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Seminar: MiFID im Privatkundengeschäft


Seminar: Anforderungen der MiFID im Privatkundengeschäft von Banken und Vermögensverwaltern
Umsetzung der Anforderungen zum 1. November 2007 im Privatkundengeschäft von Banken und Vermögensverwaltern sicherstellen


(06.03.07) - Die MiFID ist mittlerweile in der Finanzdienstleistungsbranche zu einem bedeutenden Thema geworden. Die Umsetzung dieser EU-Richtlinie stellt eine große Herausforderung für die Finanzdienstleistungsbranche dar. Sie hat Auswirkungen auf die verschiedensten Bereiche, von der Abwicklung des Wertpapierhandels bis zur Transparenz im Endkundengeschäft.

Die Veranstaltung "Anforderungen der MiFID im Privatkundengeschäft von Banken und Vermögensverwaltern" der WM-Gruppe konzentriert sich auf die Auswirkungen der MiFiD im Privatkundengeschäft von Banken und Vermögensverwaltern. Sie verfolgt damit das Ziel, den für diesen Geschäftsbereich zuständigen Mitarbeitern/ - innen in Banken und den Vermögensverwaltern Klarheit über die Auswirkungen der MiFID in ihrem Geschäftsfeld zu geben. Dies umfasst auch das Verhältnis zwischen unabhängigen Vermögensverwaltern, Depotbanken und Kunden.

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Der Zeitpunkt für diese Veranstaltung (20. April 2007) ist so gelegt, dass bis dahin weitestgehende Sicherheit darüber besteht, wie die neuen gesetzlichen Regelungen einschließlich der Verordnungen aussehen. Darüber hinaus gibt die Veranstaltung Gelegenheit zum Informationsaustausch über Erfahrungen im Umsetzungsprozess. Schließlich soll sie eine Hilfestellung leisten, um eine verlässliche Umsetzung der Anforderungen zum 1. November 2007 im Privatkundengeschäft von Banken und Vermögensverwaltern sicherzustellen.

Referenten

Dr. Jochen Eichhorn
ist Bankkaufmann, Rechtsanwalt und Partner bei Lachner Graf von Westphalen Spamer (LWS) in Frankfurt am Main. Er ist seit 1990 als Rechtsanwalt zugelassen und war zunächst für den BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V., zuletzt als Abteilungsdirektor Recht & Steuern tätig. 1999 übernahm er die Leitung der Rechtsabteilung für das Wealth- und Asset Management Geschäft von UBS in Deutschland und leitete zeitweise zugleich die Bereiche Compliance sowie Performance- & Risk - Controllling. Zuletzt war er stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung der UBS Deutschland AG und Geschäftsführer der UBS Optimus Foundation e.V.

Gerrit Groeneveld ist ausgebildeter Kaufmann, Rechtsanwalt und hat nach seiner Zulassung zunächst die Rechtsabteilung der Lehman Brothers Bankhaus AG beraten. Seit 1999 war er in verschiedenen Funktionen für die Bank Julius Bär (Deutschland) AG und die Julius Bär Kapitalanlagegesellschaft als Syndikus, Compliance Officer und Geldwäschbeauftragter sowie in der Julius Bär Capital GmbH in der Geschäftsführung tätig. Nach einjähriger Tätigkeit für die Bank Julius Bär & Co. in Zürich im Bereich Legal Services Asset Management und Trading ist Herr Groeneveld seit April 2005 Leiter der Bereiche Recht, Compliance, Risk Management sowie Geldwäschebeauftragter der Bank Julius Bär (Deutschland) AG in Frankfurt.

Axel Klappstein hat nach einer Bankausbildung bei der Landesbank Schleswig-Holstein (jetzt HSH Nordbank) in Kiel das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Titel Diplom-Kaufmann abgeschlossen. Zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeiten war er bei der BDO Deutsche Warentreuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Bereich der Wirtschaftsprüfung tätig. Seit 1991 ist er bei der Berenberg Bank in Hamburg in der Innenrevision mit Schwerpunkt Wertpapiergeschäft beschäftigt. Seit 2005 ist Herr Klappstein für Compliance und zudem ab 2007 für den Bereich Geldwäsche der Berenberg Bank - Gruppe verantwortlich.

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Zielsetzung -Programm

1. Aktueller Stand
>> des Gesetzgebungsverfahrens
>> der Umsetzung
RA Dr. Jochen Eichhorn

2. Organisatorische Anforderungen
>> Verantwortlichkeiten
>> Compliance, einschl. Mitarbeitergeschäfte
>> Risikocontrolling / Risikomanagement
>> Revision
>> Beschwerdemanagement
>> Outsourcing
Axel Klappstein

3. Kundenklassifizierung
>> Kundenklassen
>> Geschäftsarten
>> Prozessanforderungen
RA Gerrit Groeneveld

4. Kundeninformation
>> Anbieter- / Institutsbezogene Information
>> Dienstleistungsbezogene Information
>> Produktbezogene Information
>> Sicherheitsbezogene Information
>> Information über Kosten
RA Dr. Jochen Eichhorn

5. Eignung und Angemessenheit
>> Beratungsfreies Geschäft
>> Anlageberatung
>> Vermögensverwaltung
Axel Klappstein

6. Umgang mit Interessenkonflikten
- Identifizierung von Interessenkonflikten
>> Umgang mit Interessenkonflikten
>> Sonderfall: Finanzanalysen
>> Zuwendungen und Anreize
RA Dr. Jochen Eichhorn

7. Best Execution
>> Kriterien
>> Grundsätze der Orderausführung
>> Best Execution und Vermögensverwaltung
>> Weiterleitung von Aufträge
>> Zusammenlegung und Zuweisung
RA Gerrit Groeneveld

8. Schutz der Vermögenswerte
>> Hinterlegung von Geldern der Kunden
>> Hinterlegung von Finanzinstrumenten der Kunden
>> Verwendung von Finanzinstrumenten der Kunden
>> Aufgaben der Wirtschaftsprüfer
Axel Klappstein

9. Berichtspflichten
>> Vertrag mit Privatkunden
>> Berichtspflichten bei beratungsfreiem Geschäft
>> Berichtspflichten bei Anlageberatung
>> Berichtspflichten bei Vermögensverwaltung
RA Dr. Jochen Eichhorn

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Zeit:
20. April 2007
9.30 bis ca. 17.30 Uhr
Veranstaltungsort
Mercure Frankfurt-Eschborn Helfmann-Park
Helfmann-Park 1
65760 Eschborn/Frankfurt

Preise / Leistungen
Der Seminarpreis beträgt: 750,- Euro zzgl. MwSt.
(WM Seminare: WM Gruppe: ra)

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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bezahlen im Online Handel

    Die Wettbewerbszentrale hat in 10 Fällen bei großen Onlinehändlern Verstöße gegen die SEPA-Verordnung beanstandet. Die betreffenden Anbieter hatten Verbrauchern u. a. eine Bezahlung per Lastschrift angeboten, allerdings gleichzeitig den Lastschrifteinzug von Konten im EU-Ausland ausgeschlossen oder eingeschränkt. Erste Beschwerden bereits Ende 2016: Bereits im Dezember 2016 hatte die Wettbewerbszentrale Beschwerden darüber erhalten, dass eine private Krankenversicherung und ein Telekommunikationsunternehmen es gegenüber Kunden ablehnten, fällige Zahlungen im Wege der Lastschrift von einem Konto im europäischen Ausland einzuziehen. Im Fall der Krankenversicherung lag der Wettbewerbszentrale ein konkretes Schreiben vor, wonach es die Versicherung ablehnte, die Versicherungsbeiträge des Versicherungsnehmers von seinem Konto in Österreich abzubuchen (vgl. News vom 22.12.2016). Im Fall des Telekommunikationsanbieters verlangte dieser in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Durchführung des Lastschriftverfahrens die Angabe einer "gültigen deutschen Bankverbindung".

  • Bekämpfung & Aufklärung von Kriminalität

    Vertreter der ISPA, des Bundesministeriums für Inneres, der TU Wien und eines heimischen Providers stellten im Dezember letzten Jahres der europäischen Polizeibehörde Europol in Den Haag das österreichische Modell für eine sichere und transparent nachvollziehbare Übermittlung von Daten zwischen Providern und der Exekutive vor. Die erarbeitete Lösung könnte sich als Vorzeigemodell für den Einsatz in anderen europäischen Staaten durchsetzen. Das Hauptziel der ISPA, der Interessenvertretung der österreichischen Internetwirtschaft, ist die Förderung des Internets. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage nach der Bekämpfung und Aufklärung von Kriminalität, die im Internet oder durch Verwendung digitaler Kommunikation entsteht. "Speziell bei Delikten, die es in dieser Art in der analogen Welt nicht gab, macht es Sinn, wenn sich die Strafverfolgungsbehörden und die Internetindustrie an einen Tisch setzen, um die neuen Fragestellungen und Herausforderungen gemeinsam zu erörtern", erläutert Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA.