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30.07.12 - Compliance- & Governance-Telegramm


Fico und die European Financial Marketing Association (Efma) geben die Ergebnisse des fünften "European Credit Risk Survey" bekannt - Der Umfrage zufolge stehen den europäischen Banken schwierige Zeiten bevor
2011 beschlagnahmten die Zollbehörden der EU fast 115 Millionen Waren, bei denen ein Verstoß gegen Rechte des geistigen Eigentums vermutet wurde



30.07.12 - Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der europäischen Risikomanager prognostiziert für den Bankensektor einen erhöhten Stellenabbau
Fico und die European Financial Marketing Association (Efma) geben die Ergebnisse des fünften "European Credit Risk Survey" bekannt. Der Umfrage zufolge stehen den europäischen Banken schwierige Zeiten bevor. Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der europäischen Risikomanager prognostiziert für den Bankensektor einen erhöhten Stellenabbau, fast die Hälfte geht davon aus, dass es zu Entlassungswellen kommen könnte. Laut 90 Prozent der Befragten wird in den wirtschaftlich starken Ländern die Konsolidierung im Bankensektor voranschreiten; 72 Prozent sehen diese Entwicklung auch auf die wirtschaftlich schwächeren Länder zukommen. Die Risikomanager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bleiben jedoch relativ gelassen. Sie sehen diese Entwicklungen zwar kommen, glauben aber nicht, dass ihre Häuser davon betroffen sein werden. Für die Umfrage wurden zwischen Mai und Juni europaweit Risikomanager von Kreditinstituten zu ihrer Einschätzung des Retail-Banking-Marktes befragt.

30.07.12 - Compliance-Verstöße und veränderte Risikostrukturen haben den defensiven Charakter des Internen Kontrollsystems weiter verstärkt
Unter dem Titel "IKS 2.0 – Herausforderungen, Effizienz und Wirksamkeit" hat NTT Data eine Studie zu Internen Kontrollsystemen (IKS) in deutschsprachigen Unternehmen durchgeführt. Basis der Studie ist eine Befragung von IKS-Verantwortlichen aus 29 Großunternehmen unterschiedlicher Branchen. Die aktuelle Untersuchung führt eine Studie zu Internen Kontrollsystemen von NTT Data aus dem Jahr 2009 fort und erlaubt damit auch Rückschlüsse auf Trends und aktuelle Entwicklungen im Bereich IKS.

30.07.12 - Niederlassung und eigener Server in der Schweiz: Brainloop setzt Expansion erfolgreich fort
Mit Wirkung zum 29. Juni 2012 hat die Brainloop AG, Spezialistin für den hochsicheren, unternehmensübergreifenden Austausch vertraulicher Dokumente, eine Niederlassung in der Schweiz eröffnet. Die Brainloop Switzerland AG mit Sitz in Zürich wird exklusiver Ansprechpartner für Schweizer Unternehmen und Banken und setzt die Internationalisierungsstrategie des Unternehmens durch direkte Präsenz im Schweizer Markt weiter fort. Mit einem eigenen Server in der Schweiz beantwortet die in nationalen Sicherheitskategorien denkende Brainloop bereits seit mehreren Jahren die hohen Sicherheitsanforderungen der Finanzinstitute, Versicherungen und weiterer Unternehmen an eine bestmögliche Absicherung der Dokumente während des Transfers im Unternehmen und mit Externen.

30.07.12 - Repression gegen Jugendliche wegen virtueller Proteste gegen die GEMA
Die Ermittlungen gegen Jugendliche, die im Juni an einer virtuellen Protestaktion gegen die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA teilgenommen hatten, sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke. Unter anderem wollen die Abgeordneten von der Deutschen Bundesregierung wissen, welche Bundes- und Landesbehörden seit wann an den Ermittlungen beteiligt sind, gegen wie viele Verdächtige ihrer Kenntnis nach Ermittlungsverfahren geführt werden und welche Technik bei den Razzien konkret beschlagnahmt wurde.

30.07.12 - Auswirkungen des Entwurfs der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen des Bundes (VAUwS) beim Kombinierten Verkehr
Für die Betreiber von Kombinierten-Verkehrs (KV)-Terminals soll es beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen künftig keine Einstufung in Wassergefährdungsklassen mehr geben. "Eine Einstufung in Wassergefährdungsklassen ist nach derzeitigen Überlegungen nicht mehr vorgesehen", heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion.

30.07.12 - Deutsche Bundesregierung lehnt ein Verbot riskanter Finanzprodukte ab
Die Deutsche Bundesregierung lehnt das vom Bundesrat geforderte Verbot komplexer und riskanter Finanzprodukte ab. Solche Verbote würden den Zugang zu Finanzprodukten beschränken, heißt es in der als Unterrichtung vorgelegten Gegenäußerung der Bundesregierung zur Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der deutschen Finanzaufsicht.

30.07.12 - Die Zollbehörden der EU spielen eine entscheidende Rolle, um zu verhindern, dass gegen Rechte des geistigen Eigentums verstoßende Waren auf den Binnenmarkt gelangen
2011 beschlagnahmten die Zollbehörden der EU fast 115 Millionen Waren, bei denen ein Verstoß gegen Rechte des geistigen Eigentums vermutet wurde (2010 waren es noch 103 Millionen). Die Zahl der abgefangenen Waren nahm gegenüber 2010 um 15 Prozent zu. Der Warenwert betrug laut dem Jahresbericht der Kommission über Zollmaßnahmen zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums fast 1,3 Mrd. EUR (gegenüber 1,1 Mrd. in 2010). Der aktuelle Bericht enthält auch Statistiken über Art, Ursprung und Beförderungsmethoden von Waren, die an den Außengrenzen der EU beschlagnahmt wurden, weil sie gegen Rechte des geistigen Eigentums verstoßen. Bei den zurückgehaltenen Waren handelte es sich in erster Linie um Arzneimittel (24 Prozent), Verpackungsmaterial (21 Prozent) und Zigaretten (18 Prozent). Produkte des täglichen Bedarfs und Produkte, die für Verbraucher gesundheitsgefährdend sein können, machten insgesamt 28,6 Prozent der zurückgehaltenen Waren aus (gegenüber 14,5 Prozent vor zwei Jahren). Bei Postsendungen setzte sich die Zunahme 2011 weiter fort, wobei in 36 Prozent der Fälle Arzneimittel betroffen waren.

30.07.12 - Dr. Gunnar Bender: "Facebook fühlt sich an europäisches Recht gebunden" - ULD: Dies ist bisher nicht erkenn- und belegbar
Seit dem 15. April 2012 hat Facebook in Deutschland mit Dr. Gunnar Bender einen Director Public Policy. Am 24. Juli kam es im Rahmen einer "DPA-Roadshow" (Data Protection Authority) zu einem ersten Austausch mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Dabei stellte das ULD fest, dass sich seit den Gesprächen mit dem Unternehmen Ende 2011 praktisch keine Verbesserungen und einige wesentliche datenschutzrechtliche Verschlechterungen bei Facebook ergeben haben.


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