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Keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken


Fusionskontrolle: Kommission erteilt Barclays Bank Genehmigung für Übernahme bestimmter Vermögenswerte des Finanzunternehmens Egg
Prüfung der Kommission hat gezeigt, dass aufgrund der ausschließlichen Tätigkeit des Zielunternehmens im Vereinigten Königreich nur bei der Ausgabe universeller persönlicher Kreditkarten im Vereinigten Königreich Überschneidungen zwischen den Geschäftsbereichen von Barclays und dem Zielgeschäft von Egg vorliegen


(21.04.11) - Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme bestimmter Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Kreditkartengeschäft, die bisher unter der alleinigen Kontrolle von Egg und damit letztlich seiner Muttergesellschaft Citigroup standen, durch Barclays Bank nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Prüfung des Vorhabens ergab, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würde.

Barclays ist die Betriebsgesellschaft des Barclays-Konzerns, eines globalen Anbieters von Finanzdienstleistungen in den Bereichen Privatkunden-, Geschäftskunden- und Kreditkartengeschäft, Investment Banking sowie Vermögens- und Anlageverwaltung.

Gegenstand der Übernahme sind bestimmte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Kreditkartenbereich von Egg Banking plc. Die Ausgabe von Kreditkarten und die Abwicklung von Kreditkarten-Transaktionen im Vereinigten Königreich unter den Kartennamen Egg Card und Egg Money ist der Haupttätigkeitsbereich dieses Unternehmens.

Die Prüfung der Kommission hat gezeigt, dass aufgrund der ausschließlichen Tätigkeit des Zielunternehmens im Vereinigten Königreich nur bei der Ausgabe universeller persönlicher Kreditkarten im Vereinigten Königreich Überschneidungen zwischen den Geschäftsbereichen von Barclays und dem Zielgeschäft von Egg vorliegen. Auch nach der Übernahme bliebe der Marktanteil von Barclays relativ gering. Ferner würden auf den betroffenen Märkten weiterhin eine Reihe ernstzunehmender Konkurrenten Wettbewerbsdruck auf Barclays ausüben.

Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren
Die Kommission wurde 1989 damit betraut, Fusionen und Übernahmen zwischen Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung). Der weitaus größte Teil der Zusammenschlüsse wird von der Kommission ohne Bedingungen genehmigt. Wenn das Vorhaben jedoch zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Wettbewerbs führen oder sich nachteilig auf die Verbraucher auswirken würde, kann sie die Genehmigung von Abhilfemaßnahmen abhängig machen oder den Zusammenschluss ganz untersagen.

Nach der Anmeldung eines Zusammenschlusses hat die Kommission in der Regel 25 Arbeitstage Zeit, um zu entscheiden, ob sie das Rechtsgeschäft genehmigt (Phase I) oder eine eingehende Prüfung einleitet (Phase II).
(Europäische Kommission: ra)

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Meldungen: Europäische Kommission

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    Ausgehend von den Lehren, die seit 2014 gezogen wurden, und den seit April dieses Jahres geführten Konsultationen hat die Kommission eine Reihe von Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in Europa beschlossen. In den vergangenen fünf Jahren sah sich die Europäische Kommission in der Europäischen Union mit einer Reihe von Problemen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit konfrontiert. Die konstante Achtung der Rechtsstaatlichkeit ist für das europäische Projekt unverzichtbar. Sie ist Voraussetzung dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger die Rechte, die das EU-Recht ihnen verleiht, in Anspruch nehmen können, und dass die Mitgliedstaaten sich gegenseitig Vertrauen entgegenbringen. Einer veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zufolge messen mehr als 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Achtung der Rechtsstaatlichkeit große Bedeutung bei und glauben, dass diese verbessert werden muss. 89 Prozent der Befragten halten es für erforderlich, dass die Rechtstaatlichkeit in allen anderen EU-Mitgliedstaaten geachtet wird.

  • Nach Zusagen: Wettbewerb nicht gefährdet

    Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme des Kabelgeschäfts von Liberty Global in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien durch Vodafone nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Genehmigung ist an die vollständige Umsetzung eines von Vodafone vorgelegten Pakets von Verpflichtungszusagen geknüpft. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erklärte hierzu: "Der Zugang zu bezahlbaren und hochwertigen Breitband- und TV-Diensten ist in unserer modernen Gesellschaft fast genauso gefragt wie der Zugang zu fließendem Wasser. Unter dem Vorbehalt von Abhilfemaßnahmen, die sicherstellen sollen, dass Kunden weiterhin in den Genuss von fairen Preisen, hochwertigen Dienstleistungen und innovativen Produkten kommen, haben wir die Übernahme der Geschäftstätigkeit von Liberty Global in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien durch Vodafone genehmigt."

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    EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager erklärte hierzu: "Die europäischen Verbraucher kaufen zunehmend online ein. Der elektronische Handel hat den Wettbewerb im Einzelhandel angekurbelt und zu einer größeren Auswahl und günstigeren Preisen geführt. Wir müssen sicherstellen, dass große Online-Plattformen diese Vorteile nicht durch wettbewerbswidriges Verhalten aushebeln. Ich habe daher beschlossen, die Geschäftspraktiken von Amazon und ihre doppelte Funktion als Verkaufsplattform und Einzelhändler unter die Lupe zu nehmen, um die Einhaltung der EU-Wettbewerbsregeln zu prüfen."

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