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Verschlüsselungstechnologien einsetzen


Retarus-Kunden erfüllen höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit
Gemäß den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes sind Unternehmen im Rahmen der Zugangs-, Zugriffs- und Weitergabekontrolle verpflichtet, ihre E-Mail-Kommunikation angemessen zu verschlüsseln und damit vor Fremdzugriff zu schützen

(21.11.14) - Eine Untersuchung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA) Anfang September 2014 hat gezeigt, dass rund ein Drittel aller Unternehmen keine geeigneten Verschlüsselungsverfahren zum Schutz ihrer E-Mail-Kommunikation einsetzen. 772 der insgesamt 2.236 überprüften Unternehmen wurden deshalb vom BayLDA schriftlich angemahnt, Verschlüsselungstechnologien einzusetzen, die dem Bundesdatenschutz (BDSG) genügen. Unternehmen, die die Cloud-basierenden Managed E-Mail Services von Retarus einsetzen, sind nicht betroffen.

Gemäß den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes sind Unternehmen im Rahmen der Zugangs-, Zugriffs- und Weitergabekontrolle verpflichtet, ihre E-Mail Kommunikation angemessen zu verschlüsseln und damit vor Fremdzugriff zu schützen. Datenschützer kritisierten nun im Rahmen ihrer Überprüfung, dass viele Unternehmen beim E-Mail-Versand auf die von ihnen empfohlenen Verschlüsselungsverfahren STARTTLS und Perfect Forward Secrecy verzichteten. Bei 44 Unternehmen fehlte sogar der Fix gegen den Heartbleed-Fehler, der bereits im April 2014 bekannt wurde.

Retarus-Kunden hatten keine Abmahnung zu befürchten. Retarus unterstützt standardmäßig die vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht empfohlenen Verschlüsselungsverfahren STARTTLS und Perfect Forward Secrecy.

Das Sicherheitsniveau ist bei Retarus sehr hoch und genügt in jeder Hinsicht den datenschutzrechtlichen Anforderungen des BDSG. Die im Rahmen der "Retarus Managed E-Mail Services" eingesetzten Verschlüsselungsverfahren entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Alle internationalen Retarus-Rechenzentren und weltweit verfügbaren Kommunikationsdienste werden stets nach den gleichen hohen Sicherheitsstandards betrieben und erfüllen strengste Anforderungen an Datensicherheit und Compliance.

Weltweit erhalten somit alle Retarus-Kunden ein Maximum an Sicherheit bei der Datenverarbeitung und Datenspeicherung. Retarus ist zudem ein Anbieter von Cloud Messaging Services, dessen Rechenzentren und Kommunikationsdienste PCI-DSS-zertifiziert sind und somit strengste Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz bei der Verarbeitung von Kreditkartendaten erfüllen.

"Uns hat die Nachricht über die Untersuchung der Datenschützer nicht nervös gemacht, denn Unternehmen, die unsere Managed E-Mail Services einsetzen, sind natürlich nicht betroffen.", betont Retarus Group CEO Martin Hager. "Die vom Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht geforderten Transportverschlüsselungen per STARTTLS und Perfect Forward Secrecy unterstützen wir bereits standardmäßig. Um die Sicherheit von besonders sensiblen Kommunikationsinhalten zu gewährleisten, empfehlen wir darüber hinaus eine vollständige Ende-zu-Ende Verschlüsselung per S/MIME oder PGP zu verwenden. Diese bieten wir selbstverständlich auch nach individuellen kundenspezifischen Regelwerken an."

Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des OpenSSL-"Heartbleed"-Bugs im April 2014 hat Retarus alle Webservices und Portale überprüft und betroffene Systeme sofort mit der aktuellsten OpenSSL-Version und neuen SSL-Zertifikaten abgesichert. (Retarus: ra)

retarus: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • EU Cybersecurity Act in Kraft

    Mit dem Cybersecurity Act tritt ein EU-weites Regelwerk für Zertifizierungen der IT-Sicherheit in Kraft. Durch die Verordnung können Hersteller ihre IT-Produkte, Dienstleistungen und Prozesse freiwillig zertifizieren lassen, um deren IT-Sicherheit transparent zu machen. Bitkom begrüßt die neuen IT-Sicherheitsregeln, fordert aber gleichzeitig eine bessere Abstimmung mit den kommenden nationalen und europäischen Regulierungen. "Der Cybersecurity Act ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit in der EU. Die Verordnung führt zum einen zu mehr Klarheit für Verbraucher und schafft zum anderen mehr Einheitlichkeit für europaweit tätige Unternehmen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nach Vorgabe des Cybersecurity Act können Unternehmen das jeweils zu gewährleistende Sicherheitsniveau ihrer Produkte in den Vertrauenswürdigkeitsstufen "niedrig" "mittel" oder "hoch" zertifizieren lassen. Hersteller sollen dann über eine Art Beipackzettel Auskunft über die gewährleistete IT-Sicherheit geben.

  • Urheber müssen angemessen kompensiert werden

    Der Digitalverband Bitkom hat sich mit den Verwertungsgesellschaften auf die Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für USB-Sticks und Speicherkarten geeinigt. Hersteller und Importeure zahlen für diese Produkte ab dem Jahr 2020 einen Betrag von 0,30 Euro. Für den Zeitraum davor beträgt der Abgabensatz für USB-Sticks und Speicherkarten mit einer Speicherkapazität bis einschließlich 8 GB nur 0,14 Euro. Bitkom-Mitglieder, die dem Gesamtvertrag bis Ende Juli 2019 beitreten, zahlen rückwirkend ab dem 1.7.2012 reduzierte Sätze. "Der jetzt beschlossene Gesamtvertrag ist ein gutes Ergebnis für alle Seiten. Die Unternehmen haben endlich Planungssicherheit", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Nicht zuletzt profitieren die Verbraucher durch niedrigere Preise." Ursprünglich hatten die Verwertungsgesellschaften eine Abgabe von bis zu 1,95 Euro je Speicherkarte und 1,56 Euro je USB-Stick gefordert.

  • Falsche und unnötige Einwilligungserklärungen

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. warnt vor mehr Bürokratie für kleine und mittelständische Unternehmen, sollte die bisherige Grenze zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten aufgeweicht werden. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und andere Bestimmungen seien weiterhin vollumfänglich zu erfüllen, auch ohne Datenschutzbeauftragten, sagte BvD-Vorstandsvorsitzender Thomas Spaeing am 2. Juni in Berlin. Bei einer Lockerung der Benennungspflicht würden bei kleinen und mittelständischen Betrieben die Fachleute entfernt, die helfen, das Recht risikobasiert und angemessen umzusetzen. Ohne Datenschutzbeauftragte seien falsche und unnötige Einwilligungserklärungen, unsinnige Unterschriften zu allen möglichen Zwecken, untaugliche Verträge und überbordende Dokumentationen zu erwarten. "All das gab es seit dem Start der DSGVO am 25. Mai 2018 schon zuhauf", sagte Spaeing. Der vermeintliche Bürokratieabbau führe in Wahrheit zu einem schlechteren Datenschutz und mehr Bürokratie für Mitarbeiter, Geschäftspartner und Verbraucher.

  • Fachwissen für DSGVO-Umsetzung nötig

    Der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten in Deutschland (BvD) e.V. ist Initiator eines europäischen Dachverbands der Datenschutzbeauftragten, der sich am 7. Juni 2019 in Berlin gegründet hat. Gründungsmitglieder der European Federation of Data Protection Officers (EFDPO) sind neben dem BvD nationale Verbände für Datenschutzbeauftragte aus Österreich, Frankreich, Portugal, Tschechien, der Slowakei, Griechenland und Liechtenstein. Hauptziel der Gründung ist es, die Datenschutzbeauftragten der EU-Mitgliedsstaaten miteinander zu vernetzen, gemeinsame Standards zu entwickeln und die Interessen der in Brüssel zu vertreten. Dabei soll Datenschutz als Wettbewerbs- und Standortvorteil für Europa gestärkt werden. Arbeitssitz des neuen Verbandes ist Brüssel.

  • Geplante Änderungen aus dem HGB nicht ableitbar

    Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) übt in einer aktuellen Stellungnahme deutliche Kritik an dem im Dezember 2018 vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) veröffentlichten Entwurf zur Ermittlung von Pauschalwertberichtigungen im HGB ("IDW ERS BFA 7"). Pauschalwertberichtigungen sind von Kreditinstituten zu bilden, um das latente Kreditrisiko von Forderungen abzudecken. Im Kern verlangt das IDW nun, dass zukünftig die Berücksichtigung der noch nicht konkreten Kreditausfälle im HGB auf Basis von erwarteten Verlusten über die gesamte Kreditlaufzeit erfolgen soll. Die deutschen Banken und Sparkassen kritisieren, dass die geplante Methodik aus den handelsrechtlichen Vorschriften nicht ableitbar sei. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die gesetzlichen Grundlagen des HGB nicht geändert haben. "Das IDW tritt de facto als Regelsetzer auf, ohne jedoch ein entsprechendes Mandat hierfür zu haben", sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, der als diesjähriger Federführer für die DK spricht.