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Mit dem Datenschutz im Einklang


"Smart Living App" für Stadtwerke erhält Sicherheitszertifikat
TÜV Trust IT GmbH Unternehmensgruppe TÜV Austria bestätigt die Einhaltung der Datenschutz- und Datensicherheitskriterien

(04.09.14) - Die Smart Living App "Stadtwerkzeug" der Stadtwerke Düsseldorf soll zukünftig den Bürgern in Düsseldorf einen vielfältigen Informationsservice bieten. Über eine gemeinsame Gesellschaft mit der Conenergy AG kommt sie darüber hinaus zukünftig auch bei anderen Energieversorgern und anderen Städten wie u.a. Nürnberg zum Einsatz. Da das App-Konzept neben den kundenorientierten Funktionalitäten der Informationssicherheit eine entscheidende Bedeutung beimisst, erfolgte eine Zertifizierung durch die IT-Sicherheitsexperten der TÜV Trust IT GmbH.

Lesen Sie zum Thema "IT-Sicherheit" auch: IT SecCity.de (www.itseccity.de)

Die Smart Living App verfolgt die Absicht, als Plattform den Kunden für energienahe Angebote und Dienstleistungen einen multifunktionalen Kommunikationsservice zu bieten, der weit über die Zählerablesung hinausgeht. So sollen die Nutzer beispielsweise über Stromtankstellen, freie Parkmöglichkeiten, Apothekennotdienst und Abfallkalender informiert werden. Aber auch Störungsmeldungen und Notrufe an das Energieversorgungsunternehmen gehören ebenso dazu wie News und lokale Veranstaltungshinweise.

Die App ist vom TÜV geprüft und sicherheitszertifiziert. Die gesamte Datenhaltung erfolgt vollständig verschlüsselt. Damit wird auch dem Anspruch der Stadtwerke Düsseldorf und der Nutzer an einen hohen Datenschutz Rechnung getragen.

Auch die Lokalisierungsfunktionen folgen dieser Ausrichtung. Denn "Stadtwerkzeug" ist technisch so angelegt, dass diese Lokalisierungsdaten in keinem Fall gespeichert oder dazu genutzt werden, andere Funktionen als die dafür vorgesehenen auszuführen. Ebenso findet kein User-Tracking statt, werden mit Ausnahme einer quantitativen Analyse der aktiven Benutzerzahlen keine statischen Kennzahlen ermittelt und keinerlei Dienste für Webanalysen verwendet. Auch bei den Datenerhebungen zu Werbezwecken ist die App sehr restriktiv, indem eine Weitergabe an andere Marktteilnehmer oder Dritte ausgeschlossen wird. Zu den weiteren Zusicherungen gegenüber den Kunden gehört eine restriktive Anforderung gegenüber Drittanbietern, deren Informationen wie beispielsweise Kartenmaterial notwendigerweise eingebunden werden müssen. Sie dürfen die IP-Adresse der Benutzer lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden.

"Die App Stadtwerkzeug ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass attraktive Funktionalitäten und ein hoher Anspruch beim Datenschutz im Einklang stehen können", stellt Detlev Henze, Geschäftsführer der TÜV Trust IT, nach dem Zertifizierungsprozess fest. Zu den Anforderungen einer solchen Zertifizierung gehört, dass alle hohen und mittleren Risiken, die während der Prüfung ermittelt wurden, geschlossen werden müssen. Dafür hat die TÜV Trust IT eine dynamische Testmethodik entwickelt, mit der sich Apps aller Plattformen auf die Einhaltung von Sicherheits- und Datenschutzkriterien analysieren und anschließend zertifizieren lassen.

Basis des Prüf- und Testverfahrens sind das über mehrere Jahre entwickelte Bedrohungsmodell (Threat Model) und eine Wissensdatenbank mit Informationen über weltweit bekannte Schad- und Problemquellen. Zusätzlich wird der Quelltext der App semiautomatisiert auf vorhandene Schwachstellen und mögliche Angriffsvektoren hin überprüft. Als Prüfgrundlage dienen kontextspezifisch adäquate und an aktuellen Bedrohungen ausgerichtete Anforderungen. Die Apps werden toolbasiert und manuell geprüft.

"Die Einhaltung der erforderlichen Datenschutz- und Datensicherheitskriterien und die Zertifizierung mit dem TÜV-Trusted App Siegel sind für die Smart Living App nicht nur ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Vermarktung, sondern auch Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung der App", sagt Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der Conenergy.

Die Realisierung der App erfolgt über die "energy app provider GmbH" (EAP), eine gemeinsame Gesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf und Conenergy. Sie wird zukünftig auch andere Energieversorgungsunternehmen mit Entwicklungs- und Produktpflegedienstleistungen unterstützen, eigene Apps für ihre Kunden zu entwickeln. (TÜV Trust IT: ra)

TÜV Trust IT: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Verträge müssen transparent gemacht werden

    Erkenntnisse des Recherchenetzwerks von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" belegen erneut Fälle von Abrechnungsbetrug von Ärzten, die die strukturellen Interessenkonflikte im Gesundheitswesen klar zu Tage treten lassen. Einkaufsrechnungen von Radiologen und Angebote von Pharmafirmen, die den Journalisten vorliegen, zeigen Betrugsfälle insbesondere bei Röntgen-Kontrastmitteln, die zu niedrigen Preisen erworben und teuer abgerechnet wurden. Alleine dadurch versickern mehr als 100 Millionen Euro im Gesundheitswesen Jahr für Jahr. Die Komplexität und Unübersichtlichkeit des Vertragswirrwarrs zwischen 109 gesetzlichen Kassen und Tausenden von Kliniken und Praxen kosten viel Geld und sind der Nährboden für Korruption und krumme Geschäfte - zulasten von Versicherten und Patienten. Gemeinsam könnten die Kassen schädliche Praktiken in Praxen und Kliniken leichter erkennen, abstellen und ggf. der Strafverfolgung zuführen.

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    In den kommenden Monaten wird der Einbau von intelligenten Stromzählern in Deutschland endlich in großem Umfang starten. Doch nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom droht eine Überregulierung den Erfolg der sogenannten Smart Meter zu gefährden, die eine zentrale Rolle für das Gelingen der Energiewende spielen. "Wir brauchen verbindliche Standards und eine maximale Sicherheit, aber gleichzeitig müssen wir jetzt rasch die volle Funktionsvielfalt der Smart Meter ermöglichen", sagt Bitkom-Energieexperte Robert Spanheimer. "Wir dürfen nicht versuchen, die technischen Spezifikationen bis ins kleinste Detail des Datenaustausches vorzuschreiben. Dadurch verlieren wir viel zu viel Zeit und die notwendige Flexibilität für innovative Anwendungen."

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    Wichtiger als langwierige Grundgesetzänderungen sind schnelle und verlässliche Schritte im Klimaschutz, an denen sich die Wirtschaft neu und nachhaltig ausrichten kann, so Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün. Angesichts der neuen Debatte um "Klimaschutz als Staatsziel" warnt der Verband der grünen Wirtschaft davor, das Grundgesetz als Feigenblatt zu missbrauchen. "Die Unternehmen brauchen keine Verfassungslyrik, sondern konkrete Taten", so Reuter. Damit umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sich durchsetzen, müssten umweltschädliche Produkte vor allem teurer werden. "Das gilt für Energie genauso wie für Lebensmittel und andere Güter."

  • Bundestag muss Interessenkonflikte sichtbar machen

    Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland fordert den Deutschen Bundestag auf, die Empfehlungen des Europarats für bessere Regeln für Lobbyismus endlich umzusetzen. Die Staatengruppe des Europarats gegen Korruption (GRECO) kritisiert den Stand der Umsetzung in ihrem 2. Umsetzungsbericht zu ihren Empfehlungen zur Korruptionsprävention in Bezug auf Abgeordnete, Richter und Staatsanwälte aus dem Jahr 2014 als "allgemein unbefriedigend". Nur drei der acht Empfehlungen wurden bislang umgesetzt. Von den fünf nicht oder nur teilweise umgesetzten Empfehlungen betreffen vier den Deutschen Bundestag. Kritisiert werden insbesondere unklare Regeln für Lobbyismus, ungenügende Offenlegungspflichten bei Interessenkonflikten und die mangelhafte Durchsetzung der bestehenden Anzeigepflichten und Regeln. Die GRECO empfiehlt zudem eine unabhängige Kommission für eine effektive Kontrolle.

  • DIIR-Kongress 2019 in Dresden

    In diesem Jahr findet mit dem DIIR-Kongress wieder das größte Treffen der Internen Revisoren im deutschsprachigen Raum statt. Vom 21. bis 22. November 2019 findet diese wichtige Veranstaltung des Berufsstandes im Internationalen Congress Center in Dresden statt. Es wartet ein ganz besonders umfangreiches und hochkarätiges Programm mit drei Plenarsitzungen, 57 Fachsitzungen, 15 Erfa-Börsen sowie einer begleitenden Messe bzw. Infobörse auf die etwa 800 Teilnehmer.