Erfüllung von Compliance-Vorgaben nicht aus

(13.03.08) - Der Liechtensteiner Steuerskandal führt in vielen deutschen Unternehmen zu einem verstärkten Bewusstsein für die Einhaltung von Compliance-Vorgaben – das glaubt zumindest das Unternehmen Workshare. Workshare stellt fest: Hier gibt es noch immer Nachholbedarf. Zwar haben viele Unternehmen strenge Vorgaben definiert, beispielsweise im Bereich der IT-Sicherheit und des Datenschutzes. Jedoch gibt es meist keine automatisierten Mechanismen für deren Durchsetzung. Um die Umsetzung von externen und internen Vorgaben besser überwachen zu können, setzen Betriebe vor allem auf kontrollierendes Personal. Neue Compliance Officers sollen zukünftig gewährleisten, dass die Mitarbeiter sowohl gesetzeskonform (compliant) agieren als auch innerbetriebliche Kodices einhalten.

Bei der Überwachung des internen und externen Datenverkehrs reichen menschliche Kontrollmöglichkeiten jedoch oft nicht aus. "Für einzelne Personen ist es nahezu unmöglich, die täglichen Datenbewegungen innerhalb eines Unternehmens in vollem Umfang zu überblicken und dabei alle Compliance-Vorgaben im Hinterkopf zu haben", sagt Frank Bickerle, Sales Director Central Europe bei Workshare. "Ein Mitarbeiter kann sensible Daten in Sekundenschnelle per Mail verschicken oder auf einen USB-Stick ziehen, ohne dass jemand etwas davon mitbekommt. Auch wenn die Transaktion später auffällt, ist der Schaden dann meistens schon angerichtet."

Der Sicherheitsexperte rät Unternehmen deshalb dazu, neben personellen auch IT-basierte Sicherheitsvorkehrungen für den Datenverkehr einzurichten. Je nach Risikograd und Empfänger können Unternehmen beispielsweise Zugriffs-, Weiterleitungs- oder Änderungsrechte auf vertrauliche Dokumentenbestände einschränken. Auch können sie risikoreiche Inhalte bei einer Übertragung via E-Mail, USB-Stick oder CD schwärzen oder verschlüsseln lassen.

"Wir sprechen in diesem Fall von einer Unified Content Protection. Diese Strategie schützt vertrauliche Daten umfassend, unabhängig vom Kommunikationskanal und angepasst an das jeweils gegebene Risikoniveau. Unternehmen können hiermit nicht nur kritische Informationen aktiv vor Missbrauch schützen, sondern auch einzelne Datenhistorien konkret nachverfolgen. Gerade letztere Funktion sollte hinsichtlich der Compliance-Umsetzung nicht unterschätzt werden", sagt Bickerle. "Für die Aufsichtsbehörden ist nämlich entscheidend, dass im Zweifelsfall nachgewiesen werden kann, dass alle nötigen Vorkehrungen zum Schutz sensibler Daten auch tatsächlich und in jedem Einzelfall getroffen worden sind."

Die Information Leak Prevention (ILP)-Lösung Workshare Protect prüft sämtliche Datei-Inhalte auf beliebigen Kommunikationskanälen auf sensible Inhalte. Aus der Art der Inhalte und den Rollen und Rechten von Absendern und Empfängern leitet Workshare Protect automatisch die geeigneten Schutzmaßnahmen ab. (Workshare: ra)

Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Vier Fragen rund um ESG

    Deutschland - so will es die Bundesregierung - soll ein führender Sustainable-Finance-Standort werden. Eine Schlüsselrolle bei der Transformation zur nachhaltigen Wirtschaft nimmt dabei der Mittelstand ein. Denn längst haben sich die ESG-Kriterien von der reinen Anlagestrategie der Kapitalmarkt-Elite zum entscheidenden Faktor für Geschäftsentscheidungen und die Unternehmensausrichtung entwickelt.

  • Konjunkturelle Entwicklung im Zeichen des Krieges

    Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt nicht nur zu unvorstellbarem Leid aufseiten der ukrainischen Zivilbevölkerung, er hat auch massive Auswirkungen auf die europäische und deutsche Wirtschaft. Zu Recht hat Bundeskanzler Olaf Scholz bereits wenige Tage nach Kriegsausbruch das Wort Zeitenwende benutzt, um die mit dem Krieg in Europa einhergehenden Konsequenzen zu umschreiben. Stand heute ist weder ein Ende des Krieges absehbar noch erkennbar, welche Szenarien oder Eskalationen noch eintreten können. Diese Unsicherheit belastet die Wirtschaft zusehends.

  • Meldung rechtswidriger Inhalte

    Morddrohungen, Beleidigungen, Volksverhetzung: Hass und Hetze haben im Netz ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Sie vergiften das gesellschaftliche Klima, unterdrücken die Meinungsfreiheit und gefährden die Demokratie. Deutschland hat mit dem im Oktober 2017 in Kraft getretenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) reagiert. Hiernach müssen soziale Netzwerke rechtswidrige Inhalte zeitnah löschen (§ 3 NetzDG) und seit 1. Februar 2022 beim Bundeskriminalamt (BKA) melden (§ 3a NetzDG).

  • Wie IT-Forensik die Demokratie schützt

    Eine Demokratie bietet den Menschen, die in ihr leben, viele Rechte und Freiheiten. Diese zu garantieren und zu schützen, ist Aufgabe des Staates. Exterro erläutert, wie digitalforensische Untersuchungen von Datenträgern, IT-Systemen und Kommunikationsverbindungen dabei helfen.

  • Hinter den Kulissen: Was Ransomware kostet

    Die Sicherheitsforscher von Check Point Research (CPR geben neue Einblicke in die Ransomware-Ökonomie, nachdem die Leaks der Conti-Gruppe und verschiedene Datensätze von Ransomware-Opfern weiter analysiert wurden. Das gezahlte Lösegeld ist nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Kosten eines Ransomware-Angriffs für das Opfer, denn CPR schätzt die Gesamtkosten auf das Siebenfache. Die Cyberkriminellen verlangen eine Summe, die sich am Jahresumsatz des Opfers orientiert und zwischen 0,7 und fünf Prozent liegt.


Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Vier Fragen rund um ESG

    Deutschland - so will es die Bundesregierung - soll ein führender Sustainable-Finance-Standort werden. Eine Schlüsselrolle bei der Transformation zur nachhaltigen Wirtschaft nimmt dabei der Mittelstand ein. Denn längst haben sich die ESG-Kriterien von der reinen Anlagestrategie der Kapitalmarkt-Elite zum entscheidenden Faktor für Geschäftsentscheidungen und die Unternehmensausrichtung entwickelt.

  • Konjunkturelle Entwicklung im Zeichen des Krieges

    Der russische Angriffskrieg in der Ukraine führt nicht nur zu unvorstellbarem Leid aufseiten der ukrainischen Zivilbevölkerung, er hat auch massive Auswirkungen auf die europäische und deutsche Wirtschaft. Zu Recht hat Bundeskanzler Olaf Scholz bereits wenige Tage nach Kriegsausbruch das Wort Zeitenwende benutzt, um die mit dem Krieg in Europa einhergehenden Konsequenzen zu umschreiben. Stand heute ist weder ein Ende des Krieges absehbar noch erkennbar, welche Szenarien oder Eskalationen noch eintreten können. Diese Unsicherheit belastet die Wirtschaft zusehends.

  • Meldung rechtswidriger Inhalte

    Morddrohungen, Beleidigungen, Volksverhetzung: Hass und Hetze haben im Netz ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Sie vergiften das gesellschaftliche Klima, unterdrücken die Meinungsfreiheit und gefährden die Demokratie. Deutschland hat mit dem im Oktober 2017 in Kraft getretenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) reagiert. Hiernach müssen soziale Netzwerke rechtswidrige Inhalte zeitnah löschen (§ 3 NetzDG) und seit 1. Februar 2022 beim Bundeskriminalamt (BKA) melden (§ 3a NetzDG).

  • Wie IT-Forensik die Demokratie schützt

    Eine Demokratie bietet den Menschen, die in ihr leben, viele Rechte und Freiheiten. Diese zu garantieren und zu schützen, ist Aufgabe des Staates. Exterro erläutert, wie digitalforensische Untersuchungen von Datenträgern, IT-Systemen und Kommunikationsverbindungen dabei helfen.

  • Hinter den Kulissen: Was Ransomware kostet

    Die Sicherheitsforscher von Check Point Research (CPR geben neue Einblicke in die Ransomware-Ökonomie, nachdem die Leaks der Conti-Gruppe und verschiedene Datensätze von Ransomware-Opfern weiter analysiert wurden. Das gezahlte Lösegeld ist nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Kosten eines Ransomware-Angriffs für das Opfer, denn CPR schätzt die Gesamtkosten auf das Siebenfache. Die Cyberkriminellen verlangen eine Summe, die sich am Jahresumsatz des Opfers orientiert und zwischen 0,7 und fünf Prozent liegt.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen