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Lehrgang für Aufsichtsräte und Beiräte


Kein Witz – ab Januar 2008 gibt es sie: Die offizielle TÜV-Zertizifierung von Aufsichtsräten und Beiräten im Mittelstand
Aufsichtsrat mit TÜV-Zertifikat: Weiterbildungsoffensive reagiert auf immer strengere Anforderungen


(19.12.07) - Ab Januar 2008 ermöglicht die gemeinsame Initiative von TÜV Rheinland und Labbé & Cie. die offizielle TÜV-Zertizifierung von Aufsichtsräten und Beiräten im Mittelstand. Unterstützt wird die Offensive von renommierten Unternehmen wie Jefferson Wells, der Deutschen Bank oder auch dem weltgrößten Versicherungskonzern AIG. Ziel ist die Professionalisierung des Berufsbilds "Aufsichtsrat" bzw. "Beirat".

Hintergrund der Initiative ist die aktuelle Rechtsprechung: Verschärfte gesetzliche Rahmenbedingungen nehmen Aufsichtsräte – und zum Teil auch Beiräte – immer stärker in die Pflicht und zunehmend auch in Haftung. Um den stetig steigenden Anforderungen in Zukunft gerecht werden zu können, müssen nachhaltige Konzepte jetzt in die Wege geleitet und umgesetzt werden. Denn Ahnungslosigkeit schützt keineswegs vor Strafe.

"Die Initiative ist nötig und richtig, denn immer mehr Aufsichtsräte – vor allem im Mittelstand – sind mit den an sie gestellten Anforderungen überfordert. Dabei müssen Aufsichtsräte im Schadensfall zum Teil sogar mit ihrem Privatvermögen haften. Das TÜV-Zertifikat sorgt hier für mehr Sicherheit und Transparenz", sagt der Experte für Mittelstand und Risikomanagement Armin L. Rau vom international tätigen prüfungsnahen Dienstleister Jefferson Wells.

Jeder Teilnehmer, der die vom TÜV Rheinland abgenommene Prüfung erfolgreich besteht, erhält für zunächst drei Jahre das Siegel "zertifizierte Qualifikation als Aufsichtsrat für den Mittelstand". Danach ist alle zwei Jahre ein Auffrischungslehrgang fällig, um auch weiter das TÜV Rheinland-Siegel nutzen zu dürfen. Grund: Nur wer sich systematisch fortbildet, darf die TÜV-Plakette behalten. Prüfer, Zulassungsverfahren zur Prüfung und Kriterien für die Prüfung legt der TÜV Rheinland fest.

Jefferson Wells wurde 1995 als Alternative zu den klassischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften für Beratungsdienstleistungen in der Innenrevision (Internal Audit) gegründet. Jefferson Wells ist keine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und erstellt keine Testate. Heute umfasst das Leistungsspektrum auch prüfungsnahe Bereiche wie Controlling, Finanz- und Rechnungswesen sowie Risikomanagement. Jefferson Wells liefert Lösungen für die CFO-nahen Spezialgebiete mit dem Ziel Geschäftsabläufe zu optimieren, Kosten zu reduzieren, Risiken zu minimieren und die Wettbewerbsposition des Kunden nachhaltig zu stärken. (Jefferson Wells: ra)

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Meldungen: Trainings

  • Compliance für die Finanzwirtschaft

    digital spirit und die Academy of Finance Bonn, eine Marke der VÖB-Service GmbH, Servicetochter des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), kooperieren ab sofort. Gemeinsam bieten sie eLearning-Module rund um das Thema Compliance für die Finanzwirtschaft an.

  • Zukünftiger Urlaubsanspruch von Mitarbeitern

    Der Senat des Bundesarbeitsgerichts (BAG) hat am 23. März 2010 entschieden, dass der gesetzliche Mindesturlaub nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch dann finanziell abgegolten werden muss, wenn der Arbeitnehmer bis zum Ende des Übertragungszeitraums arbeitsunfähig krank ist.

  • Ausbildung zum Risikomanager

    Mit der Qualifizierung zum Risikomanagementbeauftragten endet die erste Ausbildungsreihe zum "Risikomanager" der Verismo Academy. Der erfolgreiche Abschluss ist Grundlage, Risiken in Unternehmen und Organisationen managen zu können. Durch den Besuch weiterer Kurse und den Nachweis der nachhaltigen erfolgreichen Beschäftigung mit dem Thema kann die Auszeichnung "Risk Management Excellence (RM*E)" erworben werden. Im Herbst startet zweiter Zertifikatslehrgang.

  • Chance: Masterstudiengang "Compliance (M.A.)"

    Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro Unternehmen und Selbstständige beim Aus- und Aufbau von Compliance-Abteilungen. Sie können ihr Personal mit dem 24-monatigen Masterstudiengang Compliance (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.

  • Betrugsbekämpfung für Finanzdienstleister

    Im Kampf gegen Betrugsbekämpfung hat die digital spirit GmbH ein weiteres Lernmodul speziell für die Finanzwirtschaft entwickelt. Die Berliner eLearning-Spezialistin bekam dabei fachliche Unterstützung von dem Compliance-Experten Steffen Salvenmoser (PricewaterhouseCoopers - PwC).

  • Compliance im E-Learning-Verfahren

    Compliance ist ein Begriff, der zurzeit bei Managern und Organträgern von Gesellschaften in aller Munde ist. Dabei geht es um mehr als um die Binsenweisheit, dass Gesetze einzuhalten sind. Compliance beschreibt vielmehr ein ganzheitliches und interdisziplinäres Präventionskonzept, welches verhindern soll, dass interne Vorgaben und Gesetze durch Mitarbeiter von Unternehmen vorsätzlich oder fahrlässig verletzt werden. Besondere Bedeutung haben dabei Schulungen und Trainings.

  • Compliance-Training und Compliance-Kommunikation

    digital spirit erweitert ihre Compliance-Bibliothek um neue eLearning-Module zu "Vertragsrecht für Nichtjuristen", "Basiswissen zu Internen Kontrollsystemen (IKS)" und "Betrugsbekämpfung für Finanzdienstleister". Damit baut die eLearning-Spezialistin ihre Expertise für Compliance-Training und -Kommunikation weiter aus.

  • Deutsche Universität für Weiterbildung startet

    Es ist soweit: Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin nimmt ihren Lehrbetrieb auf. Interessierte können ab sofort das Studienprogramm anfordern. Im Oktober 2009 starten drei Master-Programme und vierzehn Zertifikatsprogramme in den Bereichen Wirtschaft und Management, Bildung sowie Gesundheit. Gleich zu Beginn bietet die Weiterbildungsuniversität ihren Studieninteressenten eine exklusive Gelegenheit: "In unserem Shadowing-Programm können zwei Teilnehmer oder Teilnehmerinnen einen Tag lang Top-Führungskräften über die Schulter schauen", sagt Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW. An der Aktion beteiligen sich Dr. Klaus Moosmayer von der Siemens AG und Dr. Jörg Dräger von der Bertelsmann Stiftung.

  • Information Compliance ein wichtiges HR-Thema

    Information Compliance wird für Unternehmen immer wichtiger. Hierzu gehört insbesondere das rechtssichere Informieren der Mitarbeiter für alle Themen, die Schaden vom Unternehmen fernhalten. Das HR-Portal hr.mybriefing.de der MainSkill GmbH will diesen Prozess unterstützen. Das vom Bundesdatenschutzgesetz geforderte Datenschutz-Briefing der Mitarbeiter und die zugehörige Unterrichtung zur Infomationssicherheit sind wesentliche Schritte der unternehmensweiten Anstrengungen zur Information Compliance.

  • Von Datensicherheit bis zu Antikorruptionsgesetzen

    Seit Juni ist das Forschungsinstitut für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit ("Forsi") an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) angesiedelt. "Mit der Angliederung an die DUW geben wir unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse jetzt direkt an die Praxis weiter. Wir tragen so wesentlich zur Qualifikation der Beschäftigten bei und profitieren wiederum von den aktuellen Erfahrungen der Studierenden aus ihrem Berufsalltag", sagte Institutsleiter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober.