Finanzdelikt- und Compliance-Software


SEPA-fähigen Delikt- und Compliance-Software: Lösung kann schnell auf die Umsetzung aller künftigen UNIFI-Standard-Prozesse eingestellt werden
Norkom setzt erste SEPA-fähige Software bei weltweit zu den Top Ten gehörender Bank ein


(21.04.08) - Norkom Technologies gibt die Auslieferung ihrer SEPA-fähigen Delikt- und Compliance-Software bekannt. Die Installation für eine der zehn führenden Banken weltweit wurde rechtzeitig zum formalen Start der SEPA (Single European Payments Area, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum) für Kredittransfers am 28. Januar fertig gestellt.

Mit dem Start des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA), der nun auch für Kredittransfers gilt und demnächst bei Einzugsverfahren und später für Kartentransaktionen angewendet wird, ändert sich die sichtbare Seite der Verarbeitung von Zahlungen zwischen den anfänglich 31 betroffenen Ländern, und es wird ein Standardverfahren für grenzübergreifende Finanztransaktionen geschaffen. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass bargeldlose Transaktionen schneller und einfacher ablaufen. Für die Banken bringt es verbesserten Zugriff auf konkurrierende Abrechnungs- und Zahlungsmechanismen (CSMs, Clearing and Settlement Mechanisms), verbesserte Lenkung (Routing) und bessere Information. Allerdings ist dies auch mit neuen Investitionen in neue Technologien verbunden, hauptsächlich bei der Verarbeitung von Zahlungen. "Finanzunternehmen haben das klare Ziel, die heutigen Verfahren aufzugeben und die SEPA-Standards bis 2010 komplett umzusetzen", erläutert Edward Doyle, Norkom Produktmanager für SEPA. "Aber sie müssen, um die mit der Änderung verbundenen Kosten niedrig zu halten und die mit dem gemeinsamen Verfahren verbundenen Effizienzgewinne zu nutzen, schnell handeln."

Capgemini schätzt, dass Finanzunternehmen mit SEPA 123 Milliarden Euro in den kommenden Jahren einsparen könnten; aber eine Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) bestätigt, dass diese Einsparungen aufgezehrt und die Betriebskosten in die Höhe getrieben werden, solange Unternehmen zwei Systeme betreiben. Die EZB rät Unternehmen dringend, SEPA schnell zu implementieren, um Skaleneffekte zu erzielen, zumal die Zahlungserträge angesichts des Wettbewerbsmarktes zurückgehen werden.

"Norkom hat frühzeitig investiert, um eine SEPA-fähige Delikt- und Compliance-Lösung für schnell handelnde Unternehmen frühzeitig zur Verfügung zu haben", bestätigt Doyle. Die Software des Unternehmens wurde zudem so konzipiert, dass die Umsetzung aller künftigen SEPA- und UNIFI Standardverfahren schnell durchgeführt werden kann. "Es ist wichtig, festzuhalten, dass SEPA auch der Brückenkopf für die Einführung des weltweiten Zahlungsstandards ISO20022 - besser bekannt als UNIFI (Universal Financial Industry Message Scheme) - ist, der die Verarbeitung von Zahlungen auf eine globale Basis bringt. Wir erwarten, dass UNIFI über 300 individuelle Nachrichtenarten im Verlauf der kommenden sechs Jahre für eine Reihe von Transaktionstypen generieren wird. Wir haben unsere Software so aufgebaut, dass sie sofort jede neue Nachricht erkennt, sobald sie eingeht und dass sie dementsprechend die Transaktionsüberwachungsprozesse automatisch anpasst. Damit wird die Implementierungszeit drastisch verkürzt, und auch die für die Unternehmen anfallenden Kosten werden entsprechend reduziert."

Die Änderungen in den Benachrichtigungssystemen, die die Einführung von SEPA und anderer mit UNIFI zusammenhängenden Prozesse mit sich bringen, zwingen Finanzunternehmen, die Regeln, die zur Überwachung von Finanzkriminalität genutzt werden, neu festzulegen, sowohl hinsichtlich Geldwäsche als auch beim Betrug. "Die neuen Benachrichtigungen bieten weit mehr Informationen über jede Transaktion und deren Beteiligten, wodurch die Möglichkeiten der Unternehmen zur Erkennung und Verhinderung von Delikten verbessert werden", erläutert Doyle. "Allerdings werden die Unternehmen höchstwahrscheinlich finden, dass ihre Überwachungseffizienz beeinträchtigt ist, da aktuelle Delikt- und Compliance-Technologien diese Benachrichtigungstypen nicht kennen, und sie werden somit möglichen kriminellen Angriffen und regulatorischen Fehlern ausgesetzt sein. Das bedeutet, dass die Einführung SEPA-kompatibler Delikt- und Compliance-Technologien, wie sie beispielsweise von Norkom angeboten werden, eine absolute Voraussetzung zur Weiterentwicklung ist."

Die neue SEPA-fähige Software von Norkom beinhaltet ein verbessertes visuelles Frontend. Dadurch sind die zusätzlichen Funktionen, die mit den umfangreichen Informationen, die die bieten, einhergehen, einfacher zu bedienen. Zudem gibt es eine direkte Schnittstelle zu SWIFT und anderen internationalen Zahlungsnetzwerken. Zu den aktuellen Kunden von Norkom zählen vier der sieben führenden Finanzdienstleister und über 50 Institutionen insgesamt. Alle Kunden von Norkom sind eingeladen, nach eigenem Ermessen schnellstmöglich auf die SEPA-fähige Version umzusteigen.

Informationen zur SEPA-Mitgliedschaft
SEPA betrifft alle Finanzunternehmen im europäischen Wirtschaftsraum (EEA, European Economic Area), einschließlich derer in der Euro-Zone sowie der Schweiz. Künftig werden auch andere Nicht-EU-Länder, die Mitglied des European Payments Council sind, hinzugenommen.
(Norkom: ra)

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Weitere Informationen:
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