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16.11.20 - Compliance- & Governance-Newsletter


Der Financial Intelligence Unit (FIU) des Zolls hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe um die inzwischen insolvente Wirecard AG eine "vertiefte Analyseoperation" begonnen
Die Frage, wer für die Geldwäscheaufsicht der inzwischen insolventen Wirecard AG zuständig ist, ist ungeklärt



16.11.20 - "AvaTax" berechnet automatisch regionale Steuern bei Verkäufen in die USA
Die Sales und Use Tax der USA (ungefähr vergleichbar mit der deutschen Umsatz- und Verbrauchssteuer) sind komplex und variieren nicht nur nach Bundesstaat, sondern auch nach Bezirken (vergleiche Englisch "counties") und Städten. So können neben der bundesstaatlich festgelegten Sales und Use Tax gegebenenfalls lokal weitere Aufschläge der Counties beziehungsweise Städte hinzukommen. Unternehmen drohen Strafgelder bei einer nicht korrekten beziehungsweise fehlenden Steuerabfuhr. Mit "AvaTax" von Avalara können Unternehmen jeder Größe ihre Sales- und Use-Tax-Berechnung automatisieren. Das Cloud-basierte Tool ermittelt die Steuersätze auf der Grundlage der Geolokalisierung und wendet somit den richtigen Steuersatz für jede Geschäftstransaktion an.

16.11.20 - Wirecard: Geldwäscheaufsicht im Freistaat Bayern unklar
Die Frage, wer für die Geldwäscheaufsicht der inzwischen insolventen Wirecard AG zuständig ist, ist ungeklärt. Laut Bundesregierung ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die geldwäscherechtliche Aufsicht über die Wirecard Bank AG, eine Tochter der Wirecard AG, zuständig, da sie nach dem Geldwäschegesetz (GwG) als Kreditinstitut eingestuft wird. "Eine Verpflichtung der BaFin, die geldwäscherechtliche Aufsicht über die Wirecard AG auszuüben, besteht hingegen nicht", heißt es in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

16.11.20 - Die Wirecard AG ist selbst nicht Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz und unterliegt daher nicht der Geldwäscheaufsicht durch die BaFin
Der Financial Intelligence Unit (FIU) des Zolls hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe um die inzwischen insolvente Wirecard AG eine "vertiefte Analyseoperation" begonnen. Ziel der Operation sei es, alle Informationen mit Bezug zu Wirecard nochmals intensiv zu bewerten. "Diese Analyse dauert an und führt nach gegenwärtigem Stand zu der Einschätzung, dass mehr als 1.000 Verdachtsmeldungen und/oder Informationen mit Bezug zur Wirecard Bank AG beziehungsweise zur Wirecard AG zu berücksichtigen sein könnten", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.


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