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Betrugsbekämpfung: "Sicherheit ist Chefsache


Effektive Mittel gegen Wirtschaftskriminalität und Betrug
9. Anti-Fraud-Management-Tagung des DIIR in Düsseldorf

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Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, Korruption und Betrug ist eines der zentralen Themen für die Interne Revision in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Mit zunehmend komplexeren Wirtschaftsstrukturen nimmt die Bedeutung von Anti-Fraud-Management immer weiter zu. Deshalb hat das DIIR - Deutsches Institut für Interne Revision seit beinahe einem Jahrzehnt das Thema auf der Agenda und bietet den Fach- und Führungskräften der Internen Revision immer den neuesten Wissensstand. Auf der Anti-Fraud-Management-Tagung, die in diesem Jahr am 15. und 16. März in Düsseldorf stattfindet, tauschen die wichtigsten Branchenvertreter das aktuellste Know-how dazu aus.

Die nunmehr 9. DIIR-Tagung zur Betrugsbekämpfung steht unter der Überschrift "Sicherheit ist Chefsache! Haben Sie alles unter Kontrolle?" Als einer der beiden Hauptredner wird Prof. Dr. Ulrich Lehner, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG und der Thyssenkrupp AG das Three Lines of Defense-Modell aufgreifen und die Frage behandeln: Ist es ein wirksamer Schutz gegen kriminelle Handlungen?

Wirtschaftsprofilerin und Hochschuldozentin Suzanne Grieger-Langer will aus ihrer fachlichen Sicht dazu beitragen, Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen. In ihrem Vortrag "Profiling als Instrument zur Abwehr von Fraud" gibt Grieger-Langer Einblicke in die Praxis eines Profilers – und stellt potenzielle Lehren daraus für die Revision vor.

Die Top-Themen der Tagung sind die erfolgreiche Zusammenarbeit von Interner Revision, Compliance, Unternehmenssicherheit, Legal und externen Fraud-Experten, der Austausch mit IT-Spezialisten und Amtsträgern, zusätzliche Prüfungs-Herausforderungen durch Internationalisierung und die Fraud-Verhinderung durch Frühwarnsysteme und deren Möglichkeiten und Grenzen.

Bei der Tagung setzen sich die Teilnehmer in Workshops konkret mit einzelnen Fragen auseinander und können so das Praxiswissen direkt mit in den Alltag nehmen. Es findet ein kompakter Wissensaustausch mit Experten und Fachkollegen statt und nicht zuletzt werden den Teilnehmern 14 CPE-Punkte für das persönliche Weiterbildungsbudget sowie 1 Ethik-CPE-Punkt für CIAs gutgeschrieben.

Die renommierte Fachtagung für Revision, Compliance, Unternehmenssicherheit und Legal findet am 15. und 16. März 2018 in Düsseldorf statt. (DIIR - Deutsches Institut für Interne Revision: ra)

eingetragen: 24.01.18
Home & Newsletterlauf: 06.03.18

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • E-Mail-Anfragen fast immer unverschlüsselt

    Erneut hat sich die Anzahl rechtswidriger Auskunftsersuchen von Sicherheitsbehörden beim Berliner E-Mail-Dienstleister mailbox.org erhöht. Das geht aus dem heute veröffentlichten Transparenzbericht 2020 über behördliche Auskunftsersuchen hervor. Insgesamt erhielt mailbox.org 85 Anfragen, das sind sechs mehr als im Vorjahr. Insgesamt 43 der 85 Anfragen musste mailbox.org aufgrund ihrer Rechtswidrigkeit zurückweisen. Nur 20 davon wurden anschließend korrekt erneut gestellt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich damit der Anteil der endgültig als rechtswidrig abgelehnten Anfragen mehr als verdoppelt (27,1 Prozent in 2020 und 12,7 Prozent in 2019).

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert angesichts der Kritik des Bundesrechnungshofs an der missbräuchlichen Verwendung von staatlichen Mitteln durch die Bundestagsfraktionen einen umfassenden Politikfinanzierungsbericht. Dieser sollte neben den Parteien auch die Fraktionen und parteinahen Stiftungen beinhalten. Der seit Jahrzehnten vom Rechnungshof monierte Missstand der Zweckentfremdung von Steuermitteln für Parteiaufgaben sollte Anlass für eine grundlegende Reform der finanziellen Rechenschaftslegung der Parteien sein. Dazu Hartmut Bäumer, Vorsitzender von Transparency Deutschland, sagte: "Diese Forderung ist nicht neu - sie wurde erstmals bereits 2001 von der damaligen Rau-Kommission erhoben. Es ist beschämend, dass 20 Jahre nichts passiert ist und nun der Bundesrechnungshof den Parlamentariern erneut ihr Eigennutzdenken vor Augen führen muss."

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    Die Wettbewerbszentrale hat CHECK24 abgemahnt, weil das Unternehmen als Makler für Kfz-Versicherungen Fahrzeughalter das Gefühl vermittelt, in jedem Fall erfolgreich wegen des Abgasskandals klagen zu können. In einem an Kfz-Versicherungskunden per E-Mail zugesandten Werbeschreiben werden diese aufgefordert, prüfen zu lassen, ob sie Ansprüche auf Entschädigung wegen der "Abgasmanipulation" haben.

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    Die Unionsfraktion im Bundestag will den Online-Handel mit einer Sonderabgabe belasten. Dazu erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Der Vorschlag einer Sonderabgabe für den Online-Handel bestraft Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen und scheint seltsam aus der Zeit gefallen. Der Online-Handel ist gerade im Lockdown unverzichtbar, um Kontakte zu reduzieren und gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Er nimmt auch darüber hinaus schon seit Jahren eine zentrale Versorgungsfunktion in Deutschland ein. 83 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren kaufen online ein, das sind 57 Millionen Menschen. Er ist insbesondere für diejenigen unverzichtbar geworden, die auf dem Land leben oder mobil eingeschränkt sind. Zugleich zeichnet sich der Online-Handel durch eine große Verbraucherfreundlichkeit aus: Rückgabebedingungen und -fristen sind meist sehr großzügig, die Online-Bewertungen anderer Kunden schaffen eine große Transparenz.

  • So funktioniert ein Hinweisgebersystem

    Whistleblower sind für den Kampf gegen Korruption und Wirtschaftskriminalität essentiell - und damit vor allem auch der Schutz ihrer Identität. Das Berliner Unternehmen Business Keeper AG ist der europäische Pionier für elektronische Hinweisgebersysteme und erklärt, worauf es bei solchen ankommt. Digitale Hinweisgebersysteme richten sich an Mitarbeitende eines Unternehmens oder einer Behörde und sind zumeist über die jeweilige Unternehmenswebseite zugänglich. Hier können Hinweisgebende Meldungen über Missstände im Betrieb abgeben. Um die Identität der Hinweisgeber zu schützen, ist es besonders wichtig, dass Hinweisgebersysteme eine anonyme Meldeabgabe ermöglichen.