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Jahresabschluss gleich doppelt nutzen


Worauf kleine und mittelständische Unternehmen in der Finanzbuchhaltung beim Jahreswechsel achten sollten
Besonders im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Umstellung der Mehrwertsteuer ab dem 1. Januar 2007


(02.01.07) - Wie ist beim Jahreswechsel zu verfahren? Wird der Saldo automatisch im Folgejahr angepasst? Und welche Änderungen ergeben sich bei der elektronischen Übermittlung, dem ELSTER-Verfahren? Das sind einige der typischen Fragen, die kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler und Handwerker beim Jahresabschluss und über den Jahreswechsel hinaus beschäftigen. Besonders im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Umstellung der Mehrwertsteuer ab dem 1. Januar 2007.

"Noch immer ist das Thema und wie hier genau vorzugehen ist bei vielen unserer Kundenanfragen aktuell. Und dass, obwohl wir bereits im November in deutschlandweiten Workshops über die Umsetzung der Mehrwertsteuer-Erhöhung und die Neuerungen informiert haben", sagt Marcus Weihrauch, Teamleiter Support der syska Euro Fibu.

Richtige Vorbereitung für Jahresabschluss entscheidend
Die typischen Anfragen zum Jahreswechsel lassen sich am besten schon vor ihrem Entstehen vermeiden: "Oft wird gleich am Anfang das Wichtigste übersehen: nämlich die Daten auf ein geeignetes Sicherungsmedium wie zum Beispiel Wechselfestplatten, CDs oder USB-Sticks regelmäßig zu speichern", erklärt Weihrauch. "So kann auf einen sicheren Stand zurückgegriffen werden, wenn man die Gelegenheit nutzt, gleich auch den Kontenrahmen 'aufzuräumen'. Nur dann ist auch die Basis für den Jahresabschluss gewährleistet. Wird ein neues Geschäftsjahr eröffnet, so rät der Experte im Vorfeld eine Kontenklärung durchzuführen und die Kontensalden mit den 'Offenen Posten' abzustimmen. Bereits vor dem Jahreswechsel können die Kontensalden der nicht mehr benötigten Konten auf Null gebracht werden, so dass diese nach dem Jahreswechsel einfach löschbar sind. Auch was die Buchungsvorgänge betrifft, so wird oft übersehen, dass die Abschlussbuchungen auch in einem Buchungsstapel erfasst bzw. importiert werden können. Dadurch sind sämtliche erfassten Stapelbuchungen bis zum Verbuchungszeitpunkt noch änderbar.

Jahresabschluss als Strategie-Instrument für die Unternehmensentwicklung
Ambitionierte Finanzbuchhaltungs-Programme wie die "syska Euro Fibu" bieten detaillierte Auswertungen wie eine übersichtliche Darstellung von Gewinn- und Verlust-Rechnungen oder Betriebswirtschaftlichen Auswertungen in 13 Spalten für einen schnellen Überblick über die Veränderung der Zahlen auf der Zeitachse. Umsatzstatistiken lassen sich auf Knopfdruck erstellen und beliebige Auswertungs- und Vergleichszeiträume abfragen. Besonders hilfreich: Via Drill-Down-Funktionen lassen sich die Auswertungen gezielt nachverfolgen. So kann bei der Gewinn und Verlust-Rechnung das detaillierte Kontenblatt aufgerufen, das Buchungsjournal eingesehen und eine Fehlbuchung gegebenenfalls gleich storniert werden.

Die direkte Integration in Microsoft Excel ermöglicht den Zugriff auf alle Konten- und Kostensalden in Echtzeit. Damit lassen sich komplexe Auswertungen einfach und mit geringem Aufwand durchführen. Und die Jahresabrechnung wird somit gleich doppelt genutzt: Als Jahresabschluss und auch als Controlling-Instrument für die Unternehmensstrategie. (Syska: ra)

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Meldungen: Finanzlösungen

  • Management unternehmensweiter Zahlungsprozesse

    Die SAP-zertifizierte Cloud-Plattform der TIS (Treasury Intelligence Solutions) ermöglicht jetzt auch SEPA-fähigen Zahlungsverkehr für die SAP Cloud-Lösungen Business ByDesign und Financials OnDemand. Die Lösungen der TIS sind jetzt außerdem im SAP Online Store erhältlich. Für die TIS erschließt sich mit den Nutzern des SAP-Online-Stores ein wichtiges Kundenpotenzial unter den SAP-Anwendern.

  • Komplett auf SEPA umstellen

    Subsembly-Nutzer sind schon jetzt für die Einführung einheitlicher Verfahren und Standards im bargeldlosen Euro-Zahlungsverkehr (SEPA - Single Euro Payments Area) ab 1. Februar 2014 gerüstet. Die beliebten Finanz-Lösungen Banking 4 von Subsembly unterstützen mit dem jüngsten Update schon jetzt den gesamten SEPA-Zahlungsverkehr einschließlich Dauer- und Sammelaufträgen. Mit dem SEPA-Raum, der die 27 EU-Staaten, sowie die Länder Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz und Monaco umfasst, entsteht ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum.

  • Datenfernübertragung an das Finanzamt

    Epicor Software bietet "Epicor E-Bilanz" für ihre Lösungen "Epicor ERP" und "Epicor iScala". Damit können Epicor-Kunden in Deutschland komfortabel der Verpflichtung nachkommen, den Inhalt ihrer Bilanz für Wirtschaftsjahre ab Januar 2013 sowie ihre Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an das Finanzamt zu übermitteln. Die Verpflichtung zur E-Bilanz gilt unabhängig von der Rechtsform und Größe des bilanzierenden Unternehmens.

  • Elster-Compliance: Authentifizierung wird Pflicht

    Bereits jetzt ist der authentifizierte Versand von "Elster"-Daten mit der Scopevisio Online-Finanzbuchhaltung möglich. Ab Januar 2013 wird die Authentifizierung für Unternehmen zur Pflicht. Sie müssen dann bei der elektronischen Übermittlung von Steueranmeldungen ein "Elster"-Zertifikat mitschicken. Scopevisio ist in der Lage, dieses Zertifikat beim Versand zu übertragen. Ab dem 1. Januar 2013 kommt auf alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen eine wichtige Änderung zu. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung, der Antrag auf Dauerfristverlängerung, die Anmeldung der Sondervorauszahlung und die Lohnsteuer-Anmeldung können von diesem Zeitpunkt an nur noch elektronisch authentifiziert übermittelt werden.

  • Compliance bei der E-Bilanz

    Ab 2013 sind bilanzierende Unternehmen grundsätzlich verpflichtet, der Finanzverwaltung ihre Steuerbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung in elektronischer Form - der so genannten E-Bilanz - zu übermitteln. Zur Vorbereitung auf die E-Bilanz stellt die Audicon GmbH ihren Kunden mit "XBRL Publisher" ab sofort eine webbasierte Softwarelösung zur gesetzeskonformen Aufbereitung, Dokumentation und Übermittlung von Jahresabschlussinformationen im XBRL-Format zur Verfügung. Im Herbst 2012 erfolgt die Integration der webbasierten Lösung in "AuditSolutions", die Audicon-Lösung für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen.

  • Ablösung der nationalen Zahlungsverkehrsformate

    IBM stellt mit dem "SEPA MandateManager" eine neue Lösung für den SEPA-Zahlungsverkehr von Unternehmen vor. Im Zusammenhang mit der anstehenden Ablösung der nationalen Zahlungsverkehrsformate wird das Mandat - als Basis für die SEPA-Lastschrift - die Einzugsermächtigung des bestehenden deutschen Lastschriftverfahrens ersetzen: Mandate müssen erhoben, verwaltet und deren Informationen in die Zahlungsnachrichten aufgenommen werden. Eine Anpassung, Erweiterung oder Ergänzung bestehender Systeme wird dadurch unumgänglich, Migrationen müssen beginnen. Von der Umstellung betroffen sind der Kreditor, die Bank des Gläubigers, der Debitor und die Bank des Schuldners. Die Kernregeln, Techniken und Standards sind in den European Payments Council (EPC)-Rulebooks definiert und unterscheiden sich deutlich vom existierenden Lastschriftverfahren.

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    Die Prof. Schumann Analyse GmbH hat ihr Analyseverfahren zur automatischen Bewertung von Bilanzen aus dem Bundesanzeiger überarbeitet und die Trennschärfe der Ratingergebnisse weiter verbessert. Bei den Analysten-Tagen des Finanz Colloquiums Heidelberg am 26./27.6. wird das optimierte Verfahren erstmals vorgestellt.

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    Für Unternehmen bedeutet die elektronisch zu meldende Steuerbilanz - oder kurz E-Bilanz zum einen eine wesentlich detaillierter aufzubereitende Steuerbilanz. Unter Umständen ergibt sich daraus die Notwendigkeit einer Erweiterung des Kontenplanes und damit einhergehender Änderungen der Kontierungsrichtlinien. Zum anderen erfordert die digitale Übermittlung der Finanzdaten Anpassungen an bestehende Systeme oder Abläufe.

  • Haftungsrisiken "auf Knopfdruck" vorbeugen

    Die Anforderungen an mittelständische Finanzbuchhaltungen sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Gleichzeitig erschwert der zunehmende Mangel an kompetenten Fachkräften die anspruchsvolle Arbeit in der Buchhaltung. Um vor diesem Hintergrund die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung sicher und auch nachhaltig erfüllen zu können, bedienen sich immer mehr Unternehmen eines Internen Kontrollsystems (IKS). Ein IKS besteht aus organisatorischen Maßnahmen und Kontrollen zur Einhaltung von Compliance-Richtlinien und Abwehr von Schäden, die durch das eigene Personal oder Dritte verursacht werden.