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Chancen und Compliance-Risiken


"RiskNET Summit 2014": Topaktuelles Themenspektrum zum Risiko- und Compliance Management der Zukunft
Konferenz steht unter dem Leitthema: "Excellence in Risk Management & Compliance"

(01.10.14) - Das deutschsprachige Kompetenzzentrum RiskNET veranstaltet am 5. und 6. November den RiskNET Summit 2014 in München/Ismaning. Die zweitägige Expertenkonferenz steht unter dem Motto: "Excellence in Risk Management & Compliance" und bietet Antworten auf aktuelle Fragestellungen zum Risiko- und Compliance Management der Zukunft. Topaktuelles Themenspektrum (von der Cybersicherheit und ISO 31000 über Corporate Compliance bis zum Supply-Chain-Risikomanagement) mit enger Verzahnung von Praxis und Wissenschaft.

Sechs Jahre Haft, 370 Millionen Euro oder neun Milliarden US-Dollar Strafzahlungen. Die Superlative bei Korruptionsvergehen und deren Folgen kennen für Politiker und Unternehmen keine Grenzen. Neben empfindlichen Freiheits- und Geldstrafen wartet ein immenser Imageschaden auf alle Beteiligten. Im Umkehrschluss ließen sich viele Vergehen im Vorfeld vermeiden. Grundvoraussetzung dafür ist nach Ansicht von Experten ein präventives Risiko- und Compliance Management. Und hierzu braucht es den ungetrübten Blick nach vorne – inklusive eines präventiven Managements von Chancen und Compliance-Risiken. Unternehmen, die dies vernachlässigen, droht Strafe. Prominentes Beispiel: Der frühere Finanzvorstand von Siemens wurde vom Landgericht München zur Zahlung von 15 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt. Die Richter stellten klar, dass die Einrichtung eines mangelhaften Compliance-Systems und auch seine unzureichende Überwachung eine klare Pflichtverletzung des Vorstandes darstellen.

"Wichtig ist eine zukunftsgewandte Sicht auf die Risiken und möglichen Chancen von Organisationen", weiß Frank Romeike, Initiator des RiskNET Summit und Geschäftsführer der RiskNET GmbH. Und er ergänzt: "Unternehmen jeder Größe müssen eine umfassende und mehrwertstiftende Risiko- und Chancensicht in ihren Organisationsstrukturen etablieren und vor allem leben."

Praxis und Wissenschaft: eng verzahnt
Exakt diesen Weg gehen die Macher des RiskNET Summit 2014. Die zweitägige Konferenz, initiiert vom Kompetenzzentrum RiskNET in Kooperation mit dem "Internationalen Institut für Governance, Management, Risk und Compliance" der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), steht unter dem Leitthema: "Excellence in Risk Management & Compliance".

Substanz zieht die Veranstaltung aus der engen Verzahnung von Praxis und Wissenschaft. Der Vorteil: Das RiskNET Summit bietet damit eine optimale Plattform für den branchenübergreifenden Dialog und Erfahrungsaustausch rund um ein modernes, zukunftsorientiertes und methodisch fundiertes Risiko- und Chancenmanagement – von Experten für Experten.

Aktuelles Themenspektrum, namhafte Unternehmensvertreter
Das RiskNET Summit 2014 bietet eine große Bandbreite an Themen – von der Cybersicherheit über das Risikomanagement von Wertschöpfungsnetzen (Supply Chain) bis zu aktuellen Standards, der Krisenkommunikation und der zukünftigen Risikolandkarte. Den Vorteil des Veranstaltungskonzepts bringt Frank Romeike auf den Punkt: "Im Diskurs zwischen Praxis und Wissenschaft wird der Stand aktueller und künftiger Anforderungen im Risiko- und Compliance Management definiert, diskutiert und in die Praxis übertragen."

Zu den Diskussionspartnern zählen Vertreter namhafter Organisationen, darunter Experten des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz, der Munich RE, der Hoerbiger Holding, Sennheiser electronic sowie der Technischen Universität München und von Volkswagen. (RiskNET: ra)

riskNET: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

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    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

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    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

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    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

  • DIIR-Kongress 2019 in Dresden

    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.