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Ethics und Compliance Management


Neues Zertifikatsstudium zum "Certified Ethics & Compliance Officer" (CECO) - Studienbeginn im Januar 2011
Studium vermittelt das aktuelle juristische und ökonomische Fachwissen in den Gebieten Compliance Management, Business Ethics und Corporate Governance

(20.10.10) - Die Hochschule Konstanz und das Konstanz Institut für Corporate Governance (KICG) bieten in Kooperation mit der Lake Constance Business School (LCBS) ab Januar 2011 erstmals ein Studium zum Certified Ethics & Compliance Officer an.

"Dieser innovative und anwendungsbezogene Studiengang bietet eine theoretisch fundierte und an den Erfordernissen der Unternehmenspraxis optimal ausgerichtete Qualifikation im Compliance Management", sagte CICG-Direktor Professor Stephan Grüninger. Das Studium vermittelt das aktuelle juristische und ökonomische Fachwissen in den Gebieten Compliance Management, Business Ethics und Corporate Governance. Zahlreiche praktische Fallstudien und eine projektbezogene Abschlussarbeit stellen die Anwendung sicher.

Führende Compliance-Experten aus Unternehmen, Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung haben an der Entwicklung des Studiengangs mitgearbeitet, um den Praxisbezug des Studiengangs für ein nachhaltig erfolgreiches Compliance Management zu gewährleisten. Referenten aus Praxis und Wissenschaft bieten eine Ausbildung im Ethics und Compliance Management.

Der Studiengang CECO richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Mitarbeiter, die bereits in Compliance-Funktionen (Corporate Compliance, Legal, Internal Audit, HR etc.) von Unternehmen tätig sind bzw. eine solche Funktion anstreben, an Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer sowie an Unternehmensberater. (HTWG Konstanz: ra)

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Mehr Transparenz und Kundenorientierung

    Anlässlich des Dieselgipfels haben die deutschen Automobilhersteller verschiedene Maßnahmen vorgestellt, mit deren Hilfe Dieselautos sauberer gemacht und die Luftqualität verbessert werden sollen. Dass dies mit den auf dem Tisch liegenden Vorschlägen gelingen wird, ist jedoch zweifelhaft. Zudem sind viele verbraucherrelevante Fragen auch nach dem Dieselgipfel ungeklärt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die Hersteller in einem Brief auf, ihre Vorschläge zu konkretisieren sowie verbindliche Informationen und Zusagen zu geben. "Die Autohersteller und ihr Dachverband haben eine Verpflichtung den Kunden gegenüber. Vertrauen ist verloren gegangen und muss nun neu erarbeitet werden. Halbherzige Maßnahmen helfen dabei nicht. Es darf nicht zu Fahrverboten kommen, weil die Angebote der Automobilbranche zu kurz greifen", sagt Ingmar Streese, Geschäftsbereichsleiter Verbraucherpolitik des vzbv.

  • Einsatzerlaubnis für Spionagesoftware

    Der Deutsche Bundestag hat per Gesetz Strafermittlern neue technische Möglichkeiten eingeräumt, um verschlüsselte Kommunikation von Verdächtigen in ihren Notebooks und Smartphones mitzulesen und diese unbemerkt durchsuchen zu können ("Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens"). Der Gesetzgeber hat damit die Rechtsgrundlagen für die Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ) und die Online-Durchsuchung erweitert und Grundrechte in Bezug auf das Fernmeldegeheimnis eingeschränkt. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) kündigt Verfassungsbeschwerde gegen diese legalisierte Schwächung von modernen IT-Systemen an: Denn anstatt die Bürgerinnen und Bürger aktiv vor IT-Schwachstellen zu schützen, toleriert sie der Staat und hält sie für den potentiellen Einsatz seines "Trojaners" sogar aufrecht.

  • Informationsfreiheit noch Schwachpunkt

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert anlässlich der positiven Erfahrungen mit dem Hamburgischen Transparenzgesetz die Weiterentwicklung bestehender Informationsfreiheitsgesetze und die Einführung von Transparenzgesetzen auf Bundes- und Landesebene. Transparenzgesetze sind ein wesentliches Instrument, um das Vertrauen der Bürger in Politik und Verwaltung zu stärken. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Transparenzgesetzes in Hamburg wurden das Gesetz und das dazugehörige Transparenzportal durch das Institut für Gesetzesfolgenabschätzung und Evaluation evaluiert.

  • Sonderregeln zur DS-GVO

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten (BvD) abweichende Regelungen, die eine bundesweit einheitliche Auslegung nahezu unmöglich machen, erklärte der BvD in Berlin. Für Datenschutzbeauftragte und Bürger sind einheitliche und nachvollziehbare Regeln essentiell. Das Datenschutzziel der Transparenz muss auch für Ländergesetze gelten, verlangte der Berufsverband. Die DS-GVO muss bundesweit einheitlich gelten.

  • Interessenkonflikt muss beendet werden

    Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der deutschen Autoindustrie fordert die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. von der deutschen Politik endlich Taten. Die Politik muss ihrer Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung von Regeln gerecht werden und die Glaubwürdigkeit in den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder herstellen. Offenbar konnten die Automobilunternehmen bisher ohne Sorge über rechtliche Konsequenzen agieren. Gesetzliche Standards wurden manipuliert, das zuständige Verkehrsministerium und die Zulassungsbehörde haben angesichts des Interessenkonflikts zwischen dem Schutz einer wichtigen Wirtschaftsbranche in Deutschland und dem Schutz von Umwelt und Verbrauchern weggeschaut.