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Familienunternehmen expandieren stärker in Asien


Verschärfung der Erbschaftsteuer muss abgewendet werden
Rödl & Partner baut Beratung und Prüfung für Familienunternehmen weltweit aus - Steigerung des Gesamtumsatzes um 7,5 Prozent auf 321 Millionen Euro


(03.06.15) - Rödl & Partner gewinnt weiter Marktanteile bei der Beratung und Prüfung deutscher Familienunternehmen. Die Kanzlei steigerte im Geschäftsjahr 2014 (31.12.2014) ihren Umsatz um 7,5 Prozent auf 321,1 Mio. Euro. Auf Deutschland entfielen davon 170 Mio. Euro (+5,7 Prozent), das Geschäft außerhalb Deutschlands legte auf 151,1 Mio. Euro zu (+9,7 Prozent). Weltweit beschäftigt das Unternehmen in den nunmehr 102 eigenen Niederlassungen in 46 Ländern 3.900 Mitarbeiter.

"Bei Familienunternehmen sind hoch qualifizierte Beraterpersönlichkeiten gefragt, die über Fach- und Ländergrenzen hinausdenken. Unsere weltweite Präsenz mit unternehmerisch handelnden Kümmerern, die sich auf deutsche Unternehmen konzentrieren, ist ein Erfolgsrezept", erklärt der Vorsitzende der Geschäftsleitung Prof. Dr. Christian Rödl. "Mit unserer großen Fachexpertise etwa in der Transaktionsberatung und im Steuerrecht gewinnen wir auch immer mehr kapitalmarktorientierte Unternehmen, darunter viele DAX-Konzerne, internationale Familienunternehmen und ausländische Investoren als Mandanten."

M&A-Studie: Asien rückt bei deutschen Unternehmen stärker in den Fokus
Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland treibt nach wie vor das M&A-Geschäft. Über 40 Prozent der weltweit 180 Transaktionen, die Rödl & Partner 2014 beraten hat, entfallen auf Deutschland. International verschiebt sich der Fokus deutscher Familienunternehmen wieder stärker nach Asien. Dies zeigt die exklusive M&A-Studie von Rödl & Partner. Für die Studie hat Rödl & Partner im März und April 2015 führende M&A-Berater bei Banken zu den Zielen der internationalen Expansion deutscher Familienunternehmen befragt.

2014 war durch eine starke Zunahme der M&A-Aktivitäten deutscher Unternehmen geprägt. Für das laufende Jahr erwarten mehr als die Hälfte der von Rödl & Partner befragten Experten nochmals deutlich mehr Transaktionen. Die Unternehmen haben bei Zukäufen weiterhin vor allem Deutschland im Blick, nach den USA rückt China als attraktiver Zielmarkt ins Visier deutscher Unternehmen. Attraktivste Branchen sind Maschinen- und Anlagenbau, Dienstleistungen und Automotive.

"Weltweit nimmt das Geschäft mit Transaktionen wieder stark zu", so Rödl. "In Deutschland könnte man manche Unternehmen 3-4 Mal verkaufen. Weder für Private Equity-Investoren noch für die zahlreichen Konzerne aus China, Indien und den USA, die in Deutschland Übernahmeziele suchen, stehen genügend Unternehmen zum Kauf bereit. Außerhalb der Europäischen Union kaufen deutsche Familienunternehmen trotz des schwachen Euros weiter zu, insbesondere um die Nähe zu den Kunden zu erhöhen und die Marktposition zu stärken. Auch die Gewinnung von qualifiziertem Personal und Know-how stehen oben auf der Agenda. Wir haben uns bei der Beratung solcher Transaktionen weltweit eine starke Marktposition erarbeitet."

Alle Geschäftsfelder im Aufwärtstrend
Im Geschäftsjahr 2014 wurde der Umsatz in allen Geschäftsfeldern Rechtsberatung (+7,2 Prozent), Steuerberatung (+6,5 Prozent), Unternehmens- und IT-Beratung (+9,1 Prozent) sowie Wirtschaftsprüfung (+8.3 Prozent) gesteigert. Immer mehr Bedeutung gewinnen komplexe Beratungsprojekte wie Transaktionen, Umstrukturierungen, steuerrechtliche Gestaltungen, Unternehmensnachfolgen oder IT/Outsourcing-Projekte, bei denen häufig fachliche Expertise aus allen Bereichen ebenso gefragt ist wie die grenzüberschreitende Beratung in verschiedenen Ländern.

Nachfolgeberatung bei Familienunternehmen Thema Nummer 1
Im Vorfeld und nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer im Dezember 2014 standen Beratungsprojekte rund um die Gestaltung der Unternehmensnachfolge stark im Fokus. Rödl & Partner berät hier etwa bei der steuerrechtlichen Gestaltung, bei der erbrechtlichen und gesellschaftsrechtlichen Strukturierung des Generationenübergangs, bei der Unternehmensverfassung für die Zeit nach der Übertragung von Anteilen, bei der Errichtung von Stiftungen oder bei der Erstellung von Testamenten.

Christian Rödl fordert Abschaffung der Erbschaftsteuer
"Die Bundesregierung möchte offenbar die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts dafür nutzen, die Erbschaftsteuer zu verschärfen", warnt Rödl. "Wir brauchen eine verfassungskonforme, für unternehmerische wie private Erben tragbare Lösung. Die Abschaffung der Erbschaftsteuer würde finanzielle und personelle Ressourcen für Investitionen freisetzen und wäre ein wichtiger Beitrag zum Bürokratieabbau."

Umbruch im Wirtschaftsprüfungsmarkt eröffnet neue Chancen für die Beratung
Im Zuge der Reform des stark konzentrierten Wirtschaftsprüfungsmarktes durch die Europäische Kommission ergeben sich für Rödl & Partner neue Wachstumschancen. Durch die internationale Aufstellung, die fachliche Expertise in vielen Spezialbereichen und das Fachwissen aus der Betreuung internationaler Familienunternehmen ist Rödl & Partner prädestiniert dafür, kapitalmarktorientierte Unternehmen rechtlich, steuerlich und wirtschaftlich sowie bei IT-Themen zu beraten.

Erste Niederlassung in Ostwestfalen
In Bielefeld hat Rödl & Partner im vergangenen Jahr seine 100ste Niederlassung eröffnet. Damit ist der Einstieg in den wichtigen Markt Ostwestfalen gelungen – Stammsitz zahlreicher bedeutender Familienunternehmen. Gleichzeitig wurden die bestehenden Teams, insbesondere an den Magnetstandorten Eschborn, Hamburg, Köln, Nürnberg, München und Stuttgart, ausgebaut bzw. durch die Zunahme von Spezialisten neue Beratungsfelder erschlossen. Bundesweit stark gewachsen ist die Beratung von Unternehmen der Öffentlichen Hand.

"Unsere Türen stehen engagierten Professionals stets offen. Wir bauen die bestehenden Standorte weiter kräftig aus und erschließen neue Regionen und Beratungsfelder in und außerhalb Deutschlands", erklärt Rödl.

Internationale Standorte weiter ausgebaut
In den Ländern außerhalb Deutschlands wächst Rödl & Partner vor allem dort stark, wo deutsche Unternehmen expandieren. In Houston, Texas, wurde die nunmehr siebte Niederlassung in den USA eröffnet, in der Türkei mit Izmir ein weiterer Standort neben Istanbul. In Ostafrika hat Rödl & Partner in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba und in Nairobi in Kenia gleich zwei neue Büros eingeweiht. Hinzu kamen ferner in Straßburg eine zweite Niederlassung in Frankreich neben Paris, ein dritter Standort in Mexiko in der Industriestadt Querétaro und in Sibiu ein weiteres Büro in Rumänien. In Yangon gelang der Einstieg in Myanmar, dem aufstrebenden Markt in Asien.

Neben dem Aufbau neuer Niederlassungen steht der stetige Ausbau der bestehenden Standorte im Fokus. Viele europäische Standorte wurden durch Zugänge – teils auf Partnerebene – verstärkt. Die Rechtsberatung in Frankreich wurde personell erheblich ausgebaut – hier gewann Rödl & Partner einen der renommiertesten Köpfe des deutsch-französischen Anwaltsmarktes. Durch den Zusammenschluss mit der Kanzlei Vorlíčková Partners in Prag hat die Kanzlei in der Tschechischen Republik die bereits jetzt umfassende Expertise im Steuerrecht und in der Wirtschaftsprüfung nochmals ausgebaut.

Erweiterung der Geschäftsleitung / Ernennung von 24 neuen Partnern 2015
Im Zuge des internationalen Wachstums hat Rödl & Partner im Januar seine Geschäftsleitung erweitert. Für die stark wachsenden Geschäftsfelder Rechtsberatung und Steuerberatung, die Prof. Dr. Christian Rödl bisher selbst leitete, wurden neue Geschäftsführende Partner berufen.

Im Rahmen der International Convention von Rödl & Partner, bei der die weltweit tätigen Führungskräfte in Nürnberg zusammenkommen, werden im Juni 24 neue Partnerinnen und Partner ernannt. Deren Zahl steigt damit auf 228. "Wir bieten unternehmerisch denkenden Rechtsanwälten, Steuerberatern, Unternehmensberatern und Wirtschaftsprüfern hervorragende Karrierechancen", betont Rödl. (Rödl & Partner: ra)

Rödl & Partner: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten

    Der Digitalverband Bitkom hat sich gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie und den Verwertungsgesellschaften auf die Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für Unterhaltungselektronik geeinigt. Für TV-Geräte mit Festplattenspeichern zahlen Hersteller und Importeure demnach 12 Euro je Gerät. Ebenso hohe Abgaben fallen für mit Festplatten ausgerüstete DVD-Rekorder und Set-Top-Boxen an. Für TV-Geräte und Set-Top-Boxen ohne integrierte Festplatte, aber mit Aufzeichnungsfunktion, sind jeweils 1,25 Euro zu entrichten. Für Bitkom-Mitglieder, die dem Gesamtvertrag beitreten, gelten um 20 Prozent reduzierte Sätze. Zu den weiteren Gerätekategorien des Gesamtvertrages zählen unter anderem MP3- und MP4-Player, Videorekorder, CD-Rekorder, Mini-Disc-Rekorder, Kassettenrekorder sowie DVD-Rekorder ohne integrierte Festplatten. "Nach langen Verhandlungen haben die Unternehmen jetzt Rechtssicherheit und bleiben von überzogenen Forderungen verschont", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

  • Form von institutionalisiertem Lobbyismus

    Transparency fordert eine konsequente Modernisierung des Vergaberechts und begrüßt den Prüfungsauftrag im Koalitionsvertrag zur Vereinheitlichung des Vergaberechts. Eine Zusammenführung der Vergaberegeln zu Bauaufträgen einerseits und Liefer- und Dienstleistungsaufträgen anderseits in einer Rechtsverordnung würde zu mehr Transparenz und einer Vereinfachung des Vergaberechts führen. Erheblicher Widerstand kommt jedoch vom Kreis der Auftragnehmer öffentlicher Bauvorhaben, der sich mit einem Manifest pro VOB an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gegen jegliche Änderungen wehrt.

  • Verständliche Regeln für die Inkassotätigkeit

    Die im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) organisierten Mitglieder haben sich in Berlin auf die erste Fassung eines gemeinsamen Verhaltenskodex verständigt. Mit großer Mehrheit stimmte die Mitgliederversammlung des BDIU in einer mehr als siebenstündigen Debatte für den ersten Entwurf eines Code of Conduct und verständigte sich auf die nächsten Schritte zur weiteren Erarbeitung dieses Regelwerks. Gleichzeitig wählten die BDIU-Mitglieder die langjährige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zur neuen Ombudsfrau des Branchenverbandes, der rund zwei Drittel der am Markt aktiven Unternehmen und über 90 Prozent des Marktvolumens vertritt. Die Sozialdemokratin Zypries, bis vor einem Jahr Bundeswirtschaftsministerin, wurde einstimmig in ihr neues Amt gewählt.

  • Sich transparent und ethisch verhalten

    Transparency hat die Europäischen Spitzenkandidatinnen und -kandidaten aufgefordert, sich in einer Selbstverpflichtungserklärung zu mehr Integrität und Transparenz in der Europäischen Union zu verpflichten. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten haben diesen Pledge bereits unterschrieben: Damit wollen sie sich als Parlamentarierin bzw. Parlamentarier transparent und ethisch verhalten, die Verwendung ihrer Vergütung offenlegen, politische Treffen nur mit registrierten Lobbyisten akzeptieren und darüber Rechenschaft ablegen. Zum anderen werden sie eine Karenzzeit nach Verlassen des EU-Parlaments akzeptieren und keine Lobbyarbeit übernehmen, so lange noch Übergangsgelder ausgezahlt werden. Schließlich haben sie sich dafür ausgesprochen, die Einrichtung einer unabhängigen Stelle zu unterstützen, die für die Einhaltung ethischer Standards bei individuellen Interessenkonflikten, bei Wechseln zwischen Politik und Interessenvertretung und bei der Lobbyarbeit sorgt.

  • Wirkung des Output-Floors deutlich abmildern

    Eine aktuelle Studie des Bankenverbandes zeigt, dass europäische Banken durch das Basel IV-Reformpaket stärker belastet werden als bislang angenommen. Primär verantwortlich dafür ist der sogenannte Output-Floor, der eine Mindestkapitalausstattung für Banken festschreibt. Angewendet werden soll dieser Floor bei Banken, die über eigene, aufsichtlich anerkannte Risikomessverfahren verfügen. Die neuen Baseler Vorschriften sollen zum 1. Januar 2022 angewendet und müssen zuvor in europäisches Recht umgesetzt werden. "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt", sagte Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. "In allen von uns untersuchten Kreditportfolios führt der Output-Floor zu erheblich höheren Kapitalanforderungen. Dies erschwert und verteuert die Kreditvergabe im Bereich der Immobilienfinanzierung ebenso wie bei kleinen und mittleren Unternehmen." Untersucht wurden vom Bankenverband Portfolios zur Immobilienfinanzierung, zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, zur Projektfinanzierung z.B. im Bereich erneuerbarer Energien und zur Finanzierung von Gewerbeimmobilien.