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Aus- und Weiterbildung für Revisoren


Neuer Masterstudiengang für Interne Revisoren vermittelt Wissen im Bereich Revision, Wirtschaftskriminalität, Compliance und Rechtswissenschaften
Zielsetzung des berufsbegleitenden zweijährigen Studiengangs ist eine zusammenhängende Vermittlung übergreifender Qualifikationsinhalte für den Internen Revisor mit Führungsanspruch


(15.10.12) - Revisoren aller Unternehmen können ab März 2013 einen spezialisierten Masterabschluss erlangen. Das DIIR – Deutsches Institut für Interne Revision kooperiert dafür mit der School of Governance, Risk & Compliance (School GRC) an der privaten, staatlich anerkannten Steinbeis-Hochschule Berlin, um Interessierten diese nebenberufliche Weiterbildung zu ermöglichen.

"Mit dieser Masterausbildung ergänzen wir die Spitze der Aus- und Weiterbildungspyramide für Revisoren, die mit dem DIIR nebenberuflich unterschiedliche Qualifikationsstufen absolvieren wollen. Mit der Steinbeis-Hochschule haben wir einen erfahrenen Partner gewinnen können, mit dem wir in enger Kooperation das Portfolio für unsere anspruchsvollen Revisoren erweitern können" freut sich Volker Hampel, Geschäftsführer des DIIR.

Zielsetzung des berufsbegleitenden zweijährigen Studiengangs ist eine zusammenhängende Vermittlung übergreifender Qualifikationsinhalte für den Internen Revisor mit Führungsanspruch. Dabei werden Themen wie Aufbau und Ausgestaltung einer modernen Revision, Wirtschaftskriminalität, Compliance und Rechtswissenschaften ebenso vermittelt, wie Führungstrainings, Kommunikation und Konfliktmanagement. Die Lehrinhalte sind praxistauglich aufbereitet und reflektieren die aktuellen und für Revisoren sich ständig erweiternden Wissensgebiete. Bisherige Kurse können sich bereits zertifizierte Interne Revisoren (CIAs) sogar anerkennen lassen.

"Anforderungen und Erwartungshaltungen an Revisoren erfahren gegenwärtig eine spannende Dynamik. Ein solch interdisziplinärer Studiengang wird dem heutigen Berufsbild an Interne Revisoren gerecht. Wir freuen uns, dem DIIR mit diesem Konzept zur Seite stehen zu können" unterstreicht Birgit Galley, Direktorin der School GRC die Notwendigkeit einer solchen kooperativen Ausbildung.

Das Studiengangskonzept beinhaltet neben insgesamt 70 Präsenz-Seminartagen – verteilt über die zwei Jahre des Studiums auch Klausuren, Studienarbeiten und eine Abschlussprüfung. Nach erfolg­reichem Studium tragen die Absolventen den Titel Master Interne Revision. (School GRC: ra)

School GRC: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Regelmäßiger Lobbybericht im Deutschen Bundestag

    Die "Allianz für Lobbytransparenz" hat die Abgeordneten des Deutschen Bundestags aufgefordert, noch in dieser Legislaturperiode ein umfassendes Interessenvertretungsgesetz zu verabschieden. Die Mitglieder der Allianz, der Verband der Chemischen Industrie (VCI), die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Die Familienunternehmer, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und FDP im Deutschen Bundestag gewandt. Hartmut Bäumer, Vorsitzender von Transparency Deutschland, stellt fest: "Der Fall Philipp Amthor hat für neuen Schwung in der Debatte um ein verpflichtendes Lobbyregister gesorgt und muss politische Konsequenzen haben. Der Deutsche Bundestag muss ein deutliches Signal aussenden, dass unlautere und intransparente Interessenvertretung keinen Platz in der Politik hat."

  • Zugang zur Unterstützung erschwert

    Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft wendet sich der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller mit einem offenen Brief an die Politik und verlangt, Bilanzbuchhalter und Rechtsanwälte als antragsberechtigte Instanzen zuzulassen und so Antragsverfahren zu beschleunigen. Hürdenlauf statt schneller Hilfe: Bereits am 12. Juni hat das Bundeskabinett im Rahmen des Konjunkturprogramms rund 25 Milliarden Euro Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen zugesagt, die von der Corona-Krise schwer getroffen sind. Seit dem 08. Juli steht nun die Antragsplattform für die Corona-Überbrückungshilfen des Bundes online und stellt Unternehmen vor Herausforderungen.

  • DSGVO: Bitkom zieht durchwachsene Bilanz

    Seit rund zwei Jahren gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Unternehmen und Organisation haben dadurch u.a. erweiterte Informationspflichten, müssen Verarbeitungsverzeichnisse für Personendaten erstellen sowie Datenschutz schon in Produktionsprozessen berücksichtigen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg: "Die Corona-Krise zeigt, welche herausragende Bedeutung der Datenschutz in Deutschland inzwischen hat. Dabei dominiert der Datenschutz selbst in dieser Krisensituation viele weitere Rechte wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Versammlungsfreiheit, Gewerbefreiheit oder den Zugang zu schulischer Bildung. So werden einerseits weitgehende Einschränkungen von Grundrechten akzeptiert, gleichzeitig scheiterte die Veröffentlichung einer von vielen Einschränkungen befreienden Tracing-App an Datenschutzbedenken. Schulen können ihren Unterrichtsbetrieb nicht wieder aufnehmen und verlieren zu vielen Schülern einen funktionierenden Kontakt, gleichzeitig wird Lehrern der Einsatz vieler gut funktionierender Videoplattformen mit Hinweisen auf Datenschutzprobleme kategorisch verboten. Offenkundig ist das bislang gut ausbalancierte System an Freiheits- und Schutzrechten mit der DS-GVO aus den Fugen geraten.

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    Im Kampf gegen das Coronavirus stellt das Robert Koch-Institut (RKI) eine so genannte "Corona Datenspende"-App für Fitnessarmbänder und Smartwatches in den App-Stores von Apple und Google zur Verfügung. Die Bevölkerung soll freiwillig Daten ihrer Fitnessarmbänder und Smartwatches zur Verfügung stellen, denn diese können nach Angaben des RKI dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen. Gesammelt werden sollen Bewegungs-, Schlaf- und Pulswerte der Nutzer, anhand derer fieberhafte Infektionen erkannt werden können. Das RKI kann mit diesen Datenspenden mögliche Coronavirus-Infektionen tagesaktuell abschätzen und vorhersagen.

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